im Lexikon
Social Bookmarks
Über unser Institut
Inserate
Folgen Sie uns nach Facebook


Top-News Ernährung und Landwirtschaft
Josef Ackermann bricht sein Versprechen: Keine Entscheidung über den Ausstieg aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln
Legehennen: Kommission greift durch
Trügerische Landidylle bei Teekanne & Co
Fischen ohne Grenzen: Ein Drittel der Weltmeere durch Fischerei geschädigt
Demonstration „Wir haben es satt!“ – 23000 verlangen von Merkel Neuausrichtung der Agrarpolitik
Grüne Gentechnik und Grüne Woche: Regierung fördert mit 400 Millionen Euro
Gentechnik-Industrie will umstrittenen "Goldenen Reis" ohne ausreichende Prüfung der Risiken einführen
Sonntagsbraten für die Mülltonne
Landesregierung NRW startet Datenbank für Einsatz von Antibiotika in der Hähnchenmast – Kritik an Bundesministerin Aigner
Veranstaltung: Dörfer im Wettbewerb
Inserate

Vogelgrippe, Stallpflicht und kein Ende


Berlin, 03.05.2006: Die Ursachen der Vogelgrippe liegen nicht bei den artgerechten Freilandhaltungen. Wer Tiere ökologisch und artgerecht hält, muss davon in Zukunft auch profitieren können. Wie wäre es mit kostenlosen Impfungen gegen Vogelgrippe für alles Freilandgeflügel? Eine bundesweite Dauerstallpflicht ist unverhältnismäßig und verstößt gegen das Übermaßverbot.

In Deutschland leben nur 11 Prozent aller Hühner in Freilandhaltungen. Auf diese 11 Prozent der deutschen Hühner und die wenigen Gänse- und Enten konzentriert sich nun der Kampf gegen die Vogelgrippe . Die Tiere sollen in Deutschland für immer eingestallt werden und die ganze Menschheit damit vor dem gefährlichen Virus retten.  Eine Stallpflicht für jegliches Federvieh in Deutschland ist keine geeignete Maßnahme zur Vorsorge gegen die Vogelgrippe . Ein wissenschaftlicher Beweis für eine Übertragung durch Wild- oder Zugvögel existiert nicht. Es wird völlig außer Acht gelassen, dass bisher alle drei Vogelgrippefälle unter Nutzgeflügel in Europa in geschlossenen Ställen und bei Puten auftraten. Ist das Zufall? Wie waren die tatsächlichen Übertragungswege?

Eine bundesweite Dauerstallpflicht ist unverhältnismäßig, widerspricht dem Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und verstößt gegen das Übermaßverbot. Betrieben wird ihre Existenzgrundlage entzogen.

Der erste deutsche Vogelgrippefall unter Nutzgeflügel in Mutzschen hat sogar gezeigt: die EINGESTALLTEN Puten erkrankten, die FREILAUFENDEN Gänse blieben gesund. Auch die im Nachbarstall gehaltenen aufgestallten Hühner waren gesund. Alle im Umkreis gefundenen toten Wildvögel waren NICHT Träger des Virus H5N1. Obwohl von offizieller Seite hoffnungsvoll die am nahe liegenden See gefundenen toten Schwäne erwähnt wurden- die späteren Untersuchungen zeigten: sie starben nicht an Vogelgrippe .  

Durch den hohen Befallsdruck in geschlossenen Stallungen wird die Krankheitsanfälligkeit für Mensch und Tier wesentlich erhöht, ein evt. vorhandener harmloser Virus – wie einige Monate zuvor in Mutzschen festgestellt – könnte unter hohem Befallsdruck zu H5N1 mutieren. Auf die natürliche desinfizierende und kostengünstige Wirkung des Sonnenlichts wird mit einer Aufstallung verzichtet.  

Es gibt internationale wissenschaftliche Studien verschiedener Organisationen. Alle kommen zum gleichen Ergebnis: Die Ursachen der schnellen Verbreitung der Vogelgrippe liegt bei der weltweiten industriellen Geflügelproduktion. Die Wild- und Zugvögel spielen keine wesentliche Rolle. Bitte nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie selbst nach:

http://www.huehner-info.de/vogelgrippe/Vogelgrippe-GRAIN-feb2006.pdf

http://www.gegenpropaganda.org/html/h5n1_info.php

http://www.gegenpropaganda.org/html/h5n1_rede_steiof.php

 

Anstatt wissenschaftlich zu untersuchen, warum die Gänse und die Hühner in Mutzschen nicht erkrankten und die umliegenden Geflügelbestände genau zu beobachten, wurden alle Tiere sofort getötet. Mit dieser Methode werden wir die tatsächlichen Übertragungs- und Ausbreitungswege nie in Erfahrung bringen können. Tötung der Bestände geht vor wissenschaftlicher Forschung. Wie im Mittelalter.

Die wiss. Beobachtung der weiteren Entwicklung in Mutzschen hätte Grundlage für eine bedeutende Forschungsstudie werden können. Wir wüssten dann, ob sich umliegende Bestände tatsächlich angesteckt hätten. Und ob die Tötung von Brieftauben, die für den Virus gar nicht empfänglich sind, wirklich nötig war. Diese Chance wurde nicht genutzt. 

Das Einsperren jeglichen Geflügels in Deutschland ist millionenfache Tierquälerei. Niemand ist berechtigt, nur aus ANGST und VORSICHT Tiere zu quälen oder zu töten. Das widerspricht allen ethischen Grundsätzen und ist im Tierschutzgesetz eindeutig festgelegt. Eine tierartgerechte Haltung ist im Grundgesetz gefordert und hat damit höchste Priorität. http://www.tierschutzbund.de/01465.html

Das deutsche Tierseuchengesetz ist offenbar dringend überholungsbedürftig und entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Wissenschaft und den ethisch-demokratischen Grundsätzen einer modernen Gesellschaft. So ist der Nachweis des Virus auch am lebenden Tier heute kein Problem. Die Keulung ganzer gesunder Bestände aus Angst und Vorsicht ist nicht verhältnismäßig. Jahrzehntelange Zuchtlinien werden ausgemerzt und Betriebe in den Ruin getrieben. Auf Grund der Verordnungen und der regen Beteiligung der Medien werden Tierhalter diffamiert und gezwungen, ihre Tiere nicht-artgerecht zu halten. Tierärzte bewegen sich mit erteilten Ausnahmegenehmigungen im rechtsleeren Raum. Eilverordnungen sollen und dürfen kein Dauerzustand sein.  

Es ist ein Rückschritt für die Haltungsbedingungen unseres Nutzgeflügels, dass auf Grund der Vogelgrippe -Hysterie das Käfighaltungsverbot von Legehennen im Bundesrat gekippt werden konnte. Darum hier ein Appell an alle Beteiligten: es geht hier um die Haltungsbedingungen unseres Geflügels und um die Glaubwürdigkeit des Produktnamens „deutsches Freilandei“. Schon jetzt stutzt der verdutzte Verbraucher. Zwölf Wochen dürfen Hühner eingestallt werden und die Eier sind dennoch Freilandeier? Die einzige ehrliche und einfache Lösung für uns alle ist: die Tiere dürfen im Freien frei laufen, ohne Kompromisse.  

Wir dürfen nicht Vorreiter und Wegbereiter für die Massentierhaltung werden. Unsere Kinder und Enkel werden Hühner und Gänse auf dem Bauernhof nur noch vom Bilderbuch her kennen. Schon jetzt wirkt eine Rundfahrt über die Dörfer gespenstig: kein Huhn, keine Gans, kein Hahn kräht. Warum findet die Bekämpfung der Vogelgrippe in Deutschland allein auf Kosten der Freiland- und Hobbyhalter statt? Wieso finden andere Länder bessere Möglichkeiten? In der Schweiz, Italien, Frankreich und den Niederlanden wurde die Stallpflicht aufgehoben, in vielen anderen Ländern wie Tschechien, Polen und Ungarn gar nicht erst eingeführt. Was machen wir in den Grenzgebieten? Natürlich, zwei Kilometer weiter gibt es keine Vogelgrippegefahr. Welchem Tierhalter soll das einleuchten?  

Wer bezahlt eigentlich dieses ganze Spektakel um die Vogelgrippe ? Absperrungen, Polizeikontrollen, Bundeswehreinsatz…ach ja, und die vielen kleinen Halter mit ihren 6 Hühnern müssen ja auch regelmäßig amtlich kontrolliert werden. Unzählige tote Vögel müssen plötzlich von Polizei und Feuerwehr eingesammelt und der staatlichen Untersuchung an der Ostsee zugeführt werden. Dabei werden die seuchenverdächtigen Tiere quer durch Deutschland transportiert. Die Laboranalysen sind sicher auch nicht billig, von den Einsatzkräften, die eigentlich wichtigeres zu tun haben, mal ganz abgesehen. Für Unsummen wurde Tamiflu eingekauft, um einer evt. Pandemie vorbeugen zu können, die ein Virus auslösen soll, den es noch gar nicht gibt und von dem man nicht weiß, ob es ihn je geben wird. Und ob die eingekauften Medikamente bei diesem neuen Virus überhaupt wirken werden, kann niemand wissen. Die Pharmaunternehmen machen Millionengewinne. Und die Geflügelindustrie mit ihr
er Massentierhaltung verliert auf einfache Art und Weise und mit staatlicher Unterstützung jegliche Konkurrenz . Unsere wissenschaftlichen Institute überbieten sich mit Horrorszenarien. Dafür winken dann hohe staatliche Zuschüsse. Hier hätten schon vor Jahren Forschungen durchgeführt werden müssen. Bereits seit 1998 ist bekannt, welches Potential im Vogelgrippeerreger stecken könnte. 

Eine Dauerstallpflicht wäre das Ende jeglicher artgerechter und traditioneller Geflügelhaltung in Deutschland. Ökohöfe und Kleinunternehmer wie Geflügelzüchter und Lohnschlachtereien stehen vor dem Aus. Ihnen wird die Betriebsgrundlage entzogen. Unzählige Arbeitsplätze werden vernichtet. Können wir uns das leisten? Hobbyhalter und Züchter geben auf. Wer bezahlt all das? Natürlich wir, die Bürger und Steuerzahler. Ob nun als Geflügelhalter, der den Mehraufwand für seine Tiere zu tragen hat oder als Bürger in einer Großstadt, der nun mit seinen Steuergeldern die Massentierhaltung und die politischen Entscheidungen unterstützen darf. Im wirklichen Leben drohen dem einfachen Bürger in der Tat realere Gefahren als die Vogelgrippe : Harz IV, Arbeitslosigkeit, Überstunden, nicht bezahlte Löhne, hohe Benzinpreise, geschlossene Schulen, Gesundheitsreform, Autounfall…Das für die Maßnahmen zur Bekämpfung der Vogelgrippe ausgegebene Steuergeld sollte besser in si
nnvollere Projekte fließen. 

Und was machen wir nun mit der Vogelgrippe ? Das, was von Beginn an hätte getan werden sollen: wir impfen unser Geflügel. SCHNELL. Wie andere Länder auch. Und die Diskussion um das Problem, man könne erkrankte nicht von geimpften Tieren unterscheiden ist doch nur theoretischer Natur: kranke Tiere sterben und sind dann tot…das könnten doch auch unsere Institute feststellen oder? Im Ernst, natürlich gibt es hier längst wirksame Impfprogramme, die Deutschland nur übernehmen müsste. Um einen Super-Marker-Impfstoff zu entwickeln, der unseren Behörden zusagt, ist nun keine Zeit mehr. Die Entwicklung wurde verpasst, das ist nicht mehr zu ändern.  

Die Geflügelpest ist keine neue Krankheit. Sie ist eine Tierseuche. Unter ihrem Namen Vogelgrippe wird sie uns noch auf Jahrzehnte begleiten. Wir brauchen einen kostengünstigen durchführbaren Lösungsweg. Wir alle erwarten, dass die Politik bei ihren Entscheidungen Kosten, Aufwand und Nutzen berücksichtigt. Und das sie angemessen vorgeht: wieso werden Hobbyhalter und Rassegeflügelzüchter, Bio- und Freilandhaltung, Bodenhaltung und Käfigbatterien alle in einen Topf geworfen? Zwischen den Haltungsformen bestehen riesige Unterschiede. Die aktuellen Verordnungen beinhalten eine deutliche unangemessene Benachteiligung der tierartgerechten Haltungsformen. Freigang fürs Federvieh muss wieder Stan
dard sein, nur in besonderen Fällen darf in einem eng begrenzen Gebiet noch eine Aufstallung verordnet werden dürfen. Dann aber bitte mit einer fundierten öffentlichen Begründung der Wissenschaftler und dem Nachweis der Übertragungswege. Es muss wieder Rechtssicherheit und Planungsgrundlage für Tierhalter und Veterinäre geschaffen werden.

Wer Tiere ökologisch und artgerecht hält, muss davon in Zukunft wieder profitieren können. Wie wäre es mit kostenlosen Impfungen gegen Vogelgrippe für alles Freilandgeflügel?
Autor: Catrin Leuthold
4251 Aufrufe
Stand: 3. Mai 2006
Erstellt: 3. Mai 2006

Weiterführende Informationen:

Weitere Meldungen zum Thema "Vogelgrippe":

Rezension: BSE, Vogelgrippe & Co. Rezension: BSE, Vogelgrippe & Co.
Köln, 20.01.2009: Der europaweite BSE-Skandal liegt noch nicht einmal zehn Jahre zurück, die Vogelgrippe scheint nur momentan ausgeflogen. Dafür halten wir uns mit Gammelfleisch und mit PCB verseuchten irischen Schweinen auf Trab. Skandale, gerade Lebensmittelskandale, scheint es immer zu geben. Das ist wohl gar nicht so überraschend, wenn man sich dem Thema unter soziologischen ...
Vogelgrippe im Landkreis Görlitz Vogelgrippe im Landkreis Görlitz
Brüssel, 11.10.2008: Deutsche Behörden haben die EU-Kommission darüber informiert, dass in einem Geflügelhof im sächsischen Landkreis Görlitz ein Fall von Vogelgrippe mit Verdacht auf die hoch ansteckende Variante H5N1 entdeckt worden ist. Zur Klärung, ob es sich tatsächlich um das Virus HPAI H5N1 handelt, wurden Laborproben angefordert.
Intelligentes Medizinsystem Intelligentes Medizinsystem
Brüssel/Berlin, 14.08.2007: Die Europäische Kommission hat ein neues medizinisches Intelligenzsystem entwickelt. Es durchsucht und sortiert Informationen aus mehr als 1000 Nachrichten- und 120 Gesundheits-Websites in 32 Sprachen. Ergänzend zu herkömmlichen Verfahren wird das neue System mit der Bezeichnung MediSys den Gesundheitsbehörden Informationen über Krankheitsausbrüche oder Industrieunfälle in ...
Vogelgrippe: Friedrich-Löffler-Institut verrät sich als Lobbyist der Massengeflügelhalter Vogelgrippe: Friedrich-Löffler-Institut verrät sich als Lobbyist der Massengeflügelhalter
Heikendorf/Kiel, 15.07.2007: Die Thüringer Hausgans, die Ende letzter Woche angeblich an Vogelgrippe gestorben war und damit eine Massentötung von 1.200 Vögeln ausgelöst hatte, war möglicherweise gar nicht H5N1-positiv. Zu diesem Schluss kommt Mathias Güthe, Vorstandsmitglied von PROVIEH - Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V.. Die Gans wurde nämlich zunächst in einem Institut in Bad Langensalza negativ getestet. Erst beim ...
Japan stellt Import von deutschem Geflügel ein Japan stellt Import von deutschem Geflügel ein
Frankfurt a.M., 11.07.2007: Nachdem in Deutschland der erste Fall von Vogelgrippe bei einem Nutztier aufgetreten ist, wird Japan zunächst kein deutsches Geflügel mehr ins Land holen. Das gilt für Hühner, Wachteln, Puten, Strauße und Eintagsküken. Weder lebendige Tiere, noch Fleisch oder Eier dürfen die japanische Grenze überschreiten. Pressereferent Hubertus von der Goltz vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und ...
Vogelgrippe: Friedrich-Loeffler-Institut ändert Bewertung Vogelgrippe: Friedrich-Loeffler-Institut ändert Bewertung
Insel Riems, 07.07.2007: Die Funde von infizierten Wildvögeln in nunmehr vier Bundesländern veranlassen das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), die Risikobewertung einer Einschleppung von hochpathogenem aviärem Influenzavirus H5N1 ("Vogelgrippe") in Nutzgeflügelbestände in Deutschland wieder als "hoch" zu bewerten. Infektionen von Wildvögeln mit Vogelgrippevirus vom ...
Hoch pathogene Aviäre Influenza bei Wildvögeln nachgewiesen Hoch pathogene Aviäre Influenza bei Wildvögeln nachgewiesen
Berlin, 27.06.2007: "Der erneute Ausbruch der Vogelgrippe kommt vom Zeitpunkt her überraschend. Unsere Wissenschaftler haben jedoch immer darauf hingewiesen, dass das Virus unter Wildvögeln in Europa noch verbreitet sein könnte. Wie es nach Nürnberg kam, kann derzeit noch niemand erklären. Fest steht: Das Virus ist nicht verschwunden, sondern in der Umwelt immer noch präsent. Deshalb ist ...
Aktueller MKS-Ausbruch in der Türkei! Aktueller MKS-Ausbruch in der Türkei!
Köln, 12.04.2007: Vor einigen Jahren ließen BSE und MKS die Verbraucher aufschrecken. Heute sind es die Vogelgrippe sowie Ekel- und Gammelfleisch-Skandale. Diese haben BSE und MKS vielleicht aus dem Gesprächsalltag verdrängt, vom Tisch (im wahrsten Sinne des Wortes) sind diese Krankheiten jedoch keineswegs. Erst im Dezember 2006 wurde der 142. bayrische BSE-Fall offiziell bestätigt.
EU verbietet Wildvogelimport dauerhaft EU verbietet Wildvogelimport dauerhaft
München/Brüssel, 13.01.2007: PRO WILDLIFE begrüßt die Entscheidung der EU, die Einfuhr von Wildvögeln dauerhaft zu verbieten. Ausschlaggebend hierfür war ein Gutachten der Europäischen Lebensmittelbehörde, das das große Gesundheitsrisiko durch den Wildvogelimport betonte. Es bestätigte zudem skandalöse Tierschutzprobleme, u.a. den Tod von über 50% der gefangenen Vögel.
Vogelgrippe rettet Millionen Wildvögel Vogelgrippe rettet Millionen Wildvögel
München, 28.10.2006: Das Einfuhrverbot von Wildvögeln in die EU jährt sich. Es war aus Angst vor der Vogelgrippe in Kraft getreten und scheint nicht nur bei der Seuchenbekämpfung erfolgreich zu sein. Artenschützer melden, dass es bis zum Jahresende rund vier Millionen Wildvögel gerettet hat. Das Verbot war verhängt worden, nachdem importierte Papageien in einer englischen Quarantänestation an Vogelgrippe gestorben waren.
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012