KATALYSE-Journal
| Artikel Nr.: 13724
Die Formel mit Folgen Das Geschäft mit dem BMI
Aachen, 15.02.2008: Unsere Vorstellungen vom Idealgewicht werden seit geraumer Zeit über die Ermittlung des Body-Mass-Index (BMI) in Messgrößen verpackt. Nicht nur die Politik, sondern auch Krankenkassen, Versicherungen sowie Personalbüros benutzen diesen Wert als Beurteilungskriterium, so heute Diplom Ernährungswissenschaftlerin Vera Bausch von Vision Druckmedien aus Stolberg/Aachen.Kaum jemand weiß, woher die Bemessung des BMI wirklich stammt. Ein belgischer Mathematiker, namens Adolphe Quetelet, entwickelte im 19. Jahrhundert den BMI. Durch Nachdruck einer amerikanischen Lebensversicherung wurden die BMI-Werte in den 50er Jahren für die unterschiedlichsten Prämien angewendet. Im Laufe der Zeit hat sich die BMI-Tabelle immer weiter nach unten revidiert.
Lange Zeit galt ein Wert von bis zu 30 als akzeptabel. Gegen Ende der 90er Jahre legte die WHO jedoch das Limit auf 25 fest. Glück für die Pharmaindustie und Ärzte: Denn durch teure Schlankheitsmittel wurde ein Vermögen gemacht und die Verunsicherung der Verbraucher stetig gestärkt. Nicht aus gesundheitlichen Gründen erfolgte die Entwicklung, sondern primär aus wirtschaftlichem Hintergrund.
Zwar gewährt der BMI eine gewisse Toleranzgrenze, jedoch wer einen Wert von 25,0 bis 29,9 aufweist, ist übergewichtig und wird zur Gewichtsreduktion genötigt. Bei einem Wert von 30 oder mehr ist man hingegen schon krank und behandlungsbedürftig. Der BMI darf nicht als zweifelsfreier Ein I. zeigt das Erreichen oder die Veränderung eines Zustandes an. Indikator gelten. Vielmehr sollte er als Anhaltspunkt und durch weitere ärztliche Untersuchungen gesichert werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.vision-druckmedien.de, Werbeagentur Aachen.
Autor: Reiner Bausch
2669 Aufrufe
Stand: 15. Februar 2008
Erstellt: 15. Februar 2008
Stand: 15. Februar 2008
Erstellt: 15. Februar 2008
Weiterführende Informationen:
Weitere Meldungen zum Thema "Abnehmen":
| Übergewicht: Ein kalorienarmes Frühstück kann beim Abnehmen helfen Bonn, 31.08.2011 (aid): Wer seine tägliche Energieaufnahme reduzieren möchte, kann das über eine Umstellung seiner Ernährungsgewohnheiten beim Frühstück erreichen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Technischen Universität München. |
| Rezension: Abnehmen mit Obeldicks und Optimix Köln, 22.04.2010: Beinahe jedes sechste Kind in Deutschland zwischen vier und sechzehn Jahren ist übergewichtig. Die Behandlung ist häufig schwierig und betroffene Familien sind oft überfordert und geben auf. Doch das muss nicht sein! »Obeldicks«, das ganzheitliche Schulungsprogramm für übergewichtige Kinder sowie »Optimix«, ein alltagtaugliches Ernährungskonzept für Kinder beide von Wissenschaftlern entwickelt und in der Praxis erprobt können Eltern und Erziehern helfen, die Ressourcen ihrer Kinder zu stärken und zu einem gesunden Lebensstil zu finden. Aus dem Inhalt: |
| Genuss mit Köpfchen Berlin, 21.12.2009: So wie die Weihnachtszeit akustisch mit Glöckchengekling und Trompeten verbunden ist, so riecht und schmeckt sie auch charakteristisch nach Gebäck und anderen Leckereien. Sich die aus Angst um die Figur gänzlich zu versagen, ist dabei gar nicht nötig. Mit etwas Umsicht und Bewusstsein für die Adventsverlockungen lassen sich Genuss und Gewicht gut vereinbaren. |
| Neues aus dem Diätendschungel Leipzig, 29.06.2009: Nach einem an den Stoffwechsel angepassten Ernährungsplan sollen sowohl Fettpolster verschwinden, als auch Vitalität und Gesundheit bis ins hohe Alter erhalten bleiben. Diese und andere Versprechen geben seit einiger Zeit Befürworter der Stoffwechseldiäten, besser bekannt als metabolische Diäten. Deren Basis bildet eine Untersuchung des Bluthormonstatus und ... |
| Leberschaden: Warnung vor Hydroxycut Berlin, 10.06.2009: Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) weist darauf hin, dass die Einnahme des Nahrungsergänzungsmittels Hydroxycut schwere Leberschädigungen verursachen kann. Wie einer Veröffentlichung Finnlands zu entnehmen ist, wird das Erzeugnis unter den Markennamen "Iovate" und "Muscle Tech" ... |
| Lärm macht krank Berlin, 26.04.2009: Andauernde Lärmbelastungen bedeuten Stress für den Körper und führen z. B. zu Bluthochdruck und Schlafstörungen. Auch das Gehör leidet, das Hörvermögen kann abnehmen und bleibende Hörschäden auftreten. Anlässlich des Internationalen Tages gegen Lärm am 29. April informiert jetzt die VERBRAUCHER INITIATIVE rund um das Thema Hören. Besonders Diskothekenbesuche, lautes Musikhören über Kopfhörer oder starker, ... |
| Rezension: Irrtum Übergewicht Köln, 12.03.2009: Es ist wieder Frühling. Höchste Zeit mal den Winterspeck endlich loszuwerden. Gott sei Dank gibt es so verlässlich wie das Amen in der Kirche zu Beginn jedes Jahres die besten Diäten zum Abnehmen. Aber warum eigentlich? Bei einem solchen Angebot sollten wir doch alle schon topfit sein, mit einer Traumfigur. Die Realität sieht bekanntlich anders aus: Adipositas ist das Stichwort. Wo liegen also die Gründe dafür, dass Übergewicht ... |
| Schlankheitspille ohne Rezept Frankfurt a.M., 27.08.2008: Interview mit Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz, Pharmazeutischer Chemiker an der Uni Frankfurt. Professor Manfred Schubert-Zsilavecz berät ÖKO-TEST in allen Fragen rund um Arzneimittel. ÖKO-TEST: Was steckt Neues in der Arzneimittelpipeline? |
| Die Formel mit Folgen – Das Geschäft mit dem BMI Aachen, 15.02.2008: Unsere Vorstellungen vom Idealgewicht werden seit geraumer Zeit über die Ermittlung des Body-Mass-Index (BMI) in Messgrößen verpackt. Nicht nur die Politik, sondern auch Krankenkassen, Versicherungen sowie Personalbüros benutzen diesen Wert als Beurteilungskriterium, so heute Diplom Ernährungswissenschaftlerin Vera Bausch von Vision Druckmedien aus Stolberg/Aachen. |
| Fastenzeit: Bis Ostern anders essen Berlin, 09.02.2008: Die traditionelle Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag ist für viele eine Gelegenheit, in sich zu gehen und bewusst auf liebgewonnene Gewohnheiten zu verzichten. Nicht nur in Sachen Alkohol, Nikotin oder Fernsehen hat eine solche Phase durchaus (be-)stärkende Wirkung. Auch wer sein Essverhalten überdenkt und zunächst Kleinigkeiten ändert, legt den Grundstein ... |
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des
KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012










