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Milch fördert Klimawandel


Gerlingen, 19.09.2009: Weder die Landwirtschafts- und Tierproduktionsbranche noch der Deutsche Bauernverein (DBV), als mächtige Standesorganisation des agrarindustriellen Komplexes, scheinen über eine nachhaltige Politik nachzudenken. Rufe nach einer Produktionssteigerung von Milchprodukten, sogar an die EU gerichtet, ignorieren völlig deren klimaschädlichen Aspekt.


Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. spricht in diesem Zusammenhang von einem klimapolitischen " Super-Gau “ und wirft dem DBV verantwortungsloses Handeln vor.
"Alle ernstzunehmenden Wissenschaftler fordern derzeit aufgrund des bevorstehenden Klimakollapses eine Reduktion von tierischen Produkten“, kommentiert Dr. sc. agr. Edmund Haferbeck, wissenschaftlicher Berater von PETA.

"Doch die Reaktion des DBV? Noch am Mittwoch verkündete Vizepräsident Möllers, überzogene Vorschriften im Umweltschutz abzulehnen!“ Tierschützer Dr. Haferbeck begrüßt, dass die Verbraucher sich trotz DBV-Propaganda immer mehr von klimaschädlichen tierischen Produkten abwenden. Ein 5-prozentiger Rückgang in der Nachfrage nach Milchprodukten sei aktuell erfolgt, unter anderem begründet durch die Mehrverwendung von alternativen pflanzlichen Produkten.

Laut PETA erfolgt die Milchproduktion auf Kosten der Ökologie, des Klimas, der Tiere und auch der Gesundheit . Mitfühlende Menschen seien zudem von den alltäglichen Tierquälereien in der konventionellen Tierproduktion schockiert: „Gewalt gegen leidensfähige Mitgeschöpfe, wie sie vom DBV befürwortet wird, kann niemals gut sein. Das sagt bereits der gesunde Menschenverstand“, so Dr. Haferbeck.

Ein von PETA angestrengtes Petitionsverfahren soll korrigieren, dass die Bundesregierung Milchprodukte mit dem verminderten Steuersatz von 7 Prozent subventioniert.
Autor: PETA Deutschland e.V.
2033 Aufrufe
Stand: 19. September 2009
Erstellt: 19. September 2009

Weiterführende Informationen:

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