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Neues PETA-Motiv mit Pamela Anderson verboten


Montreal / Gerlingen, 15.07.2010: In einer brandneuen Anzeige für die Tierrechtsorganisation PETA USA (Menschen für den ethischen Umgang mit Tieren) zeigt Pamela Anderson jede Menge nackte Haut – zu sexy für die kanadischen Behörden. Pamelas Bitte, das Motiv gestern auf einem öffentlichen Platz in Montreal zu enthüllen, lehnte die „Montreal Film and TV Commission“ kurzfristig ab.

Auf dem neuen PETA-Plakat, mit dem die blonde Sex-Bombe für den Umstieg auf eine vegetarische Ernährung wirbt, trägt Pamela nur einen Bikini. Ihre nackte Haut ist so bemalt, dass sie wie die Auslage beim Metzger gekennzeichnet ist. So will Pamela darauf hinweisen, dass sich Menschen und Tiere ähnlicher sind, als man beim Anblick von abgepacktem Fleisch im Supermarkt denken könnte: Genau wie Menschen besteht auch der Körper von Tieren aus Fleisch, Blut und Knochen. Wie wir Menschen haben Rinder, Schweine, Hühner und Fische Körperorgane und ein Empfindungsvermögen. Sie haben Gefühle und individuelle Persönlichkeiten, empfinden Schmerz, gründen Familien und bauen Beziehungen zu anderen Tieren auf. Genau wie man kein Menschenfleisch isst, sollte man daher auch kein Tierfleisch essen. Nach Berechnungen von PETA kann ein einzelner Deutscher durch den Umstieg auf eine pflanzliche Ernährung jährlich über 30 Tieren das Leben retten. „Hab ein Herz – werde Vegetarier “, bittet Pamela, die sich selbst seit Jahren vegetarisch ernährt. Bestellen Sie sich jetzt ein kostenfreies Veggie Starter Kit bei PETA und genießen Sie die Vorteile einer rein pflanzlichen Ernährung.

98 Prozent aller Fleischprodukte in Deutschland werden aus Intensivtierhaltungsbetrieben hergestellt. Dort wird den Tieren alles geraubt, was ihrer natürlichen Lebensweise entspricht und ihnen wichtig ist. Sie sind gezwungen, in schmutzigen, extrem beengten Verhältnissen zu leben und erhalten zumeist für sie ungeeignete Nahrung, der Antibiotika und Medikamente beigemischt werden. Obgleich sich Krankheiten in der Intensivhaltung rasend schnell verbreiten, erhalten die Tiere keine angemessene tierärztliche Versorgung und sind gezwungen, in ihren eigenen Exkrementen zu leben. Das kurze Leben der Tiere kommt im Schlachthof zu einem qualvollen Ende, denn Kühen, Schweinen und Hühnern wird oftmals noch bei vollem Bewusstsein die Kehle durchgeschnitten oder sie werden bei lebendigem Leib zerlegt. Weitere Informationen finden Sie auf www.goveggie.de.
Autor: PETA Deutschland e.V.
1319 Aufrufe
Stand: 15. Juli 2010
Erstellt: 15. Juli 2010

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