KATALYSE-Journal
| Artikel Nr.: 16054
Klimaschutz mit Biokohle?
Bonn, 09.09.2009: Während einerseits in vielen Ländern Kohle als Energielieferant aus dem Boden gefördert wird, gibt es heute Wissenschaftler, die genau das Gegenteil erforschen: Kohle zurück in den Boden zu bringen, um das darin gebundene Treibhausgas Kohlendioxid langfristig zu deponieren. Diese so genannte Biokohle entsteht, wenn Biomasse bei niedriger Temperatur und unter Sauerstoffabschluss verschwelt wird.Als Ausgangsstoff kann praktisch jede Art von Als B. wird die auf der Erde vorhandene organische Substanz in lebenden, toten oder zersetzten Organismen bzw. deren Exkrementen bezeichnet. Biochemische Grundlage jeglicher B. ist der Kohlenstoff. Alle B. ist durch die von grünen Pflanzen gespeicherte Sonnenenergie entstanden. Biomasse dienen, von Holz ist das Zellgewebe von Bäumen. Es besteht zum größten Teil aus Zellulose und zelluloseähnlichen Stoffen.
Holz über Treber bis zu Ernteresten oder Rückständen aus Biogasanlagen. Bei dem Verfahren werde nur halb soviel Farbloses, unbrennbares, schwach säuerliches riechendes und schmeckendes Gas. In freiem Zustand natürlicher Bestandteil von Luft (0,03 0,036 Vol.-Prozent) und Mineralquellen. Kohlendioxid freigesetzt wie beim Verbrennen oder Verrotten der Abfälle, so die Befürworter des Verfahrens. Werde die so erzeugte Biokohle auf landwirtschaftlich genutzten Flächen ausgebracht, binde sie Mineralien und Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf. Wasser in der Erde, werde von Mikroskopisch kleine, einzellige Organismen, z.B. Bakterien, Blaualgen sowie ein großer Teil der Algen und Pilze. Mikroorganismen besiedelt und deponiere das enthaltene Kohlendioxid im Boden.
Experten glauben, dass so weitere Einsparungen bei Düngern und fossilen Treibstoffen möglich sind. Als weitere Vorteile des Systems wird die gleichzeitige Gasbildung bei der Verschwelung gesehen, aus denen Biotreibstoffe synthetisiert werden könnten. Rentabel sei das neue System aber erst, wenn auf politischer Ebene die Weichen dafür gestellt würden, es in den internationalen Kohlenstoffhandel zu integrieren.
Inititativen, wie der "Biochar Fund", wollen das Instrument nutzen, um die Abholzung von Regenwäldern in Zentralafrika zu bremsen. Die Farmer sollen zur Biokohleproduktion angeleitet werden, um die Fruchtbarkeit der Böden zu erhalten. Vorteile in der Biokohle-Technologie sieht offenbar auch die Energiewirtschaft: RWE investierte bereits in die Technologie zur Herstellung von Biokohle-Pellets und beteiligte sich an einem niederländischen Start-Up-Unternehmen.
Unlogisch ist der Gedanke indes nicht, Biokohle im Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste. Boden zu deponieren. Denn eine Ursache des Klimawandels liegt darin, dass vor Jahrmillionen in fossilen Brennstoffen gebundenes Farbloses, unbrennbares, schwach säuerliches riechendes und schmeckendes Gas. In freiem Zustand natürlicher Bestandteil von Luft (0,03 0,036 Vol.-Prozent) und Mineralquellen. Kohlendioxid heute in vergleichsweise kurzer Zeit durch Als Verbrennung bezeichnet man umgangssprachlich eine chemische Reaktion, bei der sich ein chemisches Element schnell und unter Wärmeabgabe mit Sauerstoff verbindet. Verbrennung freigesetzt wird.
Friederike Eversheim
Bild: gnubier, pixelio
Autor: AID Infodienst
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Stand: 9. September 2009
Erstellt: 9. September 2009
Stand: 9. September 2009
Erstellt: 9. September 2009
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