KATALYSE-Journal
| Artikel Nr.: 9941
Vom Atomreaktor zur Atombombe?
Wien, 14.02.2006: Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 warnt im Zuge der Auseinandersetzung um das iranische Atomprogramm vor dem untragbaren Risiko des Missbrauchs der "friedlichen" Nutzung der Atomkraft. "Dadurch, dass bei der so genannten friedlichen Nutzung der Atomkraft zur Energieproduktion waffenfähiges Material erzeugt wird, ist einem Missbrauch Tür und Tor geöffnet. Es ist ein fataler Irrtum zu glauben, dass es möglich ist, die gefährlichen Uran- und Plutoniumbestände vollkommen zu kontrollieren.Es besteht immer die Gefahr, dass das risikoreiche Material in die falschen Hände gerät", warnt Silva Herrmann, Anti-Atomsprecherin von Global 2000 ist eine unabhängige österreichische Umweltschutzorganisation mit Sitz in Wien, welche Umweltthemen auf internationaler Ebene zur Sprache bringt. Das Ziel von Global 2000 ist es gewaltfrei und unter Ausschöpfung aller demokratischer Mittel, nicht nur die Symptome (End of Pipe- Lösungen) zu behandeln, sondern auch Ursachenbekämpfung zu praktizieren. GLOBAL 2000 . Bei einem Ausbau der Atomkraft wird das Risiko erhöht, dass weitere Staaten über die Möglichkeit verfügen, Atombomben zu bauen. Beispiele wie Nordkorea oder Pakistan haben bereits in der Vergangenheit gezeigt, wie schnell dem Bau von Atomreaktoren der Bau von Atombomben nachfolgen kann. Terroristen könnten darüber hinaus radioaktive Substanzen zum Bau einer so genannten schmutzigen Bombe missbrauchen.
Dabei handelt es sich um einen Sprengsatz aus konventionellem Sprengstoff, dem radioaktives Material beigemischt wurde. Im Vergleich zu einer echten siehe Atomwaffen
Atombombe besitzen diese zwar nicht deren enorme Sprengkraft, da keine Nuklearexplosion ausgelöst wird, aber Ziel ihres Einsatzes ist es, radioaktives Material über ganze Stadtteile und Landstriche zu verstreuen und diese auf lange Sicht unbewohnbar zu machen. Zwischen 1993 und 2004 wurden der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) 424 Vorkommnisse mit radioaktiven Substanzen aus Atomkraftwerken, Fabriken, aber auch aus Krankenhäusern gemeldet. Etwa 50 dieser Vorkommnisse betreffen Substanzen und Mengen, die zwar nicht für den Bau einer Atombombe geeignet sind, aber durchaus für den Bau Schmutziger Bomben.
Silva Herrmann: Es gibt keine reale Trennung von militärischer und ziviler Nutzung von Atomenergie. Selbst aus Abkürzung für Atomkraftwerk. AKW in Ländern, die derzeit keine Atombomben besitzen oder anstreben, kann waffenfähiges Chemisches Element, Symbol Pu, Ordnungszahl 94, es existieren Isotope von Pu 232 bis Pu 247, Schmelzpunkt 640 Grad C, Siedepunkt 3.327 Grad C, Dichte 19,8 g/cm3, silberweißes Metall. Plutonium für die Waffenproduktion abgezweigt werden. Schon allein diese Möglichkeit zeigt, wie unverantwortlich jegliche Nutzung der Umgangssprachliche Bezeichnung für die Energie, die aus der Spaltung von Atomkernen hervorgeht. Atomenergie ist. Eine absolute Kontrolle über die Bestände an Chemisches Element, Symbol U, Ordnungszahl 92, Schmelzpunkt 1.132 Grad C, Siedepunkt 3.818 Grad C, Dichte 19,2 g/cm3, Schwermetall, dessen Verbindungen sehr giftig sind (MAK-Wert 0,25 mg/m3). Uran und Plutonium ist nicht möglich. Nur der Stopp von Atomprojekten und die Stilllegung aller Atomanlagen kann das Risiko der Verbreitung von siehe ABC-Waffen, Atomwaffen, Biologische Waffen, Chemische Kampfstoffe Massenvernichtungswaffen vermindern."
Autor: Global 2000 Umweltschutzorganisation
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Stand: 14. Februar 2006
Erstellt: 14. Februar 2006
Stand: 14. Februar 2006
Erstellt: 14. Februar 2006
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