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Milchgipfel auf Kosten der Kühe


Gerlingen, 03.10.2009: Verständlich ist die Verzweiflung der Milchbauern. Sinnlos der Blick auf die Politiker des Milchgipfels. Denn die gesamte Milchindustrie ist ein krankes System, das auf der gnadenlosen Ausbeutung von Kühen basiert und demnach keine Zukunft haben kann. Eine gesunde und zukunftsweisende Landwirtschaft baut auf pflanzliche Milch-Alternativen: Hafermilch, Reismilch, Mandelmilch, Sojamilch. Hier sollte eine von den Agrarministern geforderte Hilfe der EU ansetzen: Förderung von Umstellungsbetrieben auf vegane Produktion.


Die enorme Nachfrage nach pflanzlichen Alternativen kann man heute in jedem Supermarktregal sehen. Ein Ende der Milchproduktion hat für alle nur Vorteile: Für die Gesundheit der Menschen – denn Tiermilch ist für den Menschen artfremd und kann ihn auf Dauer krank machen, das belegen klinische Studien. Für das Klima – denn die Massentierhaltung , besonders die Kuh- und Rinderhaltung, ist einer der stärksten Verursacher von klimaschädlichen Emissionen, das hat bereits 2006 die Welternährungsorganisation FAO als offizielle Position für die UNO festgestellt.

Für die Kühe – denn so genannte Milchkühe führen ein erbärmliches Leben. Sie werden lebenslang künstlich befruchtet, um überhaupt Milch geben zu können. Ihre Kinder werden ihr nach der Geburt genommen, die männlichen Kälbchen landen in der Kälbermast und werden zu Schnitzel verarbeitet, die weiblichen werden zur Milchproduktion herangezogen. Die Mütter werden bereits nach 4-5 Jahren geschlachtet, weil sie völlig ausgezehrt und krank sind. Wie es auf Milchviehbetrieben zu gehen kann, beweist die neueste Undercover-Enthüllung von PETA USA über einen der größten Milchproduzenten der USA, der ebenfalls im globalisierten Milchmarktgeschäft mitmischt.

Alle reden von der Milch , kaum einer denkt an das Recht der Kühe auf unversehrtes Leben. Zu wehrlosen Produktionsfaktoren degradiert, wird von den Menschen über ihr millionenfaches Leiden bestimmt. Der Konsument hat die Macht, sich gegen die von langer Lobby-Hand gepuschte Nachfrage an Milchprodukten zu wehren. Keiner würde sein Haustier derart grausam ausbeuten, wie wir es gedankenlos bei den Kühen tun. Mitgefühl, Verantwortung und persönliche Entscheidung sind gefragt!

Kostenlose vegane Rezepte, Ernährungs- und Einkaufstipps finden Sie auf www.goveggie.de.
Autor: PETA Deutschland e.V.
1687 Aufrufe
Stand: 3. Oktober 2009
Erstellt: 3. Oktober 2009

Weiterführende Informationen:

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