KATALYSE-Journal
| Artikel Nr.: 13696
Fastenzeit: Bis Ostern anders essen
Berlin, 09.02.2008: Die traditionelle Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag ist für viele eine Gelegenheit, in sich zu gehen und bewusst auf liebgewonnene Gewohnheiten zu verzichten. Nicht nur in Sachen Alkohol, Nikotin oder Fernsehen hat eine solche Phase durchaus (be-)stärkende Wirkung. Auch wer sein Essverhalten überdenkt und zunächst Kleinigkeiten ändert, legt den Grundstein für größere Umstellungen auf Dauer.Viele Menschen wissen durchaus, was eine gesundheitsfördernde Ernährung ausmacht. Doch es ist nicht leicht, ungünstige Gewohnheiten abzulegen. Oft hilft es, einen guten aber sehr großen Vorsatz in kleine Schritte zu teilen. "Die Fastenzeit bietet sich zum Beispiel dafür an, für einige Wochen Süßigkeiten und süße Getränke zu meiden", schlägt Laura Gross, Ernährungsreferentin der VERBRAUCHER INITIATIVE vor.
Wer das bis Ostern durchhält, schafft sich eine gute Grundlage für weitere Veränderungen: Die meisten Menschen sind durch industrielle hergestellte Süßigkeiten auf ein sehr hohes Süß-Niveau geeicht. Bei einer Lust auf Süßes brauchen sie daher eine ganze Menge Der Begriff Z. ist laut EWG-Vorschriften und Z.-Arten-Verordnung geschützt und bezeichnet Weiß- und Raffinade-Z. Zucker , bis das Geschmackserlebnis befriedigend ist. "Nach einer Phase ohne Gummitierchen, Kuchen, Limonade und Co. reagiert das Geschmacksempfinden erfahrungsgemäß sehr viel sensibler auf Süßes. Weil dadurch viele Lebensmittel einfach zu süß erscheinen, ist das ein guter Einstieg in dauerhaft zuckerärmere Gewohnheiten", so die Ernährungswissenschaftlerin.
Auch beim Fleisch eröffnet eine Zeit der Abstinenz neue, hilfreiche Perspektiven. Einige Wochen ohne Fleisch- und Wurstprodukte geben Zeit und Motivation, sich intensiv mit vegetarischen Gerichten, ihren Zutaten und ihrer Zubereitung auseinanderzusetzen. Es lohnt sich, die Zeit zu nutzen, um bewusst bislang vergessene Gemüse kennenzulernen, wieder einmal Hülsenfrüchte zuzubereiten und neue Rezepte ohne Fleisch auszuprobieren.
"Wer sich darauf einlässt, kann eine Menge Kalorien sparen und sich abseits vom Gewohnten neue Genüsse erschließen", ermutigt die Ernährungsreferentin der VERBRAUCHER INITIATIVE. Das Experiment macht Fleisch und
siehe Fleisch und Fleischerzeugnisse.
Wurst
wieder zu etwas Besonderem und hilft, die Qualität hochwertigen Fleisches wieder zu würdigen. Wer nur wenig Fleisch isst, kann zudem entspannter zu den oft teureren Produkten aus ökologischem Landbau und artgerechter
Unter Tierhaltung versteht man die Haltung von Nutztieren (Pferd, Rind, Schwein, Schaf, Geflügel u.a.) sowie Haus- (Katze, Hund, Vögel u.a.) und Zootieren unter menschlicher Pflege und Aufsicht.
Tierhaltung
greifen.
Autor: Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.
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Stand: 9. Februar 2008
Erstellt: 9. Februar 2008
Stand: 9. Februar 2008
Erstellt: 9. Februar 2008
Weiterführende Informationen:
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