im Lexikon
Social Bookmarks
Über unser Institut
Inserate
Folgen Sie uns nach Facebook


Top-News Gesundheit und Kosmetik
Aminosäuren in der Orthomolekularen Medizin
ÖKO-TEST Zink plus Vitamin C: Falsche Erwartungen
Süßholzpflanze wird Arzneipflanze des Jahres 2012
Männergesundheit – war da etwas, Herr Bahr?
Weltdiabetestag 2011: Diabetes verstehen, aktiv werden und handeln
Versorgungsstrukturgesetz: zusätzliche Kosten statt Verbesserungen
Welttag der geistigen Gesundheit: "Unvergleichliche" Suizidrate bei Guarani-Indianern
ÖKO-TEST Mousepads: Giftmatten unterm Handgelenk
EU-Bericht über Alternativen zu Tierversuchen im Bereich Kosmetik
Die älteste Frau der Welt: Indigene Brasilianerin wird 121
Inserate

Medizinische Strahlenbelastung reduzieren


Berlin, 19.09.2006: Die Anwendung ionisierender Strahlung und radioaktiver Stoffe in der medizinischen Diagnostik verursacht den größten Anteil der künstlich erzeugten Strahlenbelastung der Bevölkerung in Deutschland. Eine wesentliche Ursache ist die Zunahme an Untersuchungen mittels der Computertomographie.


Um die Strahlenbelastung auf das unbedingt notwendige Maß zu reduzieren, hat die Strahlenschutzkommission (SSK) auf Veranlassung des Bundesumweltministeriums eine "Orientierungshilfe für radiologische und nuklearmedizinische Untersuchungen" für überweisende Ärzte veröffentlicht.

Die Fachinformation richtet sich an alle Ärzte, die Patienten mit bildgebenden Verfahren - wie beispielsweise Röntgenaufnahmen oder Computertomographie - untersuchen lassen wollen. Die Leitlinien sollen den Ärzten als tägliche Arbeitshilfe dienen, um das bestgeeignete diagnostische Verfahren zur Beantwortung der medizinischen Fragestellung auszuwählen. Zu vielen medizinischen Fragestellungen werden in der Orientierungshilfe diagnostische Verfahren ohne Einsatz ionisierender Strahlung , wie Kernspintomographie oder Ultraschall , vorgeschlagen. Deshalb ist bei konsequenter Einhaltung der Kriterien mit einer Senkung der durchschnittlichen medizinischen Strahlenbelastung durch diagnostische Verfahren zu rechnen.

Nur den Ärzten, die über die erforderliche Fachkunde im Strahlenschutz nach Strahlenschutzverordnung und nach Röntgenverordnung verfügen, ist gestattet, ein bestimmtes strahlenmedizinisches Verfahren auszuwählen und anzuwenden beziehungsweise anwenden zu lassen. Darüber hinaus gilt: die Verantwortung liegt immer beim anwendenden Arzt.

Die Orientierungshilfe wird auf den Internetseiten der Strahlenschutzkommission (SSK) www.ssk.de zum Download zur Verfügung gestellt. Sie kann auch in der Schriftenreihe Berichte der Strahlenschutzkommission (SSK) des BMU, Heft 51 (2006) im H. Hoffmann GmbH - Fachverlag, Berlin, bezogen werden.
Autor: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
2759 Aufrufe
Stand: 19. September 2006
Erstellt: 19. September 2006

Weiterführende Informationen:

Weitere Meldungen zum Thema "Strahlung":

Wie billig ist Atomstrom wirklich, Herr Oettinger? (Ein Kommentar von Franz Alt) Wie billig ist Atomstrom wirklich, Herr Oettinger? (Ein Kommentar von Franz Alt)
Baden Baden, 16.12.2011: Der japanische Atomkraftwerksbetreiber Tepco muss für den Rückbau und für Entschädigungen wegen des Atomunfalls im März 2011 bis zu 100 Milliarden Euro aufwenden. Da drängt sich die Frage auf: Wie teuer ist der angeblich billige Atomstrom wirklich?
ROBIN WOOD und BISS stellen Strafanzeige gegen braunschweigische Nuklearbetriebe und Überwachungsbehörden ROBIN WOOD und BISS stellen Strafanzeige gegen braunschweigische Nuklearbetriebe und Überwachungsbehörden
Hamburg, 09.12.2011: Wegen des Verdachts unerlaubter Freisetzung von Radioaktivität und fortgesetzter Grenzwertüberschreitungen hat ROBIN WOOD heute zusammen mit der örtlichen Bürgerinitiative Strahlenschutz (BISS) Strafanzeige gestellt gegen die Nuklearbetriebe Eckert & Ziegler nuclitec GmbH und GE Healthcare GmbH & Co. KG sowie gegen das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig als Überwachungsbehörde.
Radioaktive Strahlung in Tokio nachgewiesen (Ein Kommentar von Greenpeace) Radioaktive Strahlung in Tokio nachgewiesen (Ein Kommentar von Greenpeace)
Wien, 13.10.2011: In der japanischen Hauptstadt Tokio und der östlich gelegenen Präfektur Chiba wurde erhöhte radioaktive Strahlung nachgewiesen. Bei Messungen am Straßenrand wurden in der Luft 3,35 Mikrosievert festgestellt.
Diagnose-Funk: Kinder besser vor Handystrahlung schützen Diagnose-Funk: Kinder besser vor Handystrahlung schützen
Stuttgart, 28.09.2011: „Strahlende“ Geschenke: Gut für das Weihnachtsgeschäft – schlecht für die Gesundheit. Das Europäische Parlament und der Europarat fordern einen besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Strahlung durch Handys, sowie Informationskampagnen über potenzielle Gesundheitsgefahren.
Nach Fukushima: Strahlen-Grenzwerte für Lebensmittel bieten keinen ausreichenden Gesundheitsschutz Nach Fukushima: Strahlen-Grenzwerte für Lebensmittel bieten keinen ausreichenden Gesundheitsschutz
Berlin, 20.09.2011: Die Strahlen-Grenzwerte für radioaktiv belastete Lebensmittel in der EU und in Japan bieten keinen ausreichenden Gesundheitsschutz. Die Bevölkerungen sind unnötig hohen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt.
Kontamination - Die Tage danach Kontamination - Die Tage danach
Saarlouis, 19.09.2011: Die Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke durch die deutsche Schwarz-Gelbe-Regierung im Herbst 2010 gab dem Autor den Anstoß, das Buch „Kontamination - Die Tage danach“ zu schreiben. Der spannende Roman ist noch vor den Ereignissen im japanischen Fukushima geschrieben worden und dort zu einer erschreckenden Realität geworden.
Greenpeace: Fukushimas Schulen besorgniserregend kontaminiert Greenpeace: Fukushimas Schulen besorgniserregend kontaminiert
Wien / Tokio, 29.08.2011: Wie erneute Greenpeace-Messungen ergaben, liegen die Strahlenwerte in und um Bildungseinrichtungen in Fukushima nach wie vor über internationalen Sicherheitsstandards.
Greenpeace-Messergebnisse aus Fukushima: Deutlich erhöhte Strahlung Greenpeace-Messergebnisse aus Fukushima: Deutlich erhöhte Strahlung
Wien / Fukushima, 11.08.2011: Fünf Monate nach dem verheerenden Reaktorunfall im japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist die Strahlenbelastung an der japanischen Küste deutlich erhöht, wie jüngste Messergebnisse von Greenpeace-Experten ergeben.
Fukushima - und das stumme Leiden der Wale Fukushima - und das stumme Leiden der Wale
Wäderswil, 06.07.2011: Der sogenannte Fukushima-Effekt hat viele Facetten. Bereits sind auch Wale Opfer radioaktiver Verstrahlung geworden. Diese tragische Folge der japanischen Atom-Katastrophe sollte an der jährlichen Internationalen Walfang-Konferenz IWC zu reden geben.
Umweltmagazin ForestFinest-Ausgabe zum Internationalen Jahr der Wälder 2011 Umweltmagazin ForestFinest-Ausgabe zum Internationalen Jahr der Wälder 2011
Bonn, 15.06.2011: „Jahr der Wälder – Wunder und Wende?“ lautet der Schwerpunkt der aktuellen ForestFinest-Ausgabe, dem kostenlosen Umweltmagazin für weltweite Waldwirtschaft. Das halbjährlich erscheinende Wald- und Umweltmagazin des Bonner Waldinvestment-Anbieter ForestFinance richtet sich an umweltbewusste Anleger, forstwirtschaftlich Interessierte und alle, die nachhaltig leben und lesen wollen.
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012