KATALYSE-Journal
| Artikel Nr.: 15690
Für eine neue Industriepolitik
Baden-Baden, 02.06.2009: Selten war so viel Einigkeit: Wirtschaft, Politik, Autobauer und Autofahrer sind sich darin einig, dass die Zukunft dem Elektroauto und nicht dem Benzinauto gehört. Aber warum dann das unendliche Gezerre um den Benzinauto-Hersteller Opel?Das Opel-Drama trägt selbstzerstörerische Züge. Mit staatlichen Milliardenspritzen, also Steuergeldern für technisch überholte Benzinautos, sind Opel und General Motors und demnächst weitere Autobauer nicht mehr zu retten.
Die gesamte Automobilbranche steht vor einer Runderneuerung
Weltweit werden viel zu viele, zu große Autos produziert, die umweltschädlich sind. Die Welt braucht kleinere und umweltfreundlichere Autos. Die Zukunft gehört dem E. können erst einen hohen Marktanteil erreichen, wenn die Dauer/Reichweite des Betriebs und die Höchstgeschwindigkeit durch neue Akkumulatorentechnik entscheidend verbessert werden können. Elektroauto , dem Wasserstoffauto, dem Pflanzenölauto und bei größeren Strecken dem besser ausgebauten, bequemeren und servicefreundlicheren öffentlichen Verkehr verursacht Umweltauswirkungen, die v.a. durch die Transportaktivitäten und durch den Ausbau und Erhalt der Verkehrsinfrastruktur entstehen. Verkehr . Auch in den ständig wachsenden Millionenstädten wird der Unter Sch. versteht man schienengebundene Transportsysteme. Die verbreitetste Form sind hierbei Fahrzeuge, die das Rad-und-Schiene-Prinzip nutzen und einen eigenen Fahrantrieb haben oder von einer Lokomotive gezogen werden. Schienenverkehr zunehmen.
Die gesamte Autobranche muss sich fit machen für neue Technologien. Warum sollen die heutigen Autobauer künftig nicht U-Bahnen, S-Bahnen, Straßenbahnen, Busse, Elektroautos, Bahnhöfe und Schienen bauen? Autokonzerne müssen Mobilitätskonzerne werden, wenn sie Zukunft haben wollen. Und nur dann kommen wir auch aus der Staugesellschaft heraus.
Das heißt: Zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit müssten Hunderttausende Arbeiter für neue Aufgaben umgeschult werden. Zudem müssen Forschung, Lehre und Entwicklung moderner Mobilitätstechnologien an unseren Universitäten gefördert werden, um moderne Antriebe rasch in die Serienreife zu bekommen. Das ist die Lösung des heutigen Autodesasters und nicht weitere Steuermilliarden für Opel, die doch nur VW und Audi schaden.
Die strategischen Partner eines künftigen grünen Autokonzerns Opel könnten die großen deutschen Stromkonzerne sein, die in den letzten Jahren Milliarden Euro verdient, aber kaum investiert haben. Sie könnten damit Opel lässig aus der Krise und in eine gute, grüne Zukunft führen. Sie wären die natürlichen Geburtshelfer einer dezentralen, elektrischen Zukunftsmobilität. Millionen Autobatterien können in Zukunft nachts, wenn die Fahrzeuge Stehzeuge sind, gespeicherten Ökostrom aus Sonne und Wind zur Verfügung stellen (Das E. können erst einen hohen Marktanteil erreichen, wenn die Dauer/Reichweite des Betriebs und die Höchstgeschwindigkeit durch neue Akkumulatorentechnik entscheidend verbessert werden können. Elektroauto als Stromspeicher).
So könnte in Deutschland die Basis einer zukunftsorientierten, modernen Industriepolitik aussehen. Und dieses Konzept wäre für den Steuerzahler kostenlos.
Autor: Franz Alt
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Stand: 2. Juni 2009
Erstellt: 2. Juni 2009
Stand: 2. Juni 2009
Erstellt: 2. Juni 2009
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