im Lexikon
Social Bookmarks
Über unser Institut
Inserate
Folgen Sie uns nach Facebook


Top-News Ernährung und Landwirtschaft
Josef Ackermann bricht sein Versprechen: Keine Entscheidung über den Ausstieg aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln
Legehennen: Kommission greift durch
Trügerische Landidylle bei Teekanne & Co
Fischen ohne Grenzen: Ein Drittel der Weltmeere durch Fischerei geschädigt
Demonstration „Wir haben es satt!“ – 23000 verlangen von Merkel Neuausrichtung der Agrarpolitik
Grüne Gentechnik und Grüne Woche: Regierung fördert mit 400 Millionen Euro
Gentechnik-Industrie will umstrittenen "Goldenen Reis" ohne ausreichende Prüfung der Risiken einführen
Sonntagsbraten für die Mülltonne
Landesregierung NRW startet Datenbank für Einsatz von Antibiotika in der Hähnchenmast – Kritik an Bundesministerin Aigner
Veranstaltung: Dörfer im Wettbewerb
Inserate

Wirksame Katerkiller: Salz, Magnesium und Mineralwasser


Aachen, 30.12.2006: Wer am Silvesterabend nach jedem Glas Sekt, Wein oder Bier ein großes Glas natriumreiches Mineralwasser trinkt, eine gute Unterlage in Form eines Matjesbrötchen gegessen hat und ausreichend Magnesium aufnimmt, muss keinen Kater fürchten, fasst Ernährungsexperte Sven-David Müller-Nothmann vom Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK) in Aachen.


Und die regelmäßige Einnahme von Zink macht die Leber stark im Kampf gegen den Alkohol. Wer aber bis zum Stillstand sämtlicher Körperfunktionen trinkt, dem hilft natürlich weder Mineralwasser noch Salz, betont Müller-Nothmann. Alkohol fördert die Wasserausscheidung über die Nieren. Außerdem gehen natürlich auch reichliche Mengen Elektrolyte ( Mineralstoffe ) mit dem Urin verloren. Der Natrium - und Magnesiumverlust ist enorm. Auf die Kombination aus dem Giftstoff Alkohol mit der Verarmung des Organismus an Wasser , Natrium sowie Magnesium reagiert der Körper mit den klassischen Kater-Beschwerden.

Um dem vorzubeugen, ist der reichliche Genuss von natrium- und magnesiumreichen Heil- und Mineralwässern wie Staatlich Fachingen oder Aachener Kaiserbrunnen genau richtig, rät Müller-Nothmann. Außerdem nimmt der, der nach jedem Glas eines alkoholischen Getränks ein Glas Mineralwasser trinkt, natürlich auch insgesamt weniger Alkohol auf und entlastet den Organismus. Wer vor dem Alkoholkonsum nichts isst, muss damit rechnen, rasch betrunken zu sein. Alkohol braucht eine fettige Unterlage, erläutert Sven-David Müller-Nothmann. Daher ist der traditionelle Silvester-Heringsalat mit Pumpernickel oder ein einfaches Matjesbrötchen die ideale Unterlage für Sekt, Wein und Bier. Matjes enthält relativ viel Salz und das beugt dem alkoholbedingten Salzmangel vor.

Wer den fetten Matjes schlecht verträgt, kann mit Artischockenextrakt die Verdauung unterstützen und so Unwohlsein vorbeugen. Ab kurz nach Mitternacht gehört mindestens eine Magnesiumbrausetablette ins Mineralwasser, empfiehlt Ernährungsexperte Müller-Nothmann. Der Mineralstoff wirkt als Anti-Migräne- und Kopfschmerzmittel. Durcheinander- trinken ist übrigens nicht so tragisch, wie viele Menschen meinen, denn die Gesamt-Alkohol-Menge und nicht die Mischung verschiedener Alkoholika entscheidet über die Folgen. Kopfschmerzen entstehen bei einem Übermaß an Alkohol.

Wer schon ab dem Heiligen Abend täglich das lebenswichtige Spurenelement Zink einnimmt, hilft der Leber, den Alkohol rasch zu entgiften. Ideal ist es, wenn täglich 15 Milligramm Zink in einer gut bioverfügbaren Form eingenommen werden. Die Aminosäure Histidin fördert die Zinkaufnahme und daher ist Zink -Histidin anderen Zinkverbindungen überlegen, erläutert Müller-Nothmann.

Sven-David Müller-Nothmann, Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK), Viktoriastraße 8, 52066 Aachen, 0177-2353525, info@svendavidmueller.de, www.svendavidmueller.de.

Das Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK) von Sven-David Müller-Nothmann in Aachen widmet sich insbesondere der individuellen Ernährungsberatung und betreibt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Ernährung, Prävention und Diätetik.
Autor: Sven-David Müller-Nothmann
2795 Aufrufe
Stand: 30. Dezember 2006
Erstellt: 30. Dezember 2006

Weitere Meldungen zum Thema "Alkohol":

2012 wird vegan! Mit PETAs Vegan-Probeabo wird der Umstieg ein Kinderspiel 2012 wird vegan! Mit PETAs Vegan-Probeabo wird der Umstieg ein Kinderspiel
Gerlingen, 02.01.2012: Mit dem Start ins Jahr 2012 beabsichtigen viele Menschen ihre guten Vorsätze umzusetzen. Die einen planen das Rauchen einzustellen, andere wollen weniger Alkohol trinken oder mehr Sport treiben.
Glücksmedizin: Was wirklich wirkt Glücksmedizin: Was wirklich wirkt
Köln, 11.11.2011: Wann geht es uns gut? Wenn wir gesund sind, glücklich sind, uns in unserer Haut wohl fühlen. Doch was so einfach klingt, scheint so schwer zu finden.
Das erschöpfte Selbst - Depression und Gesellschaft in der Gegenwart Das erschöpfte Selbst - Depression und Gesellschaft in der Gegenwart
Köln, 24.08.2011: Die Ausbreitung von Depressionen, der steigende Konsum von Antidepressiva und die Zunahme der Alkoholabhängigkeit in den westlichen Gesellschaften sind für Alain Ehrenberg Reaktionen auf die allgegenwärtige Erwartung eigenverantwortlicher Selbstverwirklichung.
Erfrischung bei Zimmertemperatur Erfrischung bei Zimmertemperatur
Berlin, 09.07.2011: Wer die sommerwarmen Tage und lauen Nächte frisch und munter erleben will, braucht immer wieder eine Erfrischung. Regelmäßiges Trinken hält den Kreislauf in Schwung und kühlt von innen. Doch nicht alles, was flüssig ist, ist auch ein guter Durstlöscher. Am besten sind zuckerarme, alkohol- und koffeinfreie Getränke bei Zimmertemperatur.
Fettleber: Die unterschätzte Volkskrankheit Fettleber: Die unterschätzte Volkskrankheit
Ulm, 26.10.2010: Etwa jeder fünfte oder sechste Bundesbürger leidet unter einer Fettleber, bei rund drei Millionen der Betroffenen ist die Leberveränderung bereits zur Entzündung fortgeschritten. Ein Leber-Check hilft, die oft unbemerkte Erkrankung frühzeitig zu entdecken.
Einkaufsführer für Muslime jetzt auch auf Arabisch und Türkisch Einkaufsführer für Muslime jetzt auch auf Arabisch und Türkisch
Berlin, 06.11.2009: Muslime, die die Speisegesetze des Islam beachten, stehen in deutschen Supermärkten oft vor Schwierigkeiten. Häufig fehlen auf den Verpackungen Hinweise, die für sie wichtig sind. Nicht immer gibt die Zutatenliste Auskunft darüber, ob ein Zusatzstoff von einem Schlachttier stammt. Auch nicht geschächtetes Fleisch anderer Tiere und Zutaten mit Alkohol sind für viele Muslime tabu.
Sex, drugs & rock'n'roll Sex, drugs & rock'n'roll
Heidelberg, 03.09.2009: Welche Gründe gibt es für das "Komasaufen" von Jugendlichen? Warum steigen die HIV-Neuinfektionen trotz Aids-Aufklärung in den letzten Jahren wieder an? Und wie kann eine erfolgreiche Prävention die Ausbreitung sexuell übertragbarer Krankheiten und Alkoholmissbrauch verhindern?
Auswege aus Flatrate-Trinken und Koma-Saufen Auswege aus Flatrate-Trinken und Koma-Saufen
Berlin, 27.08.2009: Schlagzeilen über Alkoholvergiftungen bei Kindern und Jugendlichen, über Flatrate-Trinken und Koma-Saufen haben die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Problem des Alkoholmissbrauchs bei Kindern und Jugendlichen gelenkt. Über Hintergründe und Auswege informiert der neue Ratgeber "Wenn Jugendliche trinken. Auswege aus Flatrate-Trinken und Koma-Saufen:
Schnapsidee in der Finanzkrise Schnapsidee in der Finanzkrise
Düsseldorf, 06.04.2009: Die Verbraucherzentrale NRW kritisiert eine Schnapsidee der Postbank: Mit der "Happy Hour" sollen Kunden zwar nicht zum Alkohol-Trinken, wohl aber zu finanziellen Aktivitäten unter Zeitdruck animiert werden: Jeden Tag von 18 bis 20 Uhr schaltet das Geldinstitut seine Internetseite für Sonderaktionen frei. Die Werbung wirkt auf Verbraucherschützer wie das Ergebnis eines Koma-Saufens.
Rezension: Ernährungsalltag im Wandel Rezension: Ernährungsalltag im Wandel
Köln, 26.03.2009: Wir ernähren uns zu fett, zu salzig, zu unausgewogen, essen zu wenig Obst und Gemüse und trinken zu viel Alkohol. Folgekrankheiten sind Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Fettleibigkeit. Durch eine gesündere Ernährung schützen wir nicht nur uns und verlängern unser Leben, sondern wir tragen gleichermaßen zu einer nachhaltigen Entwicklung im Ernährungssektor mit.
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012