KATALYSE-Journal
| Artikel Nr.: 14703
Desaster beim Klimaschutz
Berlin/Brüssel, 25.09.2008: Mit großer Sorge beobachtet die Umweltstiftung WWF das aktuelle Gesetzgebungsverfahren auf EU-Ebene zur Einführung eines CO2-Grenzwertes für Neuwagen. Einen Tag vor der entscheidenden Sitzung des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments deutet sich ein Desaster für die europäischen Klimaschutzbestrebungen im Verkehrsbereich an. Der WWF befürchtet, dass sich die Position der Automobilindustrie eins zu eins in dem Entwurf wieder finden werde.Sollten nicht noch in letzter Sekunde entscheidende Änderungen vorgenommen werden, drohe eine der wichtigsten Maßnahmen im Kampf gegen den Globale Klimaveränderungen sind bereits im Gang und der Mensch ist dafür hauptverantwortlich.
Klimawandel zu scheitern.
Statt des ursprünglich anvisierten Grenzwertes von 120 g CO2/km für Neuwagen ab 2012 könnten die Automobilhersteller dann sogar Fahrzeuge mit einem durchschnittlichen Wert von bis zu 162 g CO2/km auf den Markt bringen. Das wären vier Gramm mehr als der heutige Durchschnittswert.
Verantwortlich dafür sind die Planungen einer schrittweisen Einführung eines Grenzwertes (phasing in), wonach ab 2012 erst 60 oder 70 Prozent der Neuwagen in die Bewertung einfließen sollen, sowie die Anrechnung so genannter Öko-Innovationen. Auch die im ursprünglichen Entwurf der EU-Kommission vorgesehenen Strafzahlungen bei Verstößen werden voraussichtlich deutlich milder ausfallen.
Eine solche Regelung wäre das P. kann aus Zellstoff, Holzstoff, Alt-P. und Lumpen (Anteil ca. 70 Prozent) bestehen. Füllstoffe sind z.B. Kreide, Bariumsulfat, Titandioxid und Kaolin. Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben würde, sagt Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründet WWF Verkehrsexpertin Viviane Raddatz. Wie selten zuvor stellt das Europaparlament unter Führung deutscher Abgeordneter die Interessen eines Industriezweiges über den Mit Beginn der staatlichen Umweltpolitik ca. 1970 geprägter Begriff für Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und damit der Lebensgrundlagen von Organismen einschließlich des Menschen, wobei bedingt durch die anthropozentrische Sichtweise die Eigenrechte der Natur zu wenig Berücksichtigung finden. Umweltschutz . Wir fordern die Mitglieder des EP-Umweltausschusses auf, sich morgen mit einer mutigen Entscheidung eindeutig zu den eigenen Klimazielen zu bekennen, statt unter dem Druck vor allem der deutschen Der Weltmarkt der A. wird von einer kleinen Anzahl Firmen aus den USA, Japan und Europa beherrscht. Automobilindustrie einzuknicken.
Der private Kraftverkehr ist einer der größten Emittenten des klimaschädlichen Gases CO2. Seine Emissionen sind im Gegensatz zu den meisten anderen Bereichen seit 1990 signifikant gewachsen - nämlich um 26 Prozent.
Autor: WWF Deutschland
1974 Aufrufe
Stand: 25. September 2008
Erstellt: 25. September 2008
Stand: 25. September 2008
Erstellt: 25. September 2008
Weiterführende Informationen:
Weitere Meldungen zum Thema "Klimaschutz":
| EU-Analyse unterstreicht wirtschaftliche Vorteile von stärkerem Klimaschutz Berlin / Brüssel, 31.01.2011: Eine gestern in Brüssel vorgestellte Analyse der Europäischen Kommission über die ökonomischen Auswirkungen stärkeren Klimaschutzes ist laut Oxfam ein wichtiger Meilenstein für die längst überfällige Anhebung des EU-Klimaschutzziels auf 30 Prozent Treibhausgasreduktion bis 2020. |
| Dämmung ist laut Umfrage die effektivste Sanierungsmaßnahme Berlin, 31.01.2012: Die Dämmung von Dach oder Fassade gilt den Teilnehmern einer Umfrage aus dem aktuellen Klima-Barometer der gemeinnützigen co2online GmbH als effektivste Sanierungsmaßnahme. |
| Klimawandel: Deutsche sind besorgt, fühlen sich aber gut informiert München, 17. Januar 2012: Auch im Jahr 2012 wird der zu beobachtende Klimawandel, die globale Erwärmung der Erde seinen Platz in der öffentlichen und medialen Diskussion einnehmen. |
| „Biosprit“ ist keine Lösung für klimaschädliches Fliegen und verschärft Lebensmittelknappheit Berlin, 13.01.2012: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und sein internationales Netzwerk Friends of the Earth (Freunde der Erde) haben die Fluggesellschaften aufgefordert, sogenanntes Biokerosin künftig nicht mehr in Flugzeugen einzusetzen. |
| Veranstaltung: Dörfer im Wettbewerb Schwerte, 11.01.2012: Der Ländliche Raum ist etwas Besonderes? "Ja!", würden die Menschen auf dem Lande sagen. Es gibt besondere Qualitäten, die den ländlichen Raum auszeichnen. Offene Landschaften, weniger Hektik, gesunde Luft. Doch auch hier gibt es neue große Themen, die auf der Tagung Regionen und Dörfer im Wettbewerb vom 7. bis 8. Februar in der Evangelischen Akademie Villigst diskutiert werden. |
| Klimaschutz im Klassenzimmer: Energiesparmeister-Wettbewerb 2012 startet Berlin, 10.01.2012: Deutschlands Schüler sagen dem Klimawandel den Kampf an: ob mit Klima-Litfaßsäulen, Energiespar-Waschsalons oder einem selbst angepflanzten Schulwald. |
| Umweltschutz-Bilanz 2011: Fukushima, „halber“ Atomausstieg und die Untätigkeit einer Verbraucherschutzministerin. 2012 entscheidend für Agrarreform Berlin, 27.12.2011: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) will sich im kommenden Jahr verstärkt bei der Durchsetzung ökologischer Agrarreformen engagieren. 2012 muss die Bundesregierung zeigen, dass sie die Lokomotive der EU-Agrarreform ist und nicht die Blockiererin. |
| Kostenlose Plattform für Modernisierer motiviert Hauseigentümer zur Gebäudesanierung Berlin, 16.12.2011: Erfolgreiche Modernisierungsbeispiele auf einen Blick: Die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne Klima sucht Schutz zeigt Effizienz-Vorbilder in ihrem BestPractice Archiv. |
| WWF protestiert gegen brasilianisches Waldgesetz Berlin, 14.12.2011: Mit lauten Samba-Trommeln, einem großen roten Notruf-Telefon und Protest-Plakaten hat der WWF heute vor der brasilianischen Botschaft in Berlin gegen die Abschwächung des brasilianischen Waldgesetzes demonstriert. |
| Boykott von kanadischem Erdöl (Ein Kommentar von Hans Josef Fell) Berlin, 14.12.2011: Zum ersten Mal steigt ein Land noch vor Ablauf des Klimaschutzvertrages im Dezember 2012 aus. Begründet wird der Austritt von der kanadischen Regierung mit dem bisherigen mauen Ergebnissen des Kyoto-Protokolls. |
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des
KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012










