im Lexikon
Social Bookmarks
Über unser Institut
Inserate
Folgen Sie uns nach Facebook


Top-News Gesundheit und Kosmetik
Aminosäuren in der Orthomolekularen Medizin
ÖKO-TEST Zink plus Vitamin C: Falsche Erwartungen
Süßholzpflanze wird Arzneipflanze des Jahres 2012
Männergesundheit – war da etwas, Herr Bahr?
Weltdiabetestag 2011: Diabetes verstehen, aktiv werden und handeln
Versorgungsstrukturgesetz: zusätzliche Kosten statt Verbesserungen
Welttag der geistigen Gesundheit: "Unvergleichliche" Suizidrate bei Guarani-Indianern
ÖKO-TEST Mousepads: Giftmatten unterm Handgelenk
EU-Bericht über Alternativen zu Tierversuchen im Bereich Kosmetik
Die älteste Frau der Welt: Indigene Brasilianerin wird 121
Inserate

Ein H für Haiti – eine Aktion der Welthungerhilfe


Berlin, 16.02.2010: Im 60. Jahr ihres Bestehens strahlen die Scheinwerfer besonders hell auf die Berlinale, auf die Stars und Medienvertreter aus aller Welt. Gerade vier Wochen ist es her, dass die Scheinwerfer der Welt auf einen anderen Ort gerichtet waren – auf Haiti, auf eine beispiellose Katastrophe.

Eine Idee breitet sich aus und eine kleine Schleife zeigt große Wirkung: Mitarbeiter der Welthungerhilfe sprechen die Stars der Berlinale an – mit überwältigender Resonanz. Den Anfang machte Detlev Buck bei der festlichen Eröffnung. Nadeshda Brennicke, Peter Kern, Hannelore Hoger, Marius Müller-Westernhagen, Oliver Berben, Helene Schwarz, Mariella Ahrens, Herbert Feuerstein, Regina Halmich, Chloe Stefanie (Frankreich, Hauptdarstellerin “Henri 4”) und Jessica Schwarz, um nur einige zu nennen, zeigen so Flagge für Haiti. Und am Sonntag steckte sich Werner Herzog, der Jury-Präsident der 60. Berlinale, persönlich die Schleife ans Revers.


H wie Haiti, H wie Hoffnung, H wie Herz – die Welthungerhilfe, die Designerin Anna von Griesheim und THOMAS SABO wollen mit einer gemeinsamen Aktion noch einmal Aufmerksamkeit auf die Menschen in Haiti lenken, auch wenn die meisten Kamerateams schon wieder abgezogen sind.

Die Designerin hat eine Schleife in Blau und Rot entworfen, den Farben Haitis. Den "H"-Anhänger aus hochwertigem Sterling Silber an jeder Schleife steuert das Lifestyle-Label THOMAS SABO bei. Damit können Berlinale-Stars zeigen, dass sie sich längerfristig für Haiti engagieren wollen, über die aktuelle Notlage hinaus.

"Ich kenne die Welthungerhilfe schon lange und war sofort bereit, diese Aktion zu unterstützen. Ich hoffe, dass sich unsere Schleife schnell verbreitet und dass alle, die sie heute tragen, zu Botschaftern für ein neues Haiti werden", sagt die Designerin Anna von Griesheim.

Auch THOMAS SABO hilft gerne: "Für mich ist es selbstverständlich, dass wir uns an dieser guten Sache beteiligen. Wenn wir mit dieser Aktion nur ein wenig zusätzlich den betroffenen Menschen in Haiti helfen können, wäre das großartig."

Der Botschafter von Haiti, Jean-Robert Saget, ist Schirmherr der Aktion.

Die Welthungerhilfe ist seit 1974 auf Haiti tätig. Sie konnte als eine der ersten Organisationen Nothilfe leisten und setzt jetzt einen Fünf-Jahresplan um, der Nothilfe, Wiederaufbau und langfristige Entwicklung verbindet. Nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt sie zehntausende Menschen dabei, die Folgen des Erdbebens zu beseitigen und einen Neuanfang zu ermöglichen.

"Auch der Wiederaufbau nach der 'Stunde Null' in Deutschland wäre ohne Hilfe von außen nicht möglich gewesen", sagt Martina Dase, Marketingvorstand der Welthungerhilfe. "Diese Erinnerung wird jetzt lebendig, wo die Berlinale an ihr Gründungsjahr 1950 erinnert. Wir glauben, dass die Berliner und ihre Gäste aus aller Welt für unsere Botschaft besonders empfänglich sind: Die Menschen in Haiti brauchen uns."


Autor: Deutsche Welthungerhilfe e.V.
1945 Aufrufe
Stand: 16. Februar 2010
Erstellt: 16. Februar 2010

Weitere Meldungen zum Thema "Erdbeben":

Wie billig ist Atomstrom wirklich, Herr Oettinger? (Ein Kommentar von Franz Alt) Wie billig ist Atomstrom wirklich, Herr Oettinger? (Ein Kommentar von Franz Alt)
Baden Baden, 16.12.2011: Der japanische Atomkraftwerksbetreiber Tepco muss für den Rückbau und für Entschädigungen wegen des Atomunfalls im März 2011 bis zu 100 Milliarden Euro aufwenden. Da drängt sich die Frage auf: Wie teuer ist der angeblich billige Atomstrom wirklich?
Umweltkatastrophen Umweltkatastrophen
Köln, 01.12.2011: Ernst Ulrich von Weizsäcker sagt zu diesem Buch: „Leider lernen die meisten erst aus den Katastrophen. Für die ist das das richtige Buch. Und für die, die vermeidbare Katastrophen verhindern wollen, für die erst recht!"
Fukushima-Reaktoren in unserer Nachbarschaft: Baugleiche AKWs laufen weiter Fukushima-Reaktoren in unserer Nachbarschaft: Baugleiche AKWs laufen weiter
Wien, 15.08.2011: Fünf Monate nach dem schweren Erdbeben und Tsunami entweichen immer noch radioaktive Stoffe aus den vier Reaktor-Ruinen im japanischen Fukushima. „Die stärkste Freisetzung erfolgte in den ersten sechs Wochen durch die Explosionen und das unkontrollierte Auslaufen des Kühlwassers ins Meer und in den Untergrund.
Studie: Pakistan ist weiterhin schlecht auf Überschwemmungen vorbereitet Studie: Pakistan ist weiterhin schlecht auf Überschwemmungen vorbereitet
Berlin, 25.07.2011: Pakistan ist auch ein Jahr nach den schlimmsten Überschwemmungen seiner Geschichte weiterhin schlecht auf eine Flut oder andere Naturkatastrophen vorbereitet. Dies geht aus der Oxfam-Studie "Ready or Not: Pakistan's resilience to disasters one year on from the floods" hervor.
Fukushima - und das stumme Leiden der Wale Fukushima - und das stumme Leiden der Wale
Wäderswil, 06.07.2011: Der sogenannte Fukushima-Effekt hat viele Facetten. Bereits sind auch Wale Opfer radioaktiver Verstrahlung geworden. Diese tragische Folge der japanischen Atom-Katastrophe sollte an der jährlichen Internationalen Walfang-Konferenz IWC zu reden geben.
Kritik an Ausgang der IAEO-Konferenz Erdbeben als Auslöser der Fukushima-Katastrophe vernachlässigt Kritik an Ausgang der IAEO-Konferenz Erdbeben als Auslöser der Fukushima-Katastrophe vernachlässigt
Wien, 25.06.2011: Anlässlich der an diesem Freitag zu Ende gehenden Ministerkonferenz der Internationalen Atomenergie Organisation (IAEO) in Wien veröffentlicht Greenpeace heute eine Bewertung der dort gefassten Beschlüsse.
Greenpeace: Kommentar zum Start der IAEO-Ministerkonferenz Greenpeace: Kommentar zum Start der IAEO-Ministerkonferenz
Wien / Hamburg, 20.06.2011: Den heutigen Beginn der von der Internationalen Atomenergieorganisation organisierten Minister-Konferenz zur Atomkatastrophe in Fukushima kommentiert Christoph von Lieven von Greenpeace:
Umweltmagazin ForestFinest-Ausgabe zum Internationalen Jahr der Wälder 2011 Umweltmagazin ForestFinest-Ausgabe zum Internationalen Jahr der Wälder 2011
Bonn, 15.06.2011: „Jahr der Wälder – Wunder und Wende?“ lautet der Schwerpunkt der aktuellen ForestFinest-Ausgabe, dem kostenlosen Umweltmagazin für weltweite Waldwirtschaft. Das halbjährlich erscheinende Wald- und Umweltmagazin des Bonner Waldinvestment-Anbieter ForestFinance richtet sich an umweltbewusste Anleger, forstwirtschaftlich Interessierte und alle, die nachhaltig leben und lesen wollen.
Slowenien setzt 3 Monate nach Fukushima voll auf Atomenergie Slowenien setzt 3 Monate nach Fukushima voll auf Atomenergie
Wien, 10.06.2011: Die Umweltschutzorganisation Greenpeace übt heftige Kritik am heute von der slowenischen Regierung veröffentlichten nationalen Energieplan. In diesem werden sowohl eine 20-jährige Lebenszeitverlängerung des bestehenden Risikoreaktors in Krško bis 2043 als auch ein zusätzlicher Reaktor am selben Standort vorgeschlagen.
TEPCO-Eingeständnisse zeigen, dass AKW-Betreibern nicht zu trauen ist TEPCO-Eingeständnisse zeigen, dass AKW-Betreibern nicht zu trauen ist
Wien, 24.05.2011: Die Umweltschutzorganisation Greenpeace übt heftige Kritik an der Informationspolitik des japanischen AKW-Betreibers TEPCO. Monate nach dem Reaktorunfall im AKW Fukushima räumt die Betreiberfirma nun ein, dass es schon kurz nach dem Erdbeben Kernschmelzen in den Reaktoren 2 und 3 gegeben hat.
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012