KATALYSE-Journal
| Artikel Nr.: 15946
Fettarme Milch gegen Bluthochdruck
Bonn, 05.08.2009: Der Verzehr von fettarmen Milchprodukten wirkt vermutlich der Entstehung von Bluthochdruck entgegen. Bei übergewichtigen Menschen ist der Effekt besonders deutlich, hat eine niederländische Langzeitstudie gezeigt. An der Untersuchung waren über 2 200 Menschen mittleren Alters beteiligt. Die Wissenschaftler hatten die Probanden zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt und mehrmals den Blutdruck bestimmt. Im Laufe der Studie wurde in 984 Fällen Bluthochdruck (Hypertonie) diagnostiziert.Wer mehr als vier Portionen fettarme Milchprodukte (691 Gramm) täglich verzehrte, hatte nach Ablauf von zwei Jahren ein etwa dreißig Prozent geringeres Risiko für zu hohe Blutdruckwerte. Nach sechs Jahren ließ sich der Effekt nur im Trend nachweisen.
Wahrscheinlich kann der Verzehr von fettarmen Milchprodukten die Entstehung einer Hypertonie nur verzögern und nicht verhindern, erklären die Forscher. Vermutlich ist der positive Effekt auf bestimmte M. sind anorganische Bestandteile in Boden, Wasser, Luft und Nahrung. Sie liefern dem menschlichen Organismus keine Energie, dienen ihm jedoch als Baustoffe u.a. für Knochen und Zähne. Mineralstoffe wie siehe Calcium Kalzium , Magnesium und Kalium oder Eiweiße in der Ernährungsphysiologisch ist Milch wegen ihres wertvollen Eiweiß, ihres hohen Calciumgehaltes und ihres leicht verdaulichen Fettes von großer Bedeutung für die menschliche Ernährung. Milch zurückzuführen.
Käse und Milcherzeugnisse mit normalem Fettgehalt hatten keinen Einfluss, da die enthaltenen gesättigten Fettsäuren die positive Wirkung anderer Inhaltsstoffe möglicherweise abschwächen. Jeder vierte Erwachsene in Deutschland leidet an Bluthochdruck. Mit dieser Diagnose steigt das Risiko für ernste Folgekrankheiten wie Herzinfarkt und Schlaganfall.
Heike Kreutz
Bild: Angelina Ströbel, pixelio
Autor: AID Infodienst
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Stand: 5. August 2009
Erstellt: 5. August 2009
Stand: 5. August 2009
Erstellt: 5. August 2009
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