im Lexikon
Social Bookmarks
Über unser Institut
Inserate
Folgen Sie uns nach Facebook


Top-News Recycling und Entsorgung
Zu Olympia 2012 mit alten Flaschen: Immer mehr Produkte aus PET-Recycling
Einweg versus Mehrweg: Verbraucher durch Vielfalt verunsichert
Verbrauch von Plastiktüten zurückdrängen. Auch Verbot möglich
Wegwerfen oder Reparieren? Verbraucherinfothek geht Kundendiensten nach
Erstes Recycel-Programm für Stifte
Die ökologische Entsorgung und Verwertung von Verpackungsabfällen stärken
Ungeahnte Rohstoffquellen vor der eigenen Tür
Wer nicht trennt, zahlt doppelt
Thema Wertstofftonne in Berlin: Absage an kommunale oder private Monopolstrukturen
Illegalen Export von E-Schrott verhindern
Inserate

Start der elektronischen Überwachung gefährlicher Abfälle zum 1. April 2010


Berlin, 01.04.2010: Ab heute löst ein elektronisches Nachweisverfahren zur Überwachung gefährlicher Abfälle das bisherige Verfahren auf der Basis von Papierformularen ab. Ab diesem Zeitpunkt müssen die vorgeschriebenen Nachweise über die umweltverträgliche Entsorgung gefährlicher Abfälle von den nachweispflichtigen Unternehmen und den zuständigen Behörden elektronisch bearbeitet und übermittelt werden.

Betroffen sind etwa 2,5 bis 3 Millionen Nachweise pro Jahr. Zur Vereinfachung der Datenübermittlung stellen alle 16 Bundesländer mit der gemein-samen Zentralen Koordinierungsstelle Abfall (ZKS-Abfall) eine „technische Datendrehscheibe“ bereit, welche die Nachweisdaten bundesweit entgegennimmt und verteilt.

Die nachweispflichtigen Unternehmen erhalten bei der ZKS-Abfall ein elektronisches Postfach und treffen auf der betrieblichen Ebene die erforderlichen Vorkehrungen für die Teilnahme am elektronischen Verfahren. Für Unternehmen, die keine eigenen Lösungen wählen, bieten mehrere Dienstleister hierzu „Providerlösungen“ an.

Die Bestimmungen der „Nachweisverordnung zur elektronischen Überwachung der Entsorgung gefährlicher Abfälle“ sind für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Daher haben Bund , Länder und beteiligte Wirtschaftskreise bereits im Vorfeld durch Informationsveranstaltungen, Schulungen, Broschüren und Testläufe dazu beigetragen, dass die Einführung möglichst reibungslos funktioniert. Dennoch wird erwartet, dass es auch über den 1. April hinaus noch Fragen geben wird, die gemeinsam in konstruktiver Zusammenarbeit zu lösen sind. Vor diesem Hintergrund wird der anstehende Vollzug der Neuregelungen vor allem auch Pragmatismus und Augenmaß erfordern.

Die elektronische Überwachung bietet deutliche Vorteile: Zum einen ergeben sich für die Beteiligten bereits mittelfristig erhebliche Chancen, Verwaltungsaufwand und Kosten zu reduzieren, auch wenn die Einführung zunächst mit organisatorischen, zeitlichen und finanziellen Anstrengungen verbunden ist. Gleichzeitig kann die Effizienz der Überwachung gefährlicher Abfälle nachhaltig gesteigert werden. Die Basis hierfür bildet die wesentlich schnellere Bearbeitung, Verfügbarkeit und Auswertung der Nachweisdaten und die damit entscheidend verbesserte Transparenz in der Überwachung dieser Abfälle.
Autor: BUND Freunde der Erde
1480 Aufrufe
Stand: 1. April 2010
Erstellt: 1. April 2010

Weitere Meldungen zum Thema "Entsorgung":

Erfolgreiche Kampagne des Umweltinstitut München: 36.000 Stellungnahmen gegen das polnische Atomenergieprogramm Erfolgreiche Kampagne des Umweltinstitut München: 36.000 Stellungnahmen gegen das polnische Atomenergieprogramm
München, 04.01.2012: Heute wurden vom Umweltinstitut München e.V. die letzten Stellungnahmen gegen das polnische Atomenergieprogramm bei den zuständigen polnischen Behörden eingereicht.
Endlager-Suche: „Der Kaiser ist nackt!“ - AKW-Betrieb ohne sichere Atommüll-Entsorgung ist nicht zu verantworten Endlager-Suche: „Der Kaiser ist nackt!“ - AKW-Betrieb ohne sichere Atommüll-Entsorgung ist nicht zu verantworten
Hamburg, 11.10.2011: Zum Beharren von Bundesumweltminister Norbert Röttgen auf dem Endlager-Standort Gorleben und dem Vorschlag aus Baden-Württemberg für die Neuausrichtung der Suche nach einem Atommüll-Endlager erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
Schiffsunglück vor Neuseeland: WWF fordert Verbot von Schweröl als Schiffstreibstoff Schiffsunglück vor Neuseeland: WWF fordert Verbot von Schweröl als Schiffstreibstoff
Frankfurt a. M., 08.10.2011: Angesichts des Schiffsunglücks vor der Küste Neuseelands wiederholt der WWF seine dringende Forderung nach einem Verbot von Schweröl als Schiffstreibstoff.
EU-Kommission mahnt Deutschland bei Wasserdienstleistungen EU-Kommission mahnt Deutschland bei Wasserdienstleistungen
Brüssel, 30.09.2011: Die Europäische Kommission hat Deutschland heute (Donnerstag) erneut ermahnt, das EU-Wasserrecht einzuhalten. Die Kommission ist nicht einverstanden mit der Auslegung Deutschlands des Schlüsselbegriffs „Wasserdienstleistungen“, die dazu führen könnte, dass das deutsche Recht eine nicht adäquate Kostendeckung und nicht angemessene Wassergebühren vorsieht.
Reformstau auf dem Seeweg Reformstau auf dem Seeweg
Hamburg, 25.09.2011: Anlässlich des Weltschifffahrtstages am 24. September fordert der WWF die schnellere Umsetzung und wirksamere Kontrolle von Umweltauflagen in der Schifffahrt. „Die Internationale Meeresbürokratie ist langsam und ineffizient.
Ich sag mal-Blog zu: Plädoyer für Verkehrszählungen an Gelben Tonnen: Wo sind die Recyclingpreller? Ich sag mal-Blog zu: Plädoyer für Verkehrszählungen an Gelben Tonnen: Wo sind die Recyclingpreller?
Bonn, 26.08.2011: Der DSD-Konzern mit dem Grünen Punkt als Erkennungszeichen erzielt 2010 einen Überschuss nach Verlusten in Vorjahren, berichtet der Fachdienst Euwid. Die Müllsammler weisen einen Jahresüberschuss von 14,4 Millionen Euro aus bei einem Umsatz von 592 Millionen Euro.
Bio-Kunststoffe erobern die Lebensmittelmärkte Packmittelindustrie will naturnahe Kreislaufwirtschaft Bio-Kunststoffe erobern die Lebensmittelmärkte Packmittelindustrie will naturnahe Kreislaufwirtschaft
Bonn, 24.08.2011 (aid): Joghurtbecher aus Polymilchsäure, Kaffeebecher aus Cellulose oder kompostierbare Verpackungsfolien aus Stärke: Einige Lebensmittelhersteller nutzen bereits Bio-Kunststoffverpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen. Diese Vorreiter bringen einen neuen Trend in Schwung: Lebensmittel umweltfreundlicher zu verpacken.
EU stellt Millionen für den Wiederaufbau Somalias bereit EU stellt Millionen für den Wiederaufbau Somalias bereit
Brüssel, 06.08.2011: Mit zusätzlichen 175 Millionen Euro will die Europäische Union den Wiederaufbau des krisengeschüttelten Landes Somalia vorantreiben. In einem gestern (Freitag) von der EU beschlossenen Hilfspaket stehen Ernährungssicherheit, Bildung und verantwortungsvolles Regieren im Zentrum der Unterstützung.
Atommüll und Endlager: Erstmals EU-Regeln verabschiedet Atommüll und Endlager: Erstmals EU-Regeln verabschiedet
Brüssel, 19.07.2011: In der Europäischen Union wird es erstmals verbindliche Vorgaben für den Bau atomarer Endlager und die Entsorgung von radioaktiven Abfällen geben.
Fukushima: Atomanlagen noch nicht unter Kontrolle - Greenpeace legt Risikobewertung zur Kaltabschaltung von Reaktor 1 vor Fukushima: Atomanlagen noch nicht unter Kontrolle - Greenpeace legt Risikobewertung zur Kaltabschaltung von Reaktor 1 vor
Hamburg / Wien, 11.05.2011: Zwei Monate nach dem Erdbeben in Japan ist weder die Freisetzung von Radioaktivität noch die Gefahr einer weiteren Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi gebannt. Die geplante Flutung des Atomreaktors 1 birgt darüber hinaus hohe Risiken, wie eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Risikobewertung belegt.
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012