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Buchrezension: Flora alpina - Pflanzenatlas der Alpen

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Köln, 06.06.2007: Es gibt Bücher die auch noch in hundert Jahren einen Wert haben. Die Bände „Flora alpina“ gehören ganz sicher dazu. Die Autoren haben in einem Zeitraum von 10 Jahren das ganze Wissen über die Botanik des Alpenbogens zwischen Nizza und Wien in einem Werk zusammengetragen. Die drei Bände „Flora alpina“ dokumentieren die große Biodiversität und ermöglichen die Bestimmung von 4.500 Gefäßpflanzen in den Alpen.


Wieviele Gefäßpflanzen umfasst die Flora der Alpen ? Wie sehen sie aus? Wie werden sie korrekt benannt? Welche Arten sind einjährig, mehrjährig oder verholzt? Wann blühen sie? Wo kann man ihnen begegnen? Welche Ökologie charakterisiert die einzelne Art? Die „Flora alpina“ behandelt erstmals in einem Werk sämtliche Blüten- und Farnpflanzen des ganzen Alpenraumes von den Talböden bis in die Permafrostregionen und gibt damit Antwort auf all diese Fragen.

Alle ursprünglichen Arten und eine Auswahl von Einwanderern (Neophyten) werden mit einer ausführlichen und mehrsprachigen Nomenklatur mit Literaturhinweisen, Symbolen und Zahlen zu Biologie und Ökologie, einer Verbreitungskarte und ein bis zwei Farbfotografien von hoher Qualität präsentiert.

Die Autoren legen mit der „Flora alpina“ - in Zusammenarbeit mit weiteren renommierten Botanikern aus verschiedenen Ländern - ein sprachunabhängiges Referenzwerk von internationaler Bedeutung vor, dass die Kommunikation zwischen Wissenschaftlern und Amateuren wesentlich erleichtert.

David Aeschimann, Konrad Lauber, Moritz, Daniel Martin Moser, Jean-Paul Theurillat
Flora alpina – Ein Atlas sämtlicher 4.500 Gefäßpflanzen der Alpen
Haupt Verlag, Bern 2004, ca. 2.600 Seiten, ca. 6.000 Farbfotos,
3 gebundene Bände im Schmuckschober, 190,00 Euro / 286,00 SFR
ISBN 978-3-258-06600-4


Buchrezension bearbeitet von: Dr. Thomas Wardenbach – Beratung und Pressebüro für Geowissenschaften & Agrarwirtschaft, Köln
Autor: Dr. Thomas Wardenbach
3592 Aufrufe
Stand: 5. Juni 2007
Erstellt: 5. Juni 2007

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