KATALYSE-Journal
| Artikel Nr.: 8803
Uran in Lebens- und Futtermitteln?
Berlin, 02.08.2005: Die Bedeutung von Uran in Mineralwässern und die Fragen nach dem Risiko uranhaltiger Mineraldünger wurden in den letzten Wochen nicht nur auf Fachebene, sondern zunehmend auch in der Öffentlichkeit diskutiert. Aus diesem Anlass hatte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) am 21. Juli 22 externe Fachleute aus Forschung und Fachbehörden zu einem Statusseminar "Uran als Schwermetall in Lebens- und Futtermitteln Uran als radioaktives Element" nach Berlin eingeladen.Auf der Veranstaltung haben die Experten den aktuellen Erkenntnisstand vorgestellt und diskutiert. Ein erstes Ergebnis: Für die Verbraucher lässt sich derzeit kein nennenswertes gesundheitliches Risiko durch Uran in Lebens- und Futtermitteln erkennen. Gleichwohl wurden bei bestimmten Fragen zum Übergang von Uran aus Böden in die verschiedenen Stufen der Beziehung zwischen Lebewesen nach dem Prinzip Fressen und Gefressenwerden (Räuber-Beute oder Parasit-Wirt). Nahrungskette noch Kenntnislücken festgestellt, die Gegenstand laufender und geplanter Forschungsvorhaben sind.
Chemisches Element, Symbol U, Ordnungszahl 92, Schmelzpunkt 1.132 Grad C, Siedepunkt 3.818 Grad C, Dichte 19,2 g/cm3, Schwermetall, dessen Verbindungen sehr giftig sind (MAK-Wert 0,25 mg/m3). Uran ist ein in der Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen. Umwelt weit verbreitetes radioaktives Schwermetall. Uranverbindungen sind natürliche Bestandteile bestimmter Gesteine und Mineralien und kommen in Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf. Wasser , Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste. Boden und Die Luft besteht hauptsächlich aus den Gasen Stickstoff (ca. 78 Vol.-%), Sauerstoff (ca. 21 Vol.-%), ca. 0,03 Vol.-% Kohlendioxid, unterschiedlichen Edelgasen (weniger als 1 Vol.-%) sowie verschiedenen Schadstoffen. Luft vor. Spuren von Uran sind daher auch in vielen Lebens- und Futtermitteln sowie in manchen Trink- und Mineralwässern nachweisbar.
Der Mensch nimmt täglich mit der Nahrung durchschnittlich etwa ein bis vier Mikrogramm Uran zu sich. Ungefähr die Hälfte stammt aus Getränken und Trinkwasser. Deshalb standen auf dem Statusseminar neben der gesundheitlichen Beurteilung des BfR von Uran in Mineralwässern (vgl. BfR-Pressedienst 22/2005) auch die Bewertung von Uran im Trinkwasser ist weltweit gesehen eine Mangelware und die Lage wird sich in den nächsten Jahrzehnten weiter verschärfen. Trinkwasser im Vordergrund.
Weitere Diskussionsbeiträge beschäftigten sich mit dem Verhalten von Uran in der Beziehung zwischen Lebewesen nach dem Prinzip Fressen und Gefressenwerden (Räuber-Beute oder Parasit-Wirt). Nahrungskette . Besonderes Augenmerk wurde in diesem Zusammenhang der Bedeutung von Uran in phosphathaltigen Düngemitteln gewidmet. Ausgewählte Fragestellungen zum Verhalten von Uran im Boden und dem Übergang in die Nahrungskette sind Gegenstand laufender sowie geplanter Forschungsvorhaben.
Bei der Diskussion des Gefährdungspotenzials von Uran wurde neben der chemischen Toxizität von Uran im Kreis der Fachleute auch die radiotoxische Bedeutung dieses Elements thematisiert. Es bestand Einigkeit darüber, dass bei der gesundheitlichen Bewertung von Uran in Lebens- und Futtermitteln zukünftig die chemische Wirkung und die Strahlenwirkung gemeinsam berücksichtigt werden sollten. Im Zusammenhang mit den Erkenntnissen zu Urankontaminationen im Erzbergbau wurden auf dem Seminar Erfahrungen bestätigt, dass bei der Analyse von Proben und der Bewertung von Uran stets die unterschiedlichen chemischen Bindungsformen berücksichtigt werden müssen.
Grundsätzlich gilt für alle Stoffe mit toxischem Potenzial, dass deren Aufnahme aus Vorsorgegründen so niedrig wie möglich gehalten werden sollte. Daher empfiehlt das BfR aus Gründen des vorbeugenden gesundheitlichen Verbraucherschutzes, Maßnahmen zur Verminderung der Uranaufnahme über Mineralwasser zu ergreifen. Für Mineralwasser ist Grundwasser, das im Vergleich zum üblichen Trinkwasser mit Mineralstoffen angereichert ist.
Mineralwasser , das als geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung ausgelobt wird, sollten gesonderte Regelungen gelten.
Das BfR stellt fest, dass der derzeitige auf dem Statusseminar dargestellte wissenschaftliche Kenntnisstand kein nennenswertes gesundheitliches Risiko für den Menschen durch Chemisches Element, Symbol U, Ordnungszahl 92, Schmelzpunkt 1.132 Grad C, Siedepunkt 3.818 Grad C, Dichte 19,2 g/cm3, Schwermetall, dessen Verbindungen sehr giftig sind (MAK-Wert 0,25 mg/m3). Uran in Lebens- und Futtermitteln erkennen lässt.
Autor: Bundesinstitut für Risikobewertung
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Stand: 2. August 2005
Erstellt: 2. August 2005
Stand: 2. August 2005
Erstellt: 2. August 2005
Weiterführende Informationen:
- @Umweltlexikon?
- Chemisches Element, Symbol U, Ordnungszahl 92, Schmelzpunkt 1.132 Grad C, Siedepunkt 3.818 Grad C, Dichte 19,2 g/cm3, Schwermetall, dessen Verbindungen sehr giftig sind (MAK-Wert 0,25 mg/m3). Uran
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