KATALYSE-Journal
| Artikel Nr.: 6027
Fastfood-Verpackungen gefährden Mensch und Delfin
Brüssel/Bremen, 29.01.2004: Selbst am entlegensten Pol der Erde haben Wissenschaftler Industriegifte gefunden. Eine heute veröffentlichte Studie der Umweltstiftung WWF (World Wide Fund for Nature) zeigt anhand aktueller Forschungsergebnisse die chemische Belastung von Menschen und Tieren (u.a. Wale, Eisbären, Seehunde und Falken) auf.Viele der nachgewiesenen Substanzen werden nach wie vor in täglichen Konsumartikeln eingesetzt. Mit der Veröffentlichung der Studie startet eine internationale Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründet WWF Kampagne zur Verstärkung des aktuellen europäischen Gesetzesvorhabens in der Chemikalienpolitik.
Die Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründet WWF Studie macht erstmals umfassend die Gefahren beispielsweise von Fluorchemikalien deutlich, die heute immer noch auf dem Markt sind. Diese Fluorverbindungen werden unter anderem bei der Herstellung von Textilien und Antihaftbeschichtungen wie siehe Polytetrafluorethylen. Teflon eingesetzt. Viele Fast-Food Man unterscheidet Mehrweg(MW)-V. (z.B. Pfandflaschen) und Einweg(EW)-V. (z.B. Plastiktüten, Aludosen, Konservendosen oder Getränkekartons). Verpackungen sind mit Fluorchemikalien beschichtet, die über die Nahrung aufgenommen werden und sich im menschlichen Körper anreichern. Wissenschaftler haben verschiedene Fluorchemikalien, die von der US amerikanischen Umweltbehörde als krebserregend eingestuft werden, in Delfinen, Walen und Kormoranen im Das M. mit einer Fläche von rund 3 Mio km2 wird von Südeuropa, Vorderasien und Nordafrika fast vollständig umschlossen. Mittelmeer nachgewiesen, darüber hinaus in Seehunden und Seeadlern in der Die O., eines der am stärksten verschmutzten Meere der Welt, wird von den Anrainerstaaten Schweden, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Deutschland und Dänemark fast vollständig umschlossen. Ostsee und Eisbären in der Arktis.
Der Bericht hebt außerdem Phthalate, Phenole finden Verwendung als Lösemittel und zur Herstellung von Antioxidantien, Phenolharzen, und Weichmachern. Früher wurden sie wegen ihrer bakteriostatischen Wirkung in Desinfektionsmitteln, Seifen und Kosmetika eingesetzt, was teilweise heute mit Beschränkungen noch erlaubt ist.
Phenole und bromierte Sammelbezeichnung für anorganische und organische Verbindungen, die Holz, Kunststoffe und Textilien flammfest machen, d.h. die Entzündung behindern bzw. die Verbrennung erschweren. Flammschutzmittel als besonders besorgniserregende neue Substanzgruppen hervor. Phthalate kommen in Kunststoffen wie P. (Polyvinylchlorid)ist ein Kunststoff mit einem breiten Einsatzspektrum und wird v.a. für die Herstellung von Verpackungen und Spielwaren und im Baubereich verwendet. PVC vor, Phenolverbindungen in Dosen, Plastikflaschen und Computergehäusen, bromierte Flammschutzmittel beispielsweise in Polsterbezügen und Fernsehern. Diese giftigen Verbindungen, die in vielen verschiedenen Tierarten gefunden wurden, können schwere Gesundheitsstörungen verursachen: von Schäden auf das Das I. ist ein Schutzsystem des Organismus zur Abwehr von Krankheitserregern, körperfremden Zellen oder Strukturen. Immunsystem , Verhaltensstörungen, Einflüssen auf das Hormonsystem (Verweiblichung) bis hin zu Durch eine bösartige Geschwulst verursachte lebensbedrohliche Erkrankung, wobei die Geschwulst in gesundes Organgewebe hineinwächst, bis schließlich das gesamte Organ durch Tumor-Gewebe zerstört ist. Krebs . Bei einer südamerikanischen Kaimanart hat die Chemikalie Bisphenol A, die zur Produktion von CDs und Computergehäusen verwendet wird, Geschlechtsumwandlungen verursacht. Bromierte Flammschutzmittel wurden in Pottwalen und Seehunden der kanadischen Arktis und kürzlich in Eiern von Wanderfalken entdeckt.
Der WWF kritisiert, dass die derzeitige Gesetzgebung nicht ausreicht, um Mensch und Natur ausreichend vor diesen gefährlichen Chemikalien zu schützen. Daher fordert die Umweltorganisation eine Verstärkung des aktuellen EU-Kommissionsvorschlags, bekannt als REACH (Registration, Evaluation and Authorization of Chemicals - Anmeldung, Prüfung und Zulassung von Chemikalien).
"Wir können diese Von den heute bekannten 50 Millionen Chemikalien sind etwas 100.000 von industrieller Bedeutung. Nur wenige Chemikalien sind auf ihre Gesundheits- und Umweltrlevanz untersucht, wurden einem Zulassungsverfahren oder einer ökotoxikologischen bewertung unterzogen. Chemikalien nicht zurückholen, wenn sie erst einmal da draußen sind, wo sie einfach nicht hingehören. Durch die neue REACh ist die Kurzbezeichnung für die neue Chemikalienverordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18.Dezember 2006. Seit dem 1. Juni 2007 sie in Kraft. REACh steht für Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien (Registration, Evaluation, Authorisation of Chemicals). REACH Regulierung muss sichergestellt werden, dass die schädlichen Wirkungen dieser Chemikalien aufgedeckt und diese dann nicht mehr benutzt werden." sagt Dr. Ninja Reineke, Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründet WWF Chemikalienexpertin.
Autor: WWF Deutschland
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Stand: 29. Januar 2004
Erstellt: 29. Januar 2004
Stand: 29. Januar 2004
Erstellt: 29. Januar 2004
Weiterführende Informationen:
- @Umweltlexikon?
- Man unterscheidet Mehrweg(MW)-V. (z.B. Pfandflaschen) und Einweg(EW)-V. (z.B. Plastiktüten, Aludosen, Konservendosen oder Getränkekartons). Verpackungen , Sammelbezeichnung für anorganische und organische Verbindungen, die Holz, Kunststoffe und Textilien flammfest machen, d.h. die Entzündung behindern bzw. die Verbrennung erschweren. Flammschutzmittel , P. (Polyvinylchlorid)ist ein Kunststoff mit einem breiten Einsatzspektrum und wird v.a. für die Herstellung von Verpackungen und Spielwaren und im Baubereich verwendet. PVC
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