KATALYSE-Journal
| Artikel Nr.: 14350
Weitere Fördermittel für aid-Ernährungsführerschein!
Bonn, 03.07.2008: Der aid-Ernährungsführerschein ist Teil des Nationalen Aktionsplans für gesunde Ernährung und mehr Bewegung, den die Bundesregierung am 25. Juni 2008 in Berlin vorgestellt hat. In den nächsten drei Jahren wollen sowohl Bundesernährungsminister Horst Seehofer als auch Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt jeweils 15 Millionen Euro für die Umsetzung ihrer Pläne bereitstellen, also insgesamt 30 Millionen Euro.Dazu gehöre unter anderem die Unterstützung guter und bewährter Projekte, um dadurch deren Verbreitung und Der Begriff Nachhaltigkeit wurde erstmals in der Forstwirtschaft verwendet: Danach soll nur soviel Holz aus dem Wald entnommen werden, wie in dem jeweiligen Gebiet nachwachsen kann. Nachhaltigkeit zu fördern. Auch der aid-Ernährungsführerschein ist in diesem Aktionsplan als ein Angebot zur lebendigen Ernährungsbildung in der Grundschule verankert. Bereits seit November 2007 können Lehrerinnen und Lehrer das Unterrichtsmaterial beim aid infodienst bestellen und mit Drittklässlern durchführen. Mittlerweile sind über 4.600 Medienpakete deutschlandweit verschickt worden.
Im Rahmen des Nationalen Aktionsplans will der Bund das Ein Projekt ist ein zeitlich begrenztes Entwicklungsvorhaben zum Lösen von Problemen, deren Erfüllung eine Organisation erfordert, die die Umsetzung der Aufgaben plant, steuert, durchführt und kontrolliert. Projekt weiter fördern. Im Zentrum des erfolgreichen Konzeptes steht der Erwerb von wichtigen Alltagskompetenzen. In sechs Doppelstunden bekommen die Schülerinnen und Schüler die Chance, Lebensmittel mit allen Sinnen wahrzunehmen, zuzubereiten und gemeinsam zu genießen. Darüber hinaus kann der aid-Ernährungsführerschein eine gute Gelegenheit für Schulen sein, ihr Profil als "gesunde Schule" zu schärfen.
Denn Ernährungsbildung gehört nicht nur in den Unterricht: "Das gesamte Schulkonzept muss auf mehr Gesundheitsförderung eingestellt werden", fordert Dr. Margret Büning-Fesel, Geschäftsführender Vorstand vom aid infodienst. "Das betrifft das Snack- und Getränkeangebot genauso wie die Mittagsverpflegung." An deutschen Schulen ist ein ausgewogenes Essensangebot allerdings noch keine Selbstverständlichkeit.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat deshalb Qualitätsstandards für die Schulverpflegung entwickelt. "Entscheidend ist nun, dass die Schulen dazu verpflichtet und dabei unterstützt werden, diese auch Schritt für Schritt umzusetzen", so Büning-Fesel. Obwohl die Schulverpflegung in die Zuständigkeit der einzelnen Bundesländer fällt, kündigt der
Der BUND ist mit über 365.000 Mitgliedern der größte deutsche Umweltverband und Mitglied im FriendsOfTheEarth.
Bund
im Nationalen Aktionsplan Fördermittel für so genannte "Vernetzungsstellen Schulverpflegung" an. Diese sollen in allen 16 Bundesländern eingerichtet werden und Schulen fachlich dabei unterstützen, ihr Verpflegungsangebot an den Qualitätsstandards auszurichten.Larissa Kessner
Weitere Infos:
www.aid.de, Rubrik: Ernährungsführerschein,
www.bmelv.de, Rubrik: Ernährung/Ernährungsaufklärung/IN FORM - Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung.
Autor: AID Infodienst
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Stand: 3. Juli 2008
Erstellt: 3. Juli 2008
Stand: 3. Juli 2008
Erstellt: 3. Juli 2008
Weiterführende Informationen:
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