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Großstadtfauna im Jahr der Biodiversität

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Köln, 18.02.2010: Nicht nur wir Menschen sehnen uns danach, nach einem strengen Winter wieder mehr Zeit im Freien zu verbringen. Bald beginnt auch die erstaunlich artenreiche Tierwelt in den Städten aktiver zu werden.






Die „Stadtfauna“ von Stefan Ineichen und Max Ruckstuhl zeigt rund 600 Arten, die in den letzten Jahren in der Stadt Zürich beobachtet werden konnten. Vom Bärtierchen (nur 0,1-0,3 mm groß) bis zum Waschbär. Gut untersuchte Tiergruppen wie Heuschrecken, Tagfalter, Fische, Reptilien und Vögel werden vollständig vorgestellt. Käfer, Flöhe, Spinnen und andere Verwandtschaftskreise sind durch eine Auswahl typischer oder besonderer Arten vertreten.

Die allesamt mit faszinierenden Farbfotos illustrierten, von Spezialisten verfassten Artporträts geben Auskunft über Lebensweise, Verbreitung und Gefährdung der Tiere, die städtische Gärten und Gebäude, Bahnareale und Blumenwiesen, Gewässer und Stadtwälder besiedeln.

Das hier vereinigte Wissen stellt einen einzigartigen Überblick über die Fauna einer Stadt dar, die in vielerlei Hinsicht mit der Tierwelt anderer Städte und Ortschaften im urbanisierten Mitteleuropa vergleichbar ist.

Das Buch ist ein Beitrag der Stadt Zürich im Rahmen des Internationalen Jahrs der Biodiversität 2010 unter dem Motto "Biodiversität – Reichtum für Zürich".

Stefan Ineichen & Max Ruckstuhl (Hrsg.)
Stadtfauna – 600 Tierarten der Stadt Zürich
Haupt Verlag, Bern 2010, 446 Seiten, 600 Farbfotos und 600 Karten, broschiert, 45,00 Euro / 64,90 SFr
ISBN 978-3-258-07561-7

Buchrezension bearbeitet von: Dr. Thomas Wardenbach – Beratung und Pressebüro für Geowissenschaften & Agrarwirtschaft, Köln

Autor: Dr. Thomas Wardenbach
1523 Aufrufe
Stand: 17. Februar 2010
Erstellt: 17. Februar 2010

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