im Lexikon
Social Bookmarks
Über unser Institut
Inserate
Folgen Sie uns nach Facebook


Top-News Politik und Wirtschaft
EU-Analyse unterstreicht wirtschaftliche Vorteile von stärkerem Klimaschutz
Wie wär´s mit einer grünen FDP, Herr Wirtschaftsminister? Offener Brief von Franz Alt an Philipp Rösler
EU will sich aus Tierschutz zurückziehen
Unilever schert sich nicht um Palmöl-Opfer
Klientelpolitik statt Energiepolitik
Letzter Akt für die ZDF-Serie „Unser Charly“
Erfolgreiche Kampagne des Umweltinstitut München: 36.000 Stellungnahmen gegen das polnische Atomenergieprogramm
Umweltschutz-Bilanz 2011: Fukushima, „halber“ Atomausstieg und die Untätigkeit einer Verbraucherschutzministerin. 2012 entscheidend für Agrarreform
Lacoma-Baumbesetzung: Polizei räumt rechtswidriges Vorgehen gegen ROBIN WOOD-Aktivisten ein
Outdoor-Konzern Patagonia setzt auf Tierquälerei: Patagonia-Daunen aus brutaler Stopfmast
Inserate

Trinkwasser wird Menschenrecht


Frankfurt a. M., 30.08.2010: Über 1 Milliarde Menschen haben bereits heute keinen oder keinen ausreichenden Zugang zu sauberem Trinkwasser. Wachsende Bevölkerungszahlen und schlechtes Management der Wasserressourcen verschärfen die Situation kontinuierlich. „Wir befinden uns zunehmend in einer weltweiten Wasserkrise.

Daher war es höchste Zeit den Zugang zu sauberem Trinkwasser für alle Menschen auf der Erde in einer UN-Resolution zu verankern“, sagt Dorothea August, WWF -Expertin für Wasserressourcenmanagement. „Das Menschenrecht auf sauberes Wasser weltweit ist ein großer Schritt. Damit wird auch die Verantwortung für das Management der natürlichen Wasserressourcen neu und erweitert verankert. Wer allen Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichen will, kann dies nur durch den Schutz der Wasser -Ökosysteme erreichen.“

Besonders wichtig sei es, so der WWF, dass Gewässer und Wasserressourcen endlich grenzüberschreitend gemanagt und bewirtschaftet würden. „Nur intakte Ökosysteme können die für uns Menschen überlebensnotwendigen Dienstleistungen erbringen“, sagte August. Die jetzt verabschiedete UN-Resolution dürfe daher nur ein erster Schritt sein. „Wir brauchen völkerrechtlich verbindliche Resolutionen und endlich eine Umsetzung der Internationalen UN-Konvention zu einem grenzübergreifenden Management von Wasserressourcen“, fordert WWF-Expertin August. Diese UN-Konvention ist als rechtlich bindender Rahmen für die Bewirtschaftung grenzüberschreitender Süßwasservorkommen, wie etwa Flüsse, Seen oder Grundwasser gedacht, wurde allerdings bis heute nicht ratifiziert.

Obwohl unser Planet zu mehr als 70 Prozent damit bedeckt ist, wird Wasser zunehmend ein knappes Gut. Denn gerade mal drei Prozent dieser gewaltigen Mengen sind Süßwasser, und wiederum nur ein Drittel davon ist für die menschliche Nutzung erreichbar.
Autor: WWF Deutschland
1321 Aufrufe
Stand: 30. Juli 2010
Erstellt: 30. Juli 2010

Weitere Meldungen zum Thema "Trinkwasser":

Klimawandel: Deutsche sind besorgt, fühlen sich aber gut informiert Klimawandel: Deutsche sind besorgt, fühlen sich aber gut informiert
München, 17. Januar 2012: Auch im Jahr 2012 wird der zu beobachtende Klimawandel, die globale Erwärmung der Erde seinen Platz in der öffentlichen und medialen Diskussion einnehmen.
Intensivtierhaltung nur durch den Einsatz von Antibiotika möglich Intensivtierhaltung nur durch den Einsatz von Antibiotika möglich
Gerlingen, 10.01.2012: Wie aktuelle Presseberichte bestätigen, enthält Geflügelfleisch resistente Bakterien. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. weist darauf hin, dass bei sämtlichen eigenen Undercover-Ermittlungen kilogrammweise Antibiotika-Mittel (vor allem Aviapen) in den Betrieben vorgefunden wurden.
Vorsicht beim Kauf von Wildfleisch: NABU Berlin warnt vor Bleibelastung Vorsicht beim Kauf von Wildfleisch: NABU Berlin warnt vor Bleibelastung
Berlin, 25.11.2011: Was in Autokraftstoffen bereits seit Jahrzehnten die Regel ist, klappt bei der Erlegung von Reh und Wildschwein leider immer noch nicht allerorten: die Verwendung von bleifreien Inhaltsstoffen.
Hilfe für pakistanische Flutopfer Hilfe für pakistanische Flutopfer
Hamburg, 09.11.2011: Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN ist einem dringenden Hilferuf aus Pakistan gefolgt, um Nutztieren zu helfen, die dort von den jüngsten verheerenden Überflutungen bedroht sind.
EU-Kommission mahnt Deutschland bei Wasserdienstleistungen EU-Kommission mahnt Deutschland bei Wasserdienstleistungen
Brüssel, 30.09.2011: Die Europäische Kommission hat Deutschland heute (Donnerstag) erneut ermahnt, das EU-Wasserrecht einzuhalten. Die Kommission ist nicht einverstanden mit der Auslegung Deutschlands des Schlüsselbegriffs „Wasserdienstleistungen“, die dazu führen könnte, dass das deutsche Recht eine nicht adäquate Kostendeckung und nicht angemessene Wassergebühren vorsieht.
Tipps zur Freilandhaltung im Winter: Freigehege für Kaninchen und Meerschweinchen jetzt winterfest machen Tipps zur Freilandhaltung im Winter: Freigehege für Kaninchen und Meerschweinchen jetzt winterfest machen
Hamburg, 14.09.2011: Kaninchen und Meerschweinchen fühlen sich am wohlsten wenn sie das ganze Jahr im Freigehege gehalten werden. Damit die Tiere die kalten Wintermonate im Freien unbeschadet überstehen, hat VIER PFOTEN einige wichtige Hinweise zusammengestellt.
Durchbruch: Brunnen für Botswanas Buschleute  Durchbruch: Brunnen für Botswanas Buschleute
Berlin / London, 05.09.2011: Buschleute aus dem Central Kalahari Game Reserve feiern die Wiedereröffnung ihres Brunnens. Gegenüber Survival International berichten sie, dass sie zum ersten Mal seit neun Jahren wieder Trinkwasser aus dem Bohrloch in Mothomelo fördern können.
Wasserkrise: Experten warnen vor geopolitischen Spannungen Wasserkrise: Experten warnen vor geopolitischen Spannungen
Berlin, 28.08.2011: In der Abschlusserklärung der Weltwasserwoche warnen Konferenzteilnehmer davor, dass sich der globale Wasserbedarf bis 2030 um bis zu 40 Prozent steigern könnte.
Mega-Cities in der Mega-Cities in der "Wasserkrise"
Berlin, 21.08.2011: Urbanen Großregionen und Mega-Städten auf dem gesamten Globus droht eine Zuspitzung der "Wasserkrise". Zu diesem Schluss kommt die aktuelle WWF-Studie "Big Cities. Big Water. Big Challenges", die anlässlich der Internationalen Weltwasserwoche in Stockholm veröffentlicht wurde.
Weltwasserkonferenz in Stockholm: Produktion von einem Kilo Fleisch verbraucht mehr Wasser als ein Jahr tägliches Duschen Weltwasserkonferenz in Stockholm: Produktion von einem Kilo Fleisch verbraucht mehr Wasser als ein Jahr tägliches Duschen
Gerlingen, 20.08.2011: Vom 21.-27. August tagt die Weltwasserkonferenz in Stockholm. Auch in diesem Jahr treffen sich dort Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Nichtregierungsorganisationen, um die Problematik der weltweiten Süßwasserverfügbarkeit zu diskutieren.
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012