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Das traurige Leben der Edeka-Kaninchen


Hamburg, 25.06.2010: Kaninchen in völlig überfüllten Käfigen, unzählige kranke und verletzte Tiere, qualvolle Enge – die unvermeidbaren Folgen: Krankheiten verbreiten sich rasend schnell, und die Enge treibt die Tiere in Kannibalismus und Selbstverstümmelung.

Die Aufnahmen stammen aus Kaninchenmastanlagen mit dem Gütesiegel der Gütergemeinschaft Ernährung (GGE). Die Kaninchenproduzenten in Tschechien und Italien sind die Hauptlieferanten von Edeka, Real, Globus und Kaufhof (Metro).

Nun reagiert Real auf Proteste von VIER PFOTEN: Während Edeka schweigt und nach wie vor das gescheiterte Gütesiegel der GGE vorschiebt, zieht der Handelskonzern Metro mit seiner Einzelhandelstochter Real Konsequenzen: Die Handelsbeziehungen mit dem Hauptlieferanten des Konzerns, dem tschechischen Käfigbatteriegiganten Rabbit Stepanov, wurden gekündigt.

Bereits vor drei Jahren hatte VIER PFOTEN grausame Bilder der tschechischen Firma veröffentlicht. "Edeka und Co sollten sich nun die unangenehme Frage gefallen lassen, warum nach Jahren der angeblichen Kontrolle immer noch katastrophale Tierschutzbedingungen herrschen", so Marcus Müller von VIER PFOTEN.

VIER PFOTEN fordert den letzten großen Händler mit Kaninchenfleisch aus tierquälerischer Käfighaltung nun auf, endlich Farbe für Tierschutz und Verbraucherschutz zu bekennen und Käfigkaninchen aus den Regalen zu verbannen. Bei Rewe, Lidl, Tegut, Aldi Süd und Famila ist diese Tierquälerei schon Vergangenheit.

Metro sollte konsequent sein und auch chinesische Kaninchen aus dem Programm nehmen, denn das Leben in chinesischen Käfigbatterien ist ebenso grausam wie das in tschechischen.
Autor: VIER PFOTEN e.V.
1644 Aufrufe
Stand: 25. Juni 2010
Erstellt: 25. Juni 2010

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