im Lexikon
Social Bookmarks
Über unser Institut
Inserate
Folgen Sie uns nach Facebook


Top-News Technik und Wissenschaft
Meat Abolition Day - Tag zur Abschaffung von "Fleisch"
Mindfuck: Warum wir uns selbst sabotieren und was wir dagegen tun können
Klimawandel: Deutsche sind besorgt, fühlen sich aber gut informiert
Schüler entwickeln Qualitätskriterien für nachhaltige Berufsbildung
Lebensstilforschung
„Biosprit“ ist keine Lösung für klimaschädliches Fliegen und verschärft Lebensmittelknappheit
Klimaschutz im Klassenzimmer: Energiesparmeister-Wettbewerb 2012 startet
Beagles aufgepasst: VIER PFOTEN sucht neues Kampagnen-Gesicht
Chemische Schadstoffe in Spielzeug gefunden – Remmel warnt: „Wir brauchen eine Verschärfung der Grenzwerte“
Wie billig ist Atomstrom wirklich, Herr Oettinger? (Ein Kommentar von Franz Alt)
Inserate

Bei Ökostrom auf Gütesiegel achten


Augsburg, 16.05.2010: Ökostrom ist schon lange kein Nischenprodukt mehr. Fast alle großen Energieanbieter und regionale Versorger bieten inzwischen ihren Kunde Ökostromtarife an. Doch nicht alle Ökostromprodukt sind aus Umweltgesichtspunkten gleich erstrebenswert. Zwischen den grünen Stromangeboten der Anbieter bestehen erhebliche Unterschiede.

Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom

Verbraucher die Ökostrom beziehen wollen dadurch erreichen, dass mehr umweltfreundlicher Strom produziert wird. In der Vergangenheit ist es vorgekommen, dass konventionell erzeugter Strom als Ökostrom deklariert und verkauft wurde. Dies ist auf legalem Wege möglich, wenn der Anbieter für die verkaufte Menge konventionellem Strom sogenannte RECS-Zertifikate am Strommarkt bezieht. Der Handel mit RECS-Zertifikate war ursprünglich gedacht, um sicherzustellen, dass jeder Ökostrom nicht doppelt vermarktet wird. Verbraucher sollten deshalb sehr genau auf die Auswahl des Ökostromangebots achten.

Neue Anlagen verändern den Strommix


Wichtig ist, dass sich der Strommix in Deutschland insgesamt in Richtung regenerativer Stromerzeugung bewegt. Deshalb müssen neue Anlagen zur Stromgewinnung aus erneuerbaren Energieträgern gebaut werden um den Strommix nachhaltig zu verändern. Ökostromanbieter die es ernst mit dem Umweltschutz meinen fördern und investieren deshalb auch in neue Anlagen. Der Bezug von Ökostromanlagen aus alten Wasserkraftwerken, die schon jahrzehntelang am Netz sind hat für die Umwelt nämlich keinen nachhaltigen Effekt.

Ökostrom Gütesiegel

In Deutschland gibt es kein einheitliches Gütesiegel für Ökostrom sondern 4 verschiedene Gütesiegel für Ökostrom, die mit unterschiedlichen Kriterien das Ökostromangebot der verscheiden Anbieter zertifizieren. Das ok-power Label, das Grüner Strom Label, das Siegel der Landesgewerbeanstalt Bayern und die Ökostromzertifizierung des TÜV zeichnen die Ökostromprodukte aus. Es wird empfohlen auf eine gültige Zertifizierung des Ökostroms zu achten. Weitere Informationen zu den 4 Ökostrom Gütesiegeln kann man auch hier abrufen: http://www.kwh-preis.de/oekostrom/oekostrom-zertifikate

ok Power Label

Der Energie -Vision e. V., gegründet von WWF , Verbraucherzentrale NRW und Öko-Institut vergibt das ok-Power Label. Im Mittelpunkt der Vergabekriterien des Gütesiegels steht die Garantie, dass die mit dem Gütesiegel ausgestatteten Produkte zu einem "zusätzlichen Umweltnutzen" führen. Laut den Vergabekriterien entsteht ein "zusätzlicher Umweltnutzen" dann, wenn die Nachfrage nach einem Ökostromprodukt zu einer Ausweitung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien führt, die über die Strommenge hinausgeht, die aufgrund öffentlicher Fördermaßnahmen ohnehin erzeugt wird.

Grüner Strom Label

Der Verein Grüner Strom Label e. V., gegründet auf Initiative von Eurosolar von verschiedenen Umwelt - und Verbraucherschutzverbänden, wie BUND , NABU, Bund der Energieverbraucher vergibt das Grüner Strom Label. Es werden zwei verschiedene Label vergeben. Zu hundert Prozent regenerativ erzeugter Strom kann das Grüner Strom Label in Gold verliehen werden. Strom , der mindestens zur Hälfte aus erneuerbaren Quellen und bis maximal 50 Prozent aus Kraft-Wärme-Kopplung stammt kann das Label in Silber erhalten. Zentrales Kriterium der Zertifizierung ist, dass die Stromanbieter mit einem Teil der Kundengelder neue regenerative Anlagen fördern, in der Regel mit mindestens 1 Cent je verkaufter kWh Ökostrom.

Gütesiegel Landesgewerbeanstalt Bayern und TÜV Siegel

Die Siegel der Landesgewerbeanstalt Bayern und des TÜVs legen nicht so scharfe Kriterien an die Vergabe der Gütesiegel wie beim ok-power Label und Grünen Strom Siegel. Aber auch bei diesen Siegeln kann der Verbraucher sicher sein, dass er sauberen Ökostrom bezieht und zudem teilweise neue ökologische Anlagen fördert..

Ökostrom ist Klimaschutz

Sofern der Ökostromanbieter richtig ausgewählt wurde führt dies langfristig zu einer CO2 Einsparung und zu einer Vermeidung von Atommüll. Somit kann jeder Bürger durch den Bezug von Ökostrom persönlich einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Autor: www.kwh-preis.de
1348 Aufrufe
Stand: 17. Mai 2010
Erstellt: 16. Mai 2010

Weiterführende Informationen:

Weitere Meldungen zum Thema "Strompreis":

Bei Ökostrom auf Gütesiegel achten Bei Ökostrom auf Gütesiegel achten
Ökostrom ist schon lange kein Nischenprodukt mehr. Fast alle großen Energieanbieter und regionale Versorger bieten inzwischen ihren Kunde Ökostromtarife an. Doch nicht alle Ökostromprodukt sind aus Umweltgesichtspunkten gleich erstrebenswert. Zwischen den grünen Stromangeboten der Anbieter bestehen erhebliche Unterschiede.
Stromsparen rechnet sich! Stromsparen rechnet sich!
Berlin, 24.11.2009: Verbraucher können steigenden Strompreisen durch einen Wechsel des Versorgers und durch sich rasch lohnende Sparmaßnahmen die Rote Karte zeigen. "Jede eingesparte Kilowattstunde Strom fehlt am Ende auch auf der Rechnung", sagt Dr. Christiane Dudda, Leiterin des Energieprojekts des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) und der Verbraucherzentralen.
Erneuerbare Energien treiben Strompreis nicht Erneuerbare Energien treiben Strompreis nicht
Berlin, 19.10.2009: Der aufgrund der Regelungen des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) wachsende Anteil von Strom aus Wind, Sonne, Wasser und Bioenergie führt auch in Zukunft nicht zu unkalkulierbaren Mehrkosten für private Haushalte und Industrie. Wer die von den Netzbetreibern am vergangenen Donnerstag veröffentlichte Prognose der EEG-Umlage für 2010 zum Anlass für eine neue Strompreisdiskussion gegen die Erneuerbaren Energien nutze, führe die Öffentlichkeit bewusst oder unbewusst in die Irre, erklärte die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) in Berlin.
Legende vom billigen Atomstrom widerlegt Legende vom billigen Atomstrom widerlegt
Berlin, 02.08.2009: Deutsche Haushalte müssen statistisch umso mehr für ihren Strom bezahlen, je größer der Atomstromanteil im Strommix ihres Versorgers ist. Das ist das überraschende Ergebnis eines repräsentativen Preisvergleichs von über hundert Stromtarifen im ganzen Bundesgebiet. Dabei gilt der Anstieg des Strompreises mit dem Atomstromanteil gleichermaßen ...
Der mündige Bürger - Umfrage zeigt Ernüchterung der Deutschen Der mündige Bürger - Umfrage zeigt Ernüchterung der Deutschen
Hamburg, 18.07.2009: Allerneuste Umfrageergebnisse des Emnid-Instituts für Greenpeace zeigen deutlich die Ernüchterung und Desillusioniertheit der deutschen Bevölkerung gegenüber Aussagen der Atomlobby, die finanzielle Vorteile in Form von sinkenden Strompreisen versprechen.
Ist Ihre Stromrechnung zu hoch? Ist Ihre Stromrechnung zu hoch?
Leipzig, 17.06.2009: Der Stromverbrauch macht zwar nur etwa 15 Prozent des gesamten Energieverbrauches eines Haushaltes aus, die Stromrechnung aber schlägt mit ca. einem Drittel der gesamten Energiekosten zu Buche. Wenn Haushaltsgeräte über 10 Jahre alt sind, kann man mit dem Kauf einer neuen Kühl-Gefrierkombination oder eines Wäschetrockners bis zu 60 Prozent, bei ...
Mecklenburg-Vorpommern als Klimaretter? Mecklenburg-Vorpommern als Klimaretter?
Berlin, 27.05.2009: Eine gemeinsame Studie von WWF, Klima-Allianz und BUND hat grundlegende Mängel an den energiepolitischen Leitlinien des Landeskonzeptes "Energieland 2020" festgestellt. Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns hatte kürzlich ein Konzept vorlegt, wie sie sich die Energieversorgung in Mecklenburg-Vorpommern bis 2020 vorstellt.
 Ausbau Erneuerbarer Energien hält Strompreis niedrig Ausbau Erneuerbarer Energien hält Strompreis niedrig
Berlin, 30.03.2009: Bis 2020 geht die Branche davon aus, knapp die Hälfte der Stromversorgung mittels Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft sowie Bioenergie und Erdwärme decken zu können. Während die fossilen Brennstoffe Erdöl, Erdgas und Kohle immer knapper und daher teurer werden, erweisen sich die unerschöpflichen Erneuerbaren Energien zunehmend als Sparprogramm für die Stromversorgung: Ein aktuelles ...
Surftipp: www.energie-verstehen.de Surftipp: www.energie-verstehen.de
Frankfurt, 10.03.2009: Das Bundeswirtschaftsministerium liefert auf www.energie-verstehen.de Basisinformationen zu Themen wie Energiemix, Strompreise, Anbieterwechsel oder Stromsparen. Die Fachleute beantworten Fragen wie "Muss ich Strompreiserhöhungen hinnehmen?" und liefern Hintergrundwissen sowie gesetzliche Grundlagen und Verordnungen.
Rezension: Regenerative Energietechnologien Rezension: Regenerative Energietechnologien
Köln, 16.12.2008: In einem Zeitalter sich verknappender fossiler Energieressourcen und damit steigender Öl-, Gas und Strompreise, nimmt die Bedeutung regenerativer (erneuerbarer) Energien auch im Bauwesen zu. Doch sind hier andere Ansätze zu verfolgen, als beispielsweise im Verkehrswesen und zur Stromerzeugung. Eric Theiß stellt in seinem Fachbuch alle relevanten Technologien, Prototypen und Innovationen einer nachhaltigen ...
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012