Katalysejournal | Artikel Nr.: 18864

Energiesparcup gibt Tipps zum Beleuchten und klärt Mythen auf


Berlin, 31.01.2012: Wer sich alte Glühbirnen andrehen lässt, zahlt langfristig drauf. Bei einer 60 Watt-Glühlampe werden bei 1.000 Brennstunden im Jahr fast 15 Euro für Strom fällig.

Eine Energiesparlampe verbraucht zwei Drittel weniger und rechnet sich schon nach einem Jahr. LED-Lampen benötigen sogar nur ein Sechstel. Daher sollten Verbraucher nicht auf vermeintliche Schnäppchen setzen, die wegen des schrittweisen Glühlampenverbots immer häufiger auftauchen. Selbst geschenkt sind Glühlampen noch zu teuer.

Tipps für die Auswahl und den Kauf stromsparender Alternativen gibt der von der Europäischen Kommission geförderte Wettbewerb "Energiesparcup" auf www.energiesparcup.de. Verbraucher werden zudem über die häufigsten Mythen und Vorurteile aufgeklärt. "Dass Energiesparlampen nur kaltes, ungemütliches Licht verbreiten, stimmt beispielsweise nicht mehr. Bei Farbe, Form und Fassung ist die Auswahl inzwischen ähnlich groß wie bei Glühbirnen", sagt Claudia Julius, Projektleiterin des Energiesparcups.
"Und auch das Angebot an geeigneten LED-Lampen nimmt stetig zu."

Teilnehmer des Wettbewerbs können LED-Lampen gewinnen, um die sparsamste Art des Beleuchtens auszuprobieren. Alle deutschen Haushalte können kostenlos beim Energiesparcup mitmachen. An der bis Ende April laufenden Europameisterschaft der Energiesparer beteiligen sich elf europäische Länder und Regionen.


Tipps zum Umstieg auf sparsame Lampen

Worauf Verbraucher bei Auswahl, Kauf und Nutzung von Sparlampen achten sollten, beschreibt ein Themenspezial auf der Wettbewerbsseite www.energiesparcup.de. Die fünf besten Tipps im Überblick:

  1. Lumen statt Watt kaufen
    Damit es richtig hell wird, müssen es nicht mehr 100 Watt sein. Bei Energiesparlampen und LED-Lampen ist eine andere Angabe entscheidend: der Lichtstrom in Lumen (lm). 40 Watt entsprechen etwa 400 Lumen, 75 Watt 900 Lumen und 100 Watt 1.400 Lumen.

  2. Keine Angst vor der Qual der Wahl
    Die Auswahl effektiver Lampen ist etwas komplizierter; wegen der deutlich längeren Lebensdauer aber auch seltener nötig. Energiesparlampen sind im Haushalt in fast allen Leuchten einsetzbar. In Flur und Treppenhaus sollten es möglichst schaltfeste Modelle mit schneller Vorheizung sein.

    Die besonders sparsamen LED-Lampen kommen wegen des hohen Kaufpreises am besten dort zum Einsatz, wo lange beleuchtet wird. Sie sind schaltfest, meist dimmbar und kälteunempfindlich - und damit auch für draußen geeignet.

  3. Garantie beachten und Kassenbon aufheben Wer eine 60 Watt-Glühbirne ersetzen will, muss bei Energiesparlampen mit 3 bis 15 Euro (Testsieger ab 5 Euro) rechnen. LED-Lampen kosten 25 bis 50 Euro (Testsieger ab 40 Euro). Deshalb ist beim Kauf auf eine lange Garantie und auf den Kassenzettel zu achten. Hält die Sparlampe nicht so lange wie versprochen oder nimmt die Helligkeit stark ab, kann sie reklamiert werden.

  4. Energiesparlampen richtig nutzen
    Energiesparlampen müssen keine Dauerbrenner sein - auch wenn sie etwas Zeit brauchen bis sie voll leuchten. Schlecht für die Lebensdauer ist es nur, wenn sie kurz nach dem Ausschalten wieder eingeschaltet werden. Daher die Faustregel: Für drei bis fünf Minuten lohnt sich das Ausschalten nicht. LED-Lampen sind auch da unempfindlicher.

  5. Restliche Glühlampen aufbrauchen
    Brennen Lampen nur selten und kurz, ist wenig Strom zu sparen. In kaum genutzten Räumen können daher übrige Glühbirnen bedenkenlos aufgebraucht werden. Aber keine neue Glühbirne kaufen: Langfristig rechnen sich die Stromsparer überall, wo es leuchtet!
Die Verlosung der 20 LED-Lampen läuft bis zum 21. Februar 2012 auf www.energiesparcup.de und wird von der LEDON Lamp GmbH unterstützt.

Autor: co2online gemeinnützige GmbH
Aufrufe seit August 2009
Stand: 31. Jänner 2012
Erstellt: 31. Jänner 2012

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