KATALYSE-Journal
| Artikel Nr.: 13116
Markteinführung von Wasserstoffautos
Brüssel/Berlin, 12.10.2007: Die EU-Kommission will die Entwicklung und Vermarktung sauberer und sicherer Wasserstofffahrzeuge vorantreiben. Dafür schlägt sie zum einen ein integriertes Programm für Forschung, Entwicklung und Demonstration unter Federführung der Industrie vor, das in den kommenden sechs Jahren mit einer EU-Finanzhilfe von 470 Millionen Euro ausgestattet ist.Mit dieser Technologieinitiative dürfte die Entwicklung von Wasserstofftechnologien so beschleunigt werden, dass ihre Marktreife zwischen 2010 und 2020 erreicht werden kann. Zum anderen soll die Genehmigung von Wasserstoffautos für den europäischen Markt vereinfacht werden.
EU-Kommissionsvizepräsident Günter Verheugen, zuständig für Unternehmen und Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor). Industrie , dazu: Die Einführung von Kraftfahrzeugen mit Wasserstoffantrieb kann die Luftqualität Europas verbessern und seine Abhängigkeit vom Erdöl verringern. Durch gemeinsame Anforderungen wird die Einführung dieser Fahrzeuge unterstützt und den Bürgern ein hohes Sicherheitsniveau gewährleistet. Außerdem wird die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Hersteller angekurbelt. EU-Forschungskommissar Janez Potocnik ergänzte: Der Name Europa wird heute häufig synonym für die Europäische Gemeinschaft (EG) verwendet, die jedoch nur einen Teil von E. umfaßt. Dem geographischen Umfang nach ist E. mit etwas über 10 Mio km2 der zweitkleinste Erdteil. Europa steht vor großen Herausforderungen: zum einen ist die Energieversorgung sicherzustellen, zum anderen müssen der Globale Klimaveränderungen sind bereits im Gang und der Mensch ist dafür hauptverantwortlich.
Klimawandel bekämpft, die Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen. Umwelt geschützt und die Wirtschaft wettbewerbsfähig gehalten werden. Technologien wie Brennstoffzellen und Wasserstoff können uns dabei helfen, all diese Ziele zu erreichen.
Derzeit werden Zu K. (Kfz) gehören Autos, Lastkraftwagen (Lkw) und Motorräder. Kraftfahrzeuge mit Wasserstoffantrieb nicht vom so genannten EG-Typgenehmigungssystem erfasst. Dies führt zu komplizierten und teuren Zumeist förmliches Verwaltungsverfahren, in dem die Zulässigkeit von Projekten geprüft sowie Bedingungen und Auflagen festgelegt werden. Genehmigungsverfahren und behindert die gemeinschaftsweite Markteinführung auf einer einheitlichen Basis. Der aktuelle Vorschlag zielt darauf ab, diese Fahrzeuge in das Typgenehmigungssystem aufzunehmen. Darüber hinaus soll eine öffentlich-private Partnerschaft für Forschung die Entwicklung von Wasserstoff gilt wegen seiner sauberen Verbrennung als Energieträger der Zukunft. Er verbrennt zu Wasser, dabei wird kein klimawirksames Kohlendioxid gebildet. Lediglich bei hohen Temperaturen kommt es durch Reaktion mit der Luft zur Bildung von Stickoxiden. Wasserstoff und Brennstoffzellen voranbringen. Für diese Technologieinitiative stellt die EU 470 Millionen Euro aus dem 7. Forschungsrahmenprogramm bereit . Die Partner aus der Industrie müssen einen gleichwertigen Beitrag leisten.
Autor: Europäische Kommission in Deutschland
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Stand: 12. Oktober 2007
Erstellt: 12. Oktober 2007
Stand: 12. Oktober 2007
Erstellt: 12. Oktober 2007
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