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Walweibchen begeht Selbstmord-Versuch


Tokyo / Gerlingen, 14.07.2010: Vor den Augen schockierter Zuschauer sprang Walweibchen Kuru am 4. Juli während einer Show aus dem Wasserbecken und versuchte, Selbstmord zu begehen (Video). Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. fordert das Management des japanischen Okinawa Churaumi Aquariums jetzt zur Freilassung des verzweifelten Schwertwals auf.

Für Informationen und Tipps zur Rückkehr von Kuru ins Meer stehe der ehemalige Trainer der „Flipper“-Delfine Ric O’Barry zur Verfügung. O'Barry und PETA machen die Haltebedingungen für Kurus Selbstmord-Versuch verantwortlich – der Wal stehe unter Stress, die Haltungsbedingungen im winzigen Delfinarium-Becken seien so unnatürlich, dass Kuru aus Verzweiflung ihr Leben beenden wollte. „Warum springt ein Mensch aus einem Gebäude?”, so O’Barry. Kuru wurde vor etwa sechs Jahren in den Meeren rund um Okinawa gefangen.

„Das Schlimmste, was einem Wal oder Delfin passieren kann, ist, in einem Delfinarium zu leben. Wer im Ozean geboren ist, kann in einem Betonbecken niemals glücklich sein“, so Meeresbiologin Dr. Tanja Breining von PETA. Die Organisation engagiert sich seit Jahren für die Befreiung aller Wale und Delfine aus Shows und Delfinarien, nicht nur in Deutschland. „Heutige Studien sprechen Delfinen die gleiche Intelligenz wie Menschen zu. Die hochsensiblen Tiere, normalerweise in großen Sozialverbänden lebend, können aufgrund der eingeschränkten Haltungsbedingungen in Delfinarien niemals ihre sozialen Fähigkeiten ausleben. Im Oskar-prämierten Film “The Cove” zeigt O’Barry, wie in der japanischen Stadt Taiji Delfine in Treibjagden für die Delfinarien- Industrie in der ganzen Welt getötet und gefangen werden.

Unterstützen Sie PETAs Forderung für ein Auslaufen der Delfin-Haltung in Deutschland!
Autor: PETA Deutschland e.V.
1827 Aufrufe
Stand: 15. Juli 2010
Erstellt: 15. Juli 2010

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