KATALYSE-Journal
| Artikel Nr.: 16001
Batterien für die Autos der Zukunft
Bochum, 24.08.2009: 1,15 Millionen Euro für die Forschung an Lithium-Ionen Batterien erhält das Zentrum für Elektrochemie der Ruhr-Universität Bochum als ein Partner im Kompetenzverbund Nord (KVN), der jetzt seine Arbeit aufnimmt. Ziel des Kompetenzverbundes ist es, die Grundlagen für Batterien zu schaffen, die das Herz der (Hybrid-)Elektroautos der Zukunft sind.Im Rahmen des Konjunkturpakets II fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den KVN mit insgesamt 11 Millionen Euro. Aufgabe der RUB-Forscher ist u.a. die elektrochemische Charakterisierung der Batteriematerialien.
Elektroautos und Stromspeicher in dezentralen Energienetzen
Die Forschung in der Elektrochemie legt die Basis dafür, dass zukünftig Elektroautos mit deutschem Know-how auf Fahrt gehen. Die Weiterentwicklung der Elektromobilität hängt von neuen Batteriematerialien ab; erst mit leistungsfähigen Zusammenschaltung mehrerer gleichartiger technischer Geräte (Strom-, Spannungsquellen, Kondensatoren). Batterien werden Elektroautos konkurrenzfähig. Ein weiteres wichtiges Anwendungsfeld sind Batterien als Speicher in dezentralen Energienetzen, um etwa Fluktuationen in der Stromproduktion durch Wind- und Solaranlagen auszugleichen.
Gebündelte Forschung und Nachwuchsförderung
Im Kompetenzverbund Nord führen die Universitäten Münster, Hannover und Bochum, die RWTH Aachen, das Düsseldorfer Max-Planck-Institut für Eisenforschung sowie das Forschungszentrum Jülich als Koordinator ihre Batterieforschung zusammen. "Wir haben Standorte ausgewählt, die bei der Elektromobilität bereits über einschlägige Kompetenz verfügen", sagte Thomas Rachel, Staatssekretär im BMBF, anlässlich des Starts der Kooperation. "Nun geht es darum, diese Stärken zu stärken." Ziel des KVN ist es, Methoden zur Charakterisierung dieser Materialien und zur Verarbeitung in Batterien zu entwickeln. Im Verbund sollen Lithium-Ionen-Batterien verbessert und ergänzende Technologien mit höchster Energiedichte entwickelt werden. In Zusammenarbeit mit den Universitäten wird die Nachwuchsförderung in diesem Innovationsfeld forciert. Durch die Kooperation mit dem Kompetenzverbund Süd, koordiniert vom Karlsruhe Institute of Technology und mit 20 Mio. Euro vom BMBF gefördert, ergibt sich in Deutschland eine einmalige Forschungslandschaft für die Weiterentwicklung von Batterien.
Geeignete Methoden zur Untersuchung von Batterien
Die elektrochemische Charakterisierung der Batteriematerialien ist eine der Aufgaben des Zentrums für Elektrochemie der Ruhr-Universität Bochum. Hierfür müssen zunächst geeignete Methoden entwickelt werden, um Batteriematerialien unter Ausschluss von Die Luft besteht hauptsächlich aus den Gasen Stickstoff (ca. 78 Vol.-%), Sauerstoff (ca. 21 Vol.-%), ca. 0,03 Vol.-% Kohlendioxid, unterschiedlichen Edelgasen (weniger als 1 Vol.-%) sowie verschiedenen Schadstoffen. Luft und Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf. Wasser untersuchen zu können. Auch in der Nachwuchsförderung wird sich das Zentrum für Elektrochemie engagieren, um auch in Zukunft die Batterieforschung mit hervorragend ausgebildeten Wissenschaftlern voranzutreiben zu können. Das Konzept beinhaltet beispielsweise Graduiertenförderung, regelmäßig stattfindende Sommerschulen oder die gezielte Förderung von Nachwuchsgruppen im Bereich der Batterieforschung.
Autor: Ruhr-Universität Bochum
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Stand: 24. August 2009
Erstellt: 24. August 2009
Stand: 24. August 2009
Erstellt: 24. August 2009
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