KATALYSE-Journal
| Artikel Nr.: 10900
Batterieschrott gehört nicht in den Hausmüll
Dessau, 17.08.2006: Obwohl nach der Batterieverordnung in Deutschland ausgediente Akkus und Batterien nicht in den Müll gelangen dürfen, wird derzeit pro Jahr nur etwa ein Drittel der verkauften Menge wieder über die Sammelstellen zurückgegeben und umweltverträglich entsorgt. Große Mengen an Schadstoffen gelangen unkontrolliert über den Hausmüll und andere ungesetzliche Entsorgungswege in die Umwelt.Das 1974 gegründete Bundesbehörde, zu deren Aufgaben die Beratung der Bundesregierung in Fragen der Abfallentsorgung (Abfall, Hausmüll) und Wasserwirtschaft (Wasser, Trinkwasser, Gewässerbelastung), der Luftreinhaltung und Lärmbekämpfung gehört. Umweltbundesamt fordert alle Bundesbürgerinnen und Bundesbürger auf, sich gesetzeskonform zu verhalten und ausgediente Akkus und Zusammenschaltung mehrerer gleichartiger technischer Geräte (Strom-, Spannungsquellen, Kondensatoren). Batterien ausschließlich über die Sammelstellen zu entsorgen.
In Deutschland werden derzeit jedes Jahr weit über eine Milliarde Gerätebatterien verkauft. Diese enthalten cirka 4.700 Tonnen Chemisches Element, Symbol Zn, Ordnungszahl 30, Schmelzpunkt 419,5 Grad C, Siedepunkt 907 Grad C, Dichte 7,13 g/cm3. Schwermetall, das für Mensch, Tier und Pflanze essentiell ist. Zink , 1.500 Tonnen Chemisches Element der VIII. Nebengruppe, silberglänzendes, gut formbares, ferromagnetisches Metall. Nickel , 700 Tonnen Cadmium, sieben Tonnen Silber und drei Tonnen Chemisches Element, Symbol Hg, Ordnungszahl 80, Schmelzpunkt -38,84 Grad C, Siedepunkt 356,58 Grad C, Dichte 13,6 g/Kubikzentimeter. Quecksilber . Chemisches Element der II. Nebengruppe. Cadmium und Quecksilber zählen zu den giftigsten aller Sammelbezeichnung für Metalle mit einer Dichte von über 4,5 g/cm3. Schwermetalle . Aber nicht nur Schwermetalle tragen zu der schlechten Umweltbilanz von Batterien und Akkus bei. Auch deren Als Energie wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von Energie sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische Energie, die sich ineinander umwandeln lassen. Energie -Bilanz ist vernichtend: Zur Herstellung von Primärbatterien wird cirka 40 bis 500-mal mehr Energie benötigt, als sie bei der Nutzung zur Verfügung stellen können. Damit stellen Batterien die teuerste Energieform überhaupt dar. Durch Wiederaufladen in Form von Akkus - können allerdings Umwelt- und Energiebilanz verbessert werden.
Die neue Broschüre des Umweltbundesamtes Batterien und Akkus Das wollten Sie wissen! informiert sachkundig und umfassend über alle wichtigen Fragen zum Thema. Sie gibt Hinweise zum richtigen Umgang und zur siehe Atommüll, Abfall, kommunale Abfallbeseitigung, Abwässerreinigung
Entsorgung , erläutert die rechtlichen Grundlagen und bietet Informationen zur Umweltbelastung. Als besonderes Extra enthält die Broschüre einen wetterfesten Aufkleber für die Mülltonne mit der Aufschrift: Batterie-Entsorgung Altbatterien und Akkus; Nie in den Hausmüll! Immer zurück zum Handel oder zu den Sammelstellen!
Die 28-seitige Broschüre ist kostenlos erhältlich per Telefon (zum Ortstarif): 01888/305-3355, per Fax (zum Ortstarif): 01888/305-3356, per Email: uba@broschuerenversand.de oder per Internet: www.umweltbundesamt.de. Schriftliche Bestellungen an: Umweltbundesamt, c/o GVP Gemeinnützige Werkstätten Bonn, Postfach 30 03 61, 53183 Bonn.
Autor: Umweltbundesamt
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Stand: 17. August 2006
Erstellt: 17. August 2006
Stand: 17. August 2006
Erstellt: 17. August 2006
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