im Lexikon
Social Bookmarks
Über unser Institut
Inserate
Folgen Sie uns nach Facebook


Top-News Geld und Finanzen
Nahrungsmittel-Spekulation verschärft Hungerkrisen: Deutsche Bank muss aussteigen
Zynische Werbung der Deutsche Bank mit dem Hunger in der Welt - Stopp Nahrungsmittelspekulation!
Online-Kredite: EU-Kontrolle deckt Mängel bei vielen Webseiten auf
Banken der Nachhaltigkeit unterstützen gemeinnützige Ratingagentur
Haushalte werden bis 2050 mit 1,36 Billionen Euro belastet
Schluss mit der Nahrungsmittel-Spekulation!
Ratingagenturen treiben pro-zyklische Spekulation voran
Wie man seine Rentenlücke schließt
Die öffentliche Verschwendung 2011: Bund der Steuerzahler stellt das Schwarzbuch vor
Oxfam kommentiert Entwurf der EU-Finanzmarktrichtlinie (MiFID)
Inserate

Anleger investierten 2009 über eine halbe Milliarde Euro in geschlossene Erneuerbare Energie-Fonds


Dortmund, 14.01.2010: Mehr als eine halbe Milliarde Euro (genau: 529 Millionen Euro) investierten deutsche Anleger im Finanzkrisenjahr 2009 in nachhaltige geschlossene Fonds, insbesondere in Solarfonds. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Dortmunder Branchendienstes ECOreporter.de zum Markt des grünen Geldes in Deutschland.

40 geschlossene Fonds aus den Bereichen Erneuerbare Energie , nachhaltige Waldwirtschaft und Umwelttechnik starteten 2009 in den Vertrieb. Immer, wenn ein Anleger einen Euro Eigenkapital in einen nachhaltigen Fonds investierte, legte eine Bank im Durchschnitt rund 1,5 Euro als Kredit für das Projekt hinzu. Auf diese Weise summiert sich das Gesamtvolumen dieser geschlossenen Fonds, bestehend aus dem Eigenkapital und den Krediten, auf 1,23 Milliarden Euro. Jörg Weber, Chefredakteur des seit 1999 bestehenden Branchendienstes ECOreporter.de: „Damit erzielen die Investments der privaten Anleger eine ökologische Hebelwirkung. Immer mehr Anlagevermittler spezialisieren sich auf den Bereich nachhaltige Investments. Spezielle Fortbildungsangebote wie der eco-anlageberater-Kurs sind daher derzeit sehr gefragt.“

Während die Politik beim Klimagipfel in Kopenhagen weitgehend scheiterte, zeigten die deutschen Anleger unverdrossen Interesse an Solarfonds – von ihnen gab es 2009 immerhin 24. Dazu kamen je drei Wind- und nachhaltige Holzfonds sowie weitere nachhaltige Fonds aus den Bereichen Wasser , Umwelttechnik, Biomasse und Biogas .

Für die Untersuchung erfasste ECOreporter.de nur nachhaltige geschlossene Fonds, die frühestens zum Jahreswechsel 2008/09 auf dem Markt kamen, ihr Kapital also in 2009 einsammelten. (Zur Erläuterung: Es gibt schlecht verkäufliche Fonds, die beispielsweise Anfang 2008 starteten und auch bis in 2009 hinein versuchten, Kapital zu sammeln. Solche älteren Fonds sind in den Angaben für 2009 wegen einer klaren Abgrenzung nicht enthalten)

Von den 529 Millionen Euro Eigenkapital entfielen 2009 insgesamt 520 Millionen Euro auf Erneuerbare-Energie-Fonds. Fonds zu den Themen Forstwirtschaft , Wasser und Umwelttechnologien sammelten insgesamt 9 Millionen Euro ein. Zum Vergleich: 2008 hatten Anleger knapp 300 Millionen Euro in geschlossene Erneuerbare-Energie-Fonds investiert; das Gesamtvolumen dieser Fonds incl. Fremdkapital hatte bei gut 600 Millionen Euro gelegen.

Mit dem Geld, das 2009 in geschlossene Erneuerbare-Energiefonds floss, knüpfte dieser Bereich an die Phase Anfang des Jahrtausends an. Damals waren besonders Windfonds gefragt. Das Gesamtvolumen (Eigenkapital plus Kredite) der Erneuerbare Energiefonds hatte Anfang des Jahrzehnts auch bereits über einer Milliarde Euro pro Jahr gelegen.

ECOreporter.de untersucht den Markt der nachhaltigen Geldanlage seit 1997 kontinuierlich.
Autor: ecoreporter AG
1589 Aufrufe
Stand: 14. Januar 2010
Erstellt: 14. Januar 2010

Weitere Meldungen zum Thema "Geldanlagen":

Messe Grünes Geld Freiburg: Wie schnell kann Erneuerbare Energie die Atomkraft ersetzen? Messe Grünes Geld Freiburg: Wie schnell kann Erneuerbare Energie die Atomkraft ersetzen?
Dortmund, 06.10.2011: Spannend wird es werden: "Wie schnell kann Erneuerbare Energie die Atomkraft ersetzen?" lautet das Thema der großen öffentlichen Podiumsdiskussion bei der Messe Grünes Geld am Samstag, 15. Oktober in Freiburg im Historischen Kaufhaus.
Kinderarbeit und Umweltzerstörungen bei Investments und Kreditvergaben ausschließen: RepRisk AG erhält Preis für nachhaltigste Innovation Kinderarbeit und Umweltzerstörungen bei Investments und Kreditvergaben ausschließen: RepRisk AG erhält Preis für nachhaltigste Innovation
Dortmund, 23.05.2011: Die RepRisk AG aus Zürich hat den „Sustainability-Award“ erhalten. Er zeichnet das Unternehmen für die nachhaltigste Innovation aus. Prof. Dr. Thomas Meuser, Leiter des Studiengangs „Green Business Management“ der privaten Hochschule bits Iserlohn, überreichte die Auszeichnung beim Sustainability Congress in Bonn an Dr. Philipp Aeby, den Vorstandsvorsitzenden der RepRisk AG.
Verbraucherzentralen starten Initiative Finanzmarktwächter Verbraucherzentralen starten Initiative Finanzmarktwächter
Berlin, 21.04.2011: Mit einer Initiative Finanzmarktwächter wollen die Verbraucherzentralen in den kommenden Monaten auf weiterhin bestehende Missstände im Finanzmarkt aufmerksam machen. Im Fokus stehen unfaire Vertriebsmethoden, ineffiziente Produkte oder Störungen im Wettbewerb.
Öko-Fonds werfen Kernkraftwerksbetreiber aus dem Depot: ÖKO-TEST-Kritik zeigt Wirkung Öko-Fonds werfen Kernkraftwerksbetreiber aus dem Depot: ÖKO-TEST-Kritik zeigt Wirkung
Frankfurt a. M., 20.04.2011: Nachhaltige Fonds werden umweltbewussten Anlegern gern als saubere Investments offeriert, durch die sich Geld und Moral verbinden lassen. Doch nur fünf von 73 durch ÖKO-TEST untersuchte Fonds boten Anlegern auch wirklich ein lupenreines, dunkelgrünes Depot, wie im aktuellen ÖKO-TEST Magazin April 2011 nachzulesen ist.
Marktuntersuchung: Nachhaltige Geldanlagen auf neuem Rekordstand in Deutschland Marktuntersuchung: Nachhaltige Geldanlagen auf neuem Rekordstand in Deutschland
Dortmund, 13.01.2011: 2010 haben die nachhaltigen Fonds in Deutschland ein neues Rekordvolumen erreicht: Insgesamt 32,42 Milliarden Euro hatten Anleger zum Jahreswechsel hier investiert. Das hat die aktuelle Marktuntersuchung ergeben, die ECOreporter seit 1997 jährlich durchführt.
Beratungsprotokolle schützen Banken, nicht die Verbraucher Beratungsprotokolle schützen Banken, nicht die Verbraucher
Berlin, 22.11.2010: Beratungsprotokolle der Banken und Sparkassen schützen nicht vor Falschberatungen. Vielmehr scheinen Geldinstitute sie einzusetzen, um die eigenen Haftungsrisiken zu minimieren.
Grünes Geld-Messe in München präsentiert nachhaltige Umweltinvestments Grünes Geld-Messe in München präsentiert nachhaltige Umweltinvestments
Bonn, 11.06.2010: Krisenfeste und umweltfreundliche Geldanlagen mit Sinn zeigt am 12. Juni die Verbrauchermesse „Grünes Geld“ im Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz.
Grünes Geld München Grünes Geld München
Dortmund, 01.06.2010: Krisenfeste Geldanlagen mit Sinn zeigt am 12. Juni die Verbraucherausstellung „Grünes Geld München“ im Künstlerhaus am Lenbachplatz. Der Eintritt zu der Ausstellung mit umfangreichem Vortragsprogramm ist frei.
Kleine Beiträge clever anlegen Kleine Beiträge clever anlegen
Berlin, 26.04.2010: Aus wenig Geld das Beste machen - neuer Ratgeber der Verbraucherzentralen. Vermögensaufbau und sichere Altersvorsorge sind nicht nur etwas für Großverdiener. Schon bei kleinen Beträgen können private Sparer mit einfachen Strategien Fehlentscheidungen und unnötige Risiken vermeiden.
Imageschäden durch problematische Investments und Zulieferer Imageschäden durch problematische Investments und Zulieferer
Dortmund, 17.03.2010: Zwei auf nachhaltige Finanzen spezialisierte Informationsdienstleister kooperieren nun: RepRisk aus Zürich und die ECOreporter.de AG aus Dortmund. Die ECOreporter.de AG wird den Vertrieb für das Produkt RepRisk in Deutschland übernehmen.
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012