KATALYSE-Journal
| Artikel Nr.: 13954
Wie viel Acrylamid ist in Knäckebrot und wie viel Schwefel in Benzin?
Ende April 2002 hat die Schwedische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Swedish National Food Administration) Untersuchungsergebnisse zur Belastung von Lebensmitteln mit der im Tierversuch krebserregenden und erbgutschädigenden Substanz Acrylamid in Lebensmitteln veröffentlicht. Acrylamid in Knäckebrot heißt das Referenzmaterial ERM®-BD 272, mit dem zuverlässig diese giftige Substanz in Trockenbrot bestimmt werden kann. Acrylamid kann sich in Lebensmitteln bei starkem Erhitzen (z. B. Backen, Frittieren) bilden. Seitdem Acrylamid in Lebensmitteln entdeckt wurde, interessiert Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor). Industrie und Gesetzgeber, wie es in Lebensmitteln entstehen kann. Bei Tieren kann Acrylamid Durch eine bösartige Geschwulst verursachte lebensbedrohliche Erkrankung, wobei die Geschwulst in gesundes Organgewebe hineinwächst, bis schließlich das gesamte Organ durch Tumor-Gewebe zerstört ist. Krebs erzeugen. Fachleute halten dies auch beim Menschen für wahrscheinlich.
Der Schwefelgehalt in B. ist ein Kraftstoff für Ottomotoren, auch Vergaserkraftstoff oder Ottokraftstoff genannt. Benzin muss ab 2009 angegeben werden. Dies fordert die EU-Richtlinie 2003/17/EG, nach der Benzin mit einem maximalen Schwefelgehalt von 10 mg/kg in allen EU-Mitgliedsstaaten erhältlich sein muss. Mit dem Referenzmaterial ERM®-EF213 können Laboratorien den Schwefelgehalt analysieren und die Einhaltung des Grenzwertes gewährleisten.
Das Referenzmaterial ERM®-CC013a dient der Analyse von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK). Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (engl.: polycyclic aromatic hydrocarbons, PAH) PAK gehören zu den am häufigsten auf Altlastenstandorten gefundenen organischen Schadstoffen. ERM-CC013a ist hinsichtlich des Gehaltes der PAK gemäß EPA-Liste (US Environmental Protection Agency) zertifiziert und dient zur Qualitätskontrolle sowohl Gase sind Substanzen, bei denen die einzelnen Moleküle so weit voneinander entfernt sind, daß sie praktisch keine Anziehungskraft mehr aufeinander ausüben und daher nicht mehr wie bei Flüssigkeiten oder Feststoffen aneinander haften. gas - als auch flüssigchromatographischer Verfahren in Routinelaboratorien.
Die Zusammensetzung einer Legierung im Akku kann mittels Funkenemissionsspektrometrie oder Röntgenfluoreszenzanalyse bestimmt werden. Mit dem neuen Referenzmaterial ERM®-EB103 können diese Analysegeräte zuverlässig kalibriert werden. Es wurde zusammen mit der Gesellschaft für Im B. fördert man aus der Erde Metallerze, Salze, Gesteine und fossile Brennstoffe. Bergbau , Metallurgie, Rohstoff- und Umwelttechnik hergestellt.
Das auf der ANALYTICA vorgestellte ERM® Programm umfasst weitere Referenzmaterialien der drei Partnerinstitute BAM, IRMM (Belgien) und LGC (Großbritannien) für die Analytik von z. B. Eisen und Stahl, Nichteisen-Metallen, die Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen. Umwelt - und Lebensmittelanalytik, die Analyse von porösen Feststoffen, die Polymeranalytik sowie verschiedenste Spezialanwendungen im Hochtechnologiebereich. Zertifizierte Referenzmaterialien dienen der Kalibrierung analytischer Prozesse. Sie gewährleisten somit zuverlässige und richtige Ergebnisse chemischer Analysen von der Probenahme über die Bestimmung bis zur Auswertung.
Bild: www.pixelio.de, creature
Autor: Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)
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Stand: 2. April 2008
Erstellt: 2. April 2008
Stand: 2. April 2008
Erstellt: 2. April 2008
Weiterführende Informationen:
- www.bam.de
- BAM-Referenzmaterialien Übersicht
- Gesamtkatalog der BAM-Referenzmaterialien
- Gesamtkatalog der ERM® Referenzmaterialien
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