KATALYSE-Journal
| Artikel Nr.: 13280
Der Weltklimarat (IPCC) tagt in Valencia
Berlin, 13.11.2007: Vom 12. bis 17. November 2007 tagt in Valencia das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), um dort den vierten Teil des 4. Sachstandsberichts zu beraten und zu verabschieden. "Mit diesem Synthesebericht liegt der Weltklimareport insgesamt vor. Er bewertet die drei zuvor in Paris, Brüssel und Bangkok vorgelegten Teilberichte und gibt einen Ausblick auf die weitere Arbeit des IPCC", so Michael Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im BMU, der an den Beratungen in Valencia teilnehmen wird. In diesem Jahr gab es mit den drei Berichten des Weltklimarates einen Durchbruch beim Klimaschutz bezeichnet Maßnahmen, die dem Klimawandel entgegen wirken sollen. Im Mittelpunkt steht derzeit die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen. Klimaschutz . Das IPCC bekommt deshalb zu Recht den Friedensnobelpreis. Der erste Teil zeigt, dass der Mensch als "Täter überführt ist". Es gibt keinen wissenschaftlichen Zweifel mehr am anthropogenen Globale Klimaveränderungen sind bereits im Gang und der Mensch ist dafür hauptverantwortlich.
Klimawandel . 98 Prozent der Fachwissenschaft teilen die Bewertung des IPCC. Der zweite Teil beschreibt konkret die Verwundbarkeit der Erde in erschreckenden Dimensionen. Der dritte Teil belegt, dass Klimaschutz machbar und finanzierbar ist. Nicht geleisteter Klimaschutz wird dagegen ungleich teurer - es entstehen drei bis zehn Mal so hohe Kosten.
Der vierte Teil wird einerseits die Berichte über den Klimawandel und seine Folgen, Ursachen und Trends, Langzeitperspektiven, Robustheit und Unsicherheiten der wissenschaftlichen Ergebnisse und die weitere Arbeit zusammenfassen. Andererseits wird der Synthesebericht fünf "Kassandrarufe" vortragen: Einzigartige Öko-Systeme und Tierarten werden auf Dauer verschwinden; extreme Wetterereignisse nehmen zu; es gibt dramatische Ungleichheiten in der Betroffenheit/Verwundbarkeit der Erde; die Gefahren übertreffen kleine, kurzzeitige "Vorteile" um ein Vielfaches; das Risiko großer Einbrüche (z. B. Abrutschen großer Eismassen) nimmt weiter zu.
Autor: Bundesumweltministerium, Berlin
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Stand: 13. November 2007
Erstellt: 13. November 2007
Stand: 13. November 2007
Erstellt: 13. November 2007
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