Buchrezension: Zukunftsfähiger Wohlstand
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Köln, 22.05.2008: Bio-Lebensmittel werden nachgefragt wie nie, die Branche boomt. Doch dass die ökologische Ernährungswirtschaft nicht nur einen Beitrag zur Lebensqualität des Verbrauchers, sondern auch zur nachhaltigen Entwicklung leistet, scheint beim Konsumieren oft unterzugehen. Aber gerade das macht Bio so zukunftsfähig.
Zunächst verwundert es ein wenig, dass die etablierte Reihe Wirtschaftswissenschaftliche Nachhaltigkeitsforschung dem Wohlstand einen ganzen Band widmet. Denn wenn Wohlstand wirklich zukunftsfähig wäre, was müssten darüber noch Worte verloren werden? Doch keines der Worte auf den 270 Seiten des Buches ist zu viel: Die AutorInnen zeigen Analysen, Methoden und Erkenntnisse aus der Untersuchung von Betrieben, die ökologische Lebensmittel produzieren, verarbeiten und vermarkten. Im Mittelpunkt der klar strukturierten und wissenschaftlich fundierten Darstellungen stehen die Rahmenbedingungen, die den kleinen und mittleren Unternehmen das Wirtschaften erleichtern, aber auch erheblich erschweren können. Und gerade die Wahl der so kontrastreichen Region Berlin Brandenburg als Beispiel zeigt, dass Forschung im Bereich Der Begriff Nachhaltigkeit wurde erstmals in der Forstwirtschaft verwendet: Danach soll nur soviel Holz aus dem Wald entnommen werden, wie in dem jeweiligen Gebiet nachwachsen kann. Nachhaltigkeit immer interdisziplinär bleiben wird.
Titel: Zukunftsfähiger Wohlstand. Der Beitrag der ökologischen Land- und Ernährungswirtschaft zu Lebensqualität und nachhaltiger Entwicklung; Wirtschaftswissenschaftliche Nachhaltigkeitsforschung Band 2; Erscheinungsjahr: 2007; Herausgeber: Martina Schäfer; Verlag: Metropolis - Verlag Marburg 2007; ISBN: 978-3-9518-613-4; Seiten: 270; Preis: 32,80
Stand: 22. Mai 2008
Erstellt: 20. Mai 2008
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