im Lexikon
Social Bookmarks
Über unser Institut
Inserate
Folgen Sie uns nach Facebook


Top-News Ernährung und Landwirtschaft
Josef Ackermann bricht sein Versprechen: Keine Entscheidung über den Ausstieg aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln
Legehennen: Kommission greift durch
Trügerische Landidylle bei Teekanne & Co
Fischen ohne Grenzen: Ein Drittel der Weltmeere durch Fischerei geschädigt
Demonstration „Wir haben es satt!“ – 23000 verlangen von Merkel Neuausrichtung der Agrarpolitik
Grüne Gentechnik und Grüne Woche: Regierung fördert mit 400 Millionen Euro
Gentechnik-Industrie will umstrittenen "Goldenen Reis" ohne ausreichende Prüfung der Risiken einführen
Sonntagsbraten für die Mülltonne
Landesregierung NRW startet Datenbank für Einsatz von Antibiotika in der Hähnchenmast – Kritik an Bundesministerin Aigner
Veranstaltung: Dörfer im Wettbewerb
Inserate

Weniger Chemikalien in Lebens- und Futtermitteln


Brüssel/Berlin, 04.02.2006: Die Europäische Kommission hat gestern neue Grenzwerte für Dioxine und dioxinähnliche PCB (polychlorierte Biphenyle) in Lebens- und Futtermitteln festgelegt. Die Rechtsvorschriften zielen auf den kombinierten Gehalt von Dioxinen und PCB und sind ab November 2006 umzusetzen. Die Chemikalien sind toxisch und können zu Krebserkrankungen, Hormonstörungen, Fortpflanzungsproblemen, Hautschäden oder Störungen des Immunsystems führen.


Sie bauen sich nur langsam ab, belasten die Umwelt dauerhaft und reichern sich in der Nahrungskette an. „Mit diesen Höchstwerten geht die Kommission einen weiteren Schritt zum Schutz der Verbraucher vor langfristigen Schäden, die durch die Aufnahme von Dioxinen und PCB entstehen“, sagte EU-Verbraucherschutzkommissar Markos Kyprianou. „Es ist jetzt an den nationalen Behörden, für eine vorschriftsmäßige Überwachung zu sorgen, damit in allen Mitgliedstaaten ein gleichermaßen verlässlicher Schutz gegeben ist.“

Bereits seit Juli 2002 gelten Höchstwerte für Dioxine in Lebensmitteln tierischen Ursprungs und in allen Futtermitteln. Da zu diesem Zeitpunkt aber noch keinerlei gesicherte Information über PCB existierten, konnte die EU-Kommission für sie keine Begrenzung festlegen. Mittlerweile gibt es wissenschaftliche Daten, mit deren Hilfe die Grenzwerte für den kombinierten Gehalt von Dioxinen und PCB bestimmt werden konnten.

Dass die Höchstgehalte nicht überschritten werden, ist in erster Linie die Verantwortung der Lebens- und Futtermittelunternehmen. Nationale Behörden werden Kontrollen durchführen und der Kommission über die Ergebnisse Bericht erstatten. Bis zum 31. Dezember 2008 will die Kommission die Werte erneut prüfen und gegebenenfalls weiter verringern.
Autor: Europäische Kommission in Deutschland
1979 Aufrufe
Stand: 5. Februar 2006
Erstellt: 4. Februar 2006

Weiterführende Informationen:

Weitere Meldungen zum Thema "Chemikalien":

Wale ersticken in Fischernetzen Wale ersticken in Fischernetzen
Berlin, 09.01.2011: Die weltweiten Bestände von Zahnwalen, wie Tümmler, Schweinswal und Delphin, sind in den vergangenen zehn Jahren dramatisch geschrumpft. Zu diesem Ergebnis kommt ein UN-Bericht, der von der Umweltschutzorganisation WWF mitfinanziert und durchgeführt wurde.
Beagles aufgepasst: VIER PFOTEN sucht neues Kampagnen-Gesicht Beagles aufgepasst: VIER PFOTEN sucht neues Kampagnen-Gesicht
Hamburg, 04.01.2012: Tausende Beagles werden jedes Jahr in Tierversuchen missbraucht. Um die Einzigartigkeit und Liebenswürdigkeit dieser Hunde hervorzuheben, macht die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN den Beagle jetzt zum Held einer Anti-Tierversuchskampagne.
Umweltschutz-Bilanz 2011: Fukushima, „halber“ Atomausstieg und die Untätigkeit einer Verbraucherschutzministerin. 2012 entscheidend für Agrarreform Umweltschutz-Bilanz 2011: Fukushima, „halber“ Atomausstieg und die Untätigkeit einer Verbraucherschutzministerin. 2012 entscheidend für Agrarreform
Berlin, 27.12.2011: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) will sich im kommenden Jahr verstärkt bei der Durchsetzung ökologischer Agrarreformen engagieren. „2012 muss die Bundesregierung zeigen, dass sie die Lokomotive der EU-Agrarreform ist und nicht die Blockiererin.
Chemische Schadstoffe in Spielzeug gefunden – Remmel warnt: „Wir brauchen eine Verschärfung der Grenzwerte“ Chemische Schadstoffe in Spielzeug gefunden – Remmel warnt: „Wir brauchen eine Verschärfung der Grenzwerte“
Düsseldorf, 16.12.2011: Die Überwachungsämter in Nordrhein-Westfalen haben in den vergangenen Monaten 504 Spielzeuge untersucht. 16 Proben wiesen nach einem ersten Zwischenergebnis chemische Mängel auf, vor allem Weichmacher und Azofarbstoffe wurden gefunden, unter anderem in Fingermalfarben oder Puppenkleidern.
Fast 50% Weihnachtsbäume mit verbotenen Pestiziden belastet Fast 50% Weihnachtsbäume mit verbotenen Pestiziden belastet
Berlin, 16.12.2011: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat in sechs von 15 getesteten Weihnachtstannen und -fichten teils verbotene Pestizide gefunden.
Neue Undercover-Aufnahmen aus US-Primatenlabor Neue Undercover-Aufnahmen aus US-Primatenlabor
Gerlingen, 14.12.2011: Es sind unvorstellbare Qualen, die Affen in den Shin Nippon Biomedical Laboratories (SNBL), ansässig in Everett, USA, in grausamen Experimenten erleiden müssen, wie nun eine Informantin enthüllte.
Produkttest: Gefährliche Giftstoffe in Pelzkleidung Produkttest: Gefährliche Giftstoffe in Pelzkleidung
Hamburg, 06.12.2011: Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat Fuchs-, Marderhund- und Nerzpelze von 35 Bekleidungsstücken in einem Fachlabor auf Schadstoffe untersuchen lassen. Ein unabhängiger Gutachter bewertete die Ergebnisse.
Konsum kann tödlich sein! Konsum kann tödlich sein!
Köln, 11.11.2011: Wir können uns unseren Lebensstil nur auf Kosten anderer leisten. Das ist bekannt. Unbekannt ist hingegen, inwieweit sich schon die Produktion von Alltagsgegenständen wie Handys oder Kugelschreiber unmittelbar auf Kinderarbeit, umkippende Gewässer und Versteppung ganzer Landstriche auswirkt.
ÖKO-TEST Spezial - Umwelt & Energie ÖKO-TEST Spezial - Umwelt & Energie
Frankfurt a. M., 06.11.2011: Ist die Welt noch zu retten? Die Menschheit missbraucht die Meere als Müllkippe für Plastikmüll und fischt sie leer, bläst jedes Jahr mehr vom Klimagas CO2 in die Atmosphäre und holzt jedes Jahr Wälder von der doppelten Größe Bayerns ab.
Greenpeace lehnt Entwurf für Sicherheitspolizeigesetz ab -  Umweltschützer, Journalisten und kritische Bürger sollen künftig überwacht werden können Greenpeace lehnt Entwurf für Sicherheitspolizeigesetz ab - Umweltschützer, Journalisten und kritische Bürger sollen künftig überwacht werden können
Wien, 21.010.2011: Die Umweltschutzorganisation Greenpeace Österreich lehnt den vorgelegten Entwurf für das im Zuge des Anti-Terror-Pakets verschärfte Sicherheitspolizeigesetz ab. Der in der heute zu Ende gegangenen Begutachtungsfrist präsentierte Gesetzesentwurf plant die Grundrechte massiv und in unverhältnismäßiger Weise zu beschneiden.
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012