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Schwermetall im Trinkwasser!


Frankfurt a.M., 16.02.2008: Uran ist nicht nur ein Radionuklid, sondern auch ein giftiges Schwermetall, das sich im Körper anreichert und schon in geringen Mengen Organe schädigen kann. Je nach geografischer Herkunft steckt es in unterschiedlichen Mengen in Mineral- und Trinkwasser. Prof. Ewald Schnug, jetzt Leiter des Instituts für Pflanzenbau und Bodenkunde, hat bundesweit Trinkwasserproben genommen und auf ihren Urangehalt untersucht.


Das Ergebnis: Von 389 Proben sind 15 auf oder über dem Grenzwert von zwei Mikrogramm pro Liter (2 µg/l) belastet, der 2006 für Mineralwasser festgelegt wurde, das explizit für die Säuglingsernährung empfohlen wird. Für normales Trink- und Mineralwasser gibt es bisher noch keinen entsprechenden Grenzwert. Sinnvoll wäre der allemal. Am besten gleich europaweit. Hier die fünfzehn am stärksten belasteten Trinkwässer aus der Untersuchung:


Uranwerte in deutschen Städten

PLZ/Ort Uranwerte

95326 Kulmbach 8,54 µg/l
91710 Gunzenhausen 8,46 µg/l
64283 Darmstadt 5,81 µg/l
64289 Darmstadt 5,75 µg/l
07743 Jena 5,96 µg/l
67269 Gruenstadt 4,21 µg/l
34117 Kassel 4,15 µg/l
34125 Kassel 3,75 µg/l
02694 Baruth / Sachsen 3,05 µg/l
04720 Doebeln 2,85 µg/l
85221 Dachau 2,72 µg/l
60486 Frankfurt 2,30 µg/l
75153 Pforzheim 2,09 µg/l
94315 Straubing 2,04 µg/l
06618 Naumburg (Saale) 2,00 µg/l


Weitere Werte zu Trink- und Mineralwasser finden Sie unter Strahlentelex.

Foto: www.picturediscount.net, Johannes Essmann
Autor: ÖKO-TEST Verlag
4201 Aufrufe
Stand: 7. August 2008
Erstellt: 16. Februar 2008

Weiterführende Informationen:

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