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Umweltlexikon



Freiheitsberaubung oder "smarte" Fürsorge?




Glaubt man den Werbeversprechungen der Krankenkassen, dann ist Deutschland ein Paradies für Patienten, die Krankheiten und Wehwehchen mit Naturheilverfahren kurieren wollen.


Die Badesaison startet mit einer Hiobsbotschaft: Für Kinder kann das Planschen mit Luftmatratzen zum Gesundheitsrisiko werden.



Bei einer psychischen Störung oder Erkrankung kann eine Psychotherapie helfen. Auch bei Konflikten, Mobbing oder in Lebenskrisen ist sie häufig das Mittel der Wahl.


Schön ohne Chemie: Der Markt für Naturkosmetik boomt. Kein Wunder, dass viele Hersteller grüne Produkte anbieten.



Während die Gefährlichkeit des Handys für das menschliche Gehirn nun aufgrund der Auswertungen der seit langem erwarteten Interphone-Studie in Frage gestellt ist, bestätigt sich die Gefährlichkeit von Fischkonsum zunehmend.


Die Wellen werden wieder hochschlagen, wenn am 4. Juli 2010 in Bayern der Volksentscheid zum Nichtraucherschutzgesetz ansteht.


Magenbeschwerden sind oft harmlos. Manchmal sind sie aber auch gefährlich, denn sie können Zeichen für Geschwüre oder gar für Krebs sein.

Wenn Pflege zu Hause eskaliert: Freiheitsberaubung oder "smarte" Fürsorge?


Frankfurt/Main, 3.06.2010: An der Fachhochschule Frankfurt am Main - University of Applied Sciences (FH FFM) findet am 15. Juni 2010 ein Projekttag zum Thema "Wenn Pflege zu Hause eskaliert: Freiheitsberaubung oder ,smarte' Fürsorge?" statt. Unter anderem wird das Forschungsprojekt "ReduFix ambulant" vorgestellt.

Es beschäftigt sich mit der Sicherheit und der Lebensqualität von älteren Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf in der häuslichen Versorgung. Anlass für die Veranstaltung ist der "World Elder Abuse Awareness Day" (Internationaler Tag gegen Gewalt an älteren Menschen). Der Projekttag wird vom Masterstudiengang Barrierefreie Systeme (BaSys) der FH FFM ausgerichtet. Interessierte aus der Fachwelt, potentielle Bewerber/-innen für den Studiengang sowie die Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen.

"Typische Sorgen von Familienmitgliedern, die zu Hause Angehörige pflegen sind: Was tun, damit der Pflegebedürftige nicht unbemerkt das Haus verlässt und sich oder andere in Gefahr bringt? Wie gelingt es, Job und Pflege unter einen Hut zu bringen? Vor allem bei der Pflege von Menschen mit Demenz sind Angehörige häufig überlastet. Die Folge: Nicht selten werden Pflegebedürftige in ihrer Freiheit eingeschränkt, indem beispielsweise die Haustür abgeschlossen wird, der Betroffene am Stuhl oder im Bett festgebunden wird oder auch ruhigstellende Medikamente eingesetzt werden - oder die Betroffenen werden gegen ihren Willen im Heim untergebracht. Hierbei handelt es sich um schwere Eingriffe in die Menschenrechte", erklärt Doris Bredthauer, Projektleiterin von "ReduFix ambulant" und Lehrende im Studiengang BaSys.

"ReduFix ambulant" wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung durch die Förderlinie SILQUA-FH (Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter) unterstützt. Das Projekt sucht Antworten auf die Fragen: Was sind spezifische Belastungssituationen in der häuslichen Pflegesituation? Welche freiheitseinschränkenden Maßnahmen kommen im häuslichen Bereich wie häufig vor? Welches sind die Motive und Begründungen hierfür? Welche bedarfsgerechten Alternativen und Unterstützungsarrangements lassen sich für die häusliche Versorgung konzipieren und umsetzen? Können intelligente Technologien sinnvoll unterstützen? Wer haftet (nicht), wenn auf freiheitseinschränkende Maßnahmen verzichtet wird?

"Der fächerübergreifende Masterstudiengang Barrierefreie Systeme stellt sich diesen Fragen. Gemeinsam entwickeln Pflege- und Sozialwissenschaftler, Architekten, Ingenieure sowie Informatiker zukunftsfähige alternative Lösungsstrategien, die der Überwindung von Barrieren jeglicher Art dienen. Intelligentes ,Wohnungsmonitoring' und Assistenzroboter können ,smart' Gefahrensituationen erkennen und im Alltag unterstützen. Eine besondere Herausforderung liegt darin, innovative Möglichkeiten zu erarbeiten, die es Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen bis ins hohe Alter erlauben, möglichst selbständig und selbstbestimmt in ihren eigenen vier Wänden zu leben", betont Bredthauer.

Termin: 15. Juni 2010, 10 bis 14 Uhr
Ort: FH FFM, Campus Nibelungenplatz/Kleiststraße, Gebäude 1, Raum 144
Kontakt: FH FFM, Fachbereich 4: Soziale Arbeit und Gesundheit, Doris Bredthauer, Telefon: 069/1533-2826, E-Mail: dbredth@fb4.fh-frankfurt.de
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Bochum, 11.10.2009: Viele Pflegeheimbewohner mit chronischen Schmerzen erhalten keine ausreichende Schmerztherapie: Nur gut die Hälfte der Betroffenen sind angemessen versorgt. Dieses erste Zwischenergebnis von PAiN, einem Kooperationsprojekt der Charité - Universitätsmedizin Berlin im Forschungsverbund ama (Autonomie trotz Multimorbidität im Alter), stellte Kirsten Kopke beim Deutschen Schmerzkongress in Berlin vor.
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Berlin, 03.08.2009: Altersbedingte Veränderungen werden als Erstes an der Haut sichtbar. Doch auch die nicht sofort ins Auge fallenden Veränderungen wie ein Verlust von Knochenmasse, was in ausgeprägten Fällen zur Osteoporose und somit zur besonderen Anfälligkeit gegenüber Knochenbrüchen führen kann, gehören zu den typischen mit Alterung verbunden Merkmalen des Menschen.
"Profiling" für die Altenhilfe der Zukunft
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Berlin, 07.06.2009: Mit den Büchern aus der Reihe "PC-Schule für Senioren" und weiteren Publikationen für die Generation 50+ ist die Stiftung Warentest vom 08.-10. Juni 2009 mit einem Stand (Nr. D 56) in Halle 2 auf der SenNova in Leipzig vertreten. Am Montag, den 08. Juni 2009 hält ...
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Gute Software zum Nulltarif Gute Software zum Nulltarif
Berlin, 19.10.2008: Computernutzer können sich mit hervorragenden Programme versorgen, die kostenlos auf dem eigenen PC genutzt werden dürfen – und das völlig legal. Die Auswahl an Gratisprogrammen ist riesig: Ob Textverarbeitung oder Malprogramm, Firewall oder Virenschutz, Fotobearbeitung oder Tabellenkalkulation, Internetbrowser oder E-Mail-Client, Kalender oder Datenorganisation. Doch wie sortiert man die echten Perlen aus dem Angebot ...

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