KATALYSE-Journal
| Artikel Nr.: 9517
Dünger aus dem Kat
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München, 06.12.2005: Bislang waren Autos mit 3-Wege-Kat Garanten für ein gutes grünes Gewissen. Doch nach einer Studie von Bonner Forschern sind sie längst nicht so unbedenklich, wie bislang gedacht. In den Fahrzeugen entstehen große Mengen Ammoniak, gelangen in die Umwelt und verändern die Artenzusammensetzung an Straßen. Nutznießer sind etwa bestimmte Moose und Flechten, die früher vorzugsweise an den Betoneinfassungen von Misthaufen vorkamen.Bislang war der Ein K. besitzt die Eigenschaft, die Geschwindigkeit bestimmter chemischer Reaktionen zu erhöhen, ohne dabei selbst eine Veränderung zu erfahren. Katalysator als Ammoniak ist ein farbloses Gas mit stechendem Geruch. Ammoniak -Quelle nahezu unbekannt. Ammoniak ist ein Gase sind Substanzen, bei denen die einzelnen Moleküle so weit voneinander entfernt sind, daß sie praktisch keine Anziehungskraft mehr aufeinander ausüben und daher nicht mehr wie bei Flüssigkeiten oder Feststoffen aneinander haften. Gas , das aus Gülle und Misthaufen aufsteigt. Zwar gehen keine direkten Gefahren für die Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gesundheit der Zustand völligen körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Wohlbefindens. Gesundheit von den gemessenen Konzentrationen aus. Aber der Einfluss auf die Bezeichnung für die Gesamtheit der Pflanzenarten eines Gebiets. Flora ist laut Aussage der Wissenschaftler erheblich.
Botaniker fanden bereits vor mehr als 10 Jahren erste Anzeichen für eine Veränderung der Flora in Städten: An Mauern und Bäumen wuchs ein Moos namens Orthotrichum diaphanum, das dort zuvor nie gefunden worden war. Normalerweise kommt die Art an Stellen vor, wo besonders viel Ammoniak vorhanden ist. Heute finden sich entlang von Straßen Moose und Flechten, die tolerant gegenüber dem Dünger aus der Luft sind. "Eigentlich gelten F., enge Gemeinschaft (Symbiose) aus niederen Pilzen und Algen, sind weniger als höher entwickelte Pflanzen durch ein Abschlußgewebe nach außen geschützt. Flechten als Indikatoren für Luftgüte", sagt Jan-Peter Frahm vom Bonner Nees-Institut für Biodiversität der Pflanzen.
Um einen Anfangsverdacht zu bestätigen, hat der Botaniker mit Unterstützung des TÜV bei 30 Fahrzeugen mit Katalysator die Abgase untersucht. "Alle Pkw pusteten Ammoniak in die Die Luft besteht hauptsächlich aus den Gasen Stickstoff (ca. 78 Vol.-%), Sauerstoff (ca. 21 Vol.-%), ca. 0,03 Vol.-% Kohlendioxid, unterschiedlichen Edelgasen (weniger als 1 Vol.-%) sowie verschiedenen Schadstoffen. Luft - und das in Konzentrationen, die man zum Teil bereits mit der Nase wahrnehmen konnte." Bis zu 25 ppm (parts per million) erreichten die Werte bereits im Leerlauf; bei höheren Drehzahlen stiegen sie gar auf das drei- bis zehnfache - die Grenze dessen, was das Messgerät nachweisen konnte.
"Anders als beim Sauren Regen sterben wegen des Ammoniaks keine Bäume", sagt Frahm. Der Forscher fürchtet allerdings die schleichenden Veränderungen: "Das langfristige Resultat ist eine zunehmende Verarmung der Natur - wir leben bald in einer Güllewüste."
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Autor: Natur + Kosmos
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Stand: 6. Dezember 2005
Erstellt: 6. Dezember 2005
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- Ein K. besitzt die Eigenschaft, die Geschwindigkeit bestimmter chemischer Reaktionen zu erhöhen, ohne dabei selbst eine Veränderung zu erfahren. Katalysator , Ammoniak ist ein farbloses Gas mit stechendem Geruch. Ammoniak
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