KATALYSE-Journal
| Artikel Nr.: 13614
Insulin der Zukunft wird in Potsdam produziert - GlucoMetrix startet Chemielabor
Ruhpolding/Potsdam, 23.01.2008: Die GlucoMetrix AG hat in Potsdam ein neues Chemielabor eröffnet. Angesiedelt im Innovationszentrum GO:IN startet das Unternehmen mit sechs Laborarbeitsplätzen, die innerhalb des nächsten halben Jahres zunächst verdoppelt werden sollen. Das Chemielabor ist die Grundlage für die künftige Produktion des neu entwickelten rekombinanten Insulins für die klinische Phase.
Produziert wird künftig nach den Grundregeln der Weltgesundheitsorganisation}: World Health Organisation (WHO). Weltgesundheitsorganisation für Gute Herstellungspraktiken, kurz GHP. Die innovative Insulinsubstanz verspricht nicht nur verbesserte pharmazeutische Eigenschaften mit geringeren Nebenwirkungen für Diabetes-Patienten, sondern auch eine deutliche Verringerung der bislang üblichen Produktionskosten, teilt GlucoMetrix-Vorstand Peter Paul Schikora mit.
Seinem Forscherteam war erst vor kurzem ein entscheidender Durchbruch in der Insulin-Entwicklung gelungen: Bei der Insulin-Produktion werde die Auflösung von Protein-Aggregaten und ein chemisches Refolding nicht mehr nötig sein. Dadurch wird der Der Wirkungsgrad einer Anlage gibt an, wieviel Prozent der eingesetzten Energie in Strom umgewandelt wird. Bei der Umwandlung verschiedener Energieformen entsteht Wärme, die entweder als Prozess- oder Heizenergie verwendet wird oder bei alten Anlagen in die Umwelt gelangt. Wirkungsgrad des Produktionsprozesses von 40 auf etwa 70 Prozent erhöht. Gleichzeitig sinken die Produktionskosten gegenüber herkömmlichen Herstellungsmethoden um bis zu 50 Prozent, so Schikora.
Das Insulin der Zukunft werde weniger Insulin-Isoformen enthalten, als das herkömmliche Insulin. Dadurch steigere es die Lebensqualität vor allem von jenen Diabetikern, die bisher bei Insulintherapien mit Nebenwirkungen zu kämpfen haben.
Produziert wird künftig nach den Grundregeln der Weltgesundheitsorganisation}: World Health Organisation (WHO). Weltgesundheitsorganisation für Gute Herstellungspraktiken, kurz GHP. Die innovative Insulinsubstanz verspricht nicht nur verbesserte pharmazeutische Eigenschaften mit geringeren Nebenwirkungen für Diabetes-Patienten, sondern auch eine deutliche Verringerung der bislang üblichen Produktionskosten, teilt GlucoMetrix-Vorstand Peter Paul Schikora mit.
Seinem Forscherteam war erst vor kurzem ein entscheidender Durchbruch in der Insulin-Entwicklung gelungen: Bei der Insulin-Produktion werde die Auflösung von Protein-Aggregaten und ein chemisches Refolding nicht mehr nötig sein. Dadurch wird der Der Wirkungsgrad einer Anlage gibt an, wieviel Prozent der eingesetzten Energie in Strom umgewandelt wird. Bei der Umwandlung verschiedener Energieformen entsteht Wärme, die entweder als Prozess- oder Heizenergie verwendet wird oder bei alten Anlagen in die Umwelt gelangt. Wirkungsgrad des Produktionsprozesses von 40 auf etwa 70 Prozent erhöht. Gleichzeitig sinken die Produktionskosten gegenüber herkömmlichen Herstellungsmethoden um bis zu 50 Prozent, so Schikora.
Das Insulin der Zukunft werde weniger Insulin-Isoformen enthalten, als das herkömmliche Insulin. Dadurch steigere es die Lebensqualität vor allem von jenen Diabetikern, die bisher bei Insulintherapien mit Nebenwirkungen zu kämpfen haben.
Autor: neue nachricht
3548 Aufrufe
Stand: 23. Januar 2008
Erstellt: 23. Januar 2008
Stand: 23. Januar 2008
Erstellt: 23. Januar 2008
Weiterführende Informationen:
Weitere Meldungen zum Thema "Diabetes":
| Weltdiabetestag 2011: Diabetes verstehen, aktiv werden und handeln Bonn, 02.11.2011 (aid): Am 14. November ist Weltdiabetestag. In diesem Jahr stehen die Aktionen unter dem Motto "Handeln Sie jetzt!". Ziel ist, dass Betroffene und Risikogruppen die Erkrankung besser verstehen und aktiv werden. |
| «Gesunde Lebensführung» – kritische Analyse eines populären Konzepts Köln, 19.09.2011: Die Zusammenhänge zwischen gesunder Lebensführung körperlicher Bewegung, gesundem Essen und Ähnlichem und dem Auftreten von Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf- Erkrankungen erscheinen wissenschaftlich eindeutig. |
| Neue Homöopathie für Kinder Murnau a. Staffelsee, 11.06.2011: Im vierten Band der erfolgreichen Ratgeber-Reihe Medizin zum Aufmalen widmen sich die Medizinjournalistin Petra Neumayer und die Heilpraktikerin Roswitha Stark dem wichtigsten Thema überhaupt: den Kindern. Die steigende Zahl der an Allergie und Diabetes erkrankten sowie der an Schulstress und Burn-out leidenden Kinder steigt stetig an und kommt einem Hilferuf der kindlichen Seele gleich. |
| Richtiges Essen: Appetit machen auf intensiveren Umweltschutz Osnabrück, 02.05.2011: Jedes fünfte deutsche Kind ist zu dick. Schon im Kindesalter drohen mit Asthma, Diabetes und Bluthochdruck gesundheitliche Probleme. Eltern tragen dafür einen Teil der Verantwortung genau wie Erzieher in Kindertagesstätten. |
| Im Zweifel gegen Bisphenol A: Nach langem Ringen beugt sich die EFSA Bonn, 16.02.2011: Ab Juni dürfen keine Babyflaschen mehr verkauft werden, die mit der umstrittenen Chemikalie Bisphenol A hergestellt wurden. In der Produktion wird der Einsatz der Chemikalie bereits ab dem 1. März verboten. |
| Stiftung Warentest bewertet Medikamente unabhängig, kritisch und langfristig Berlin, 29.12.2010: Ab 1. Januar 2011 tritt das Arzneimittel-Neuordnungsgesetz (AMNOG) in Kraft. Es soll Patienten vor übertriebenen Erwartungen bei neuen Arzneimitteln schützen. Der Nutzen eines Medikaments muss jetzt innerhalb von drei Monaten nach Zulassung ermittelt werden. |
| Sonnenlicht als Schutz vor Krebs Murnau a. Staffelsee, 13.10.2010: In ihrem neuen Buch Krebszellen mögen keine Sonne schildern der Präventionsmediziner Prof. Dr. med. Jörg Spitz und der Vitamin-D-Experte William B. Grant, Ph. D. die neuesten Forschungsergebnisse zum Sonnenhormon Vitamin D. |
| Diabetes bei Heimtieren Berlin, 02.03.2010: In Deutschland leiden rund 40.000 Hunde und Katzen an Diabetes. Da diese Stoffwechselerkrankung unbehandelt schwere gesundheitliche Schäden verursacht, ist es wichtig, dass Tierhalter die Anzeichen frühzeitig erkennen. |
| Essen für die Müllhalde München, 08.12.2009: Forscher zeichnen erschreckendes Bild der Verschwendung. Fast 40 Prozent der in den USA gekauften Lebensmittel landen im Müll. Zu diesem Ergebnis kommen Experten vom National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases NIDDK in Bethesda, Maryland. |
| Zusammenhang zwischen Adipositas und Diabetes entdeckt Berlin, 23.07.2009: In einer Studie der australischen Monash University wurde ein entscheidender Zusammenhang zwischen Fettleibigkeit und der Entstehung von Typ-2-Diabetes nachgewiesen. Die Entdeckung könnte zur Entwicklung eines Medikaments zur Vorbeugung dieser Erkrankung führen. Bis jetzt vermuteten Wissenschaftler nur, dass ein Zusammenhang zwischen Adipositas und Typ-2-Diabetes besteht. |
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des
KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012










