im Lexikon
Social Bookmarks
Über unser Institut
Inserate
Folgen Sie uns nach Facebook


Top-News Bauen, Wohnen und Garten
Energiesparcup gibt Tipps zum Beleuchten und klärt Mythen auf
Dämmung ist laut Umfrage die effektivste Sanierungsmaßnahme
Branchentag Naturbau III - Fachausstellung Naturbau
Kostenlose Plattform für Modernisierer motiviert Hauseigentümer zur Gebäudesanierung
Geburtsort des „Löwen von Münster“ nach Amsterdamer Vorbild sanieren
co2online Klima-Barometer: Modernisierung nicht auf Kosten der Mieter
Mit seltenen Wildpflanzen in Privatgärten biologische Vielfalt bewahren
Nachrüstpflicht: Ungedämmte Dächer unter die Lupe nehmen
Kamin- und Pelletöfen: Testnoten von "Gut" bis "Mangelhaft"
Energiesparcup gibt Tipps zum Heizen
Inserate

Heizöl sparen mit Pappeln und Weiden


Rottenburg am Neckar, 09.08.2008: In diesem Jahr hat die Hochschule Rottenburg in Kooperation mit Landwirten vier weitere Versuchs- und Demonstrationsflächen mit schnell wachsenden Baumarten angelegt. Zwei Flächen befinden sich in der Umgebung von Rottenburg, eine im Kraichtal und eine im Schwarzwald. Damit stehen nun neben dreißig waldbaulichen Versuchs- und Trainingsflächen insgesamt fünf so genannte Kurzumtriebsflächen für Untersuchungen und für die studentische Ausbildung zur Verfügung.


Auf diesen Kurzumtriebsflächen wurden im Frühjahr Stecklinge verschiedener Pappel - und Weidensorten ausgebracht. Als "Schnellstarter" sind einige Sorten in der Lage, bei geeigneten Bedingungen bereits im ersten Jahr Höhentriebe von deutlich über 1,5 m zu leisten. Je nach Standort soll auf den Versuchsflächen pro Jahr und Hektar eine Holzmenge zuwachsen, bei deren Verbrennung mindestens 4000 - 5000 Liter Heizöl eingespart werden können.

Geplant ist, dass die Bäumchen je nach Flächenkonzeption in 3 bis 8 Jahren das erste Mal geerntet werden. Die Wurzelstöcke treiben erneut aus, so dass nach einmaliger Pflanzung eine mehrfache Nutzung möglich ist. Das geerntete Holz kann z.B. in Form von Hackschnitzeln zur Energieerzeugung genutzt werden. Bei längeren Erntezyklen ist eine alternative Verwendung als Rohstoff für die Papier - oder Holzwerkstoffindustrie möglich.

Kurzumtriebsflächen mit schnell wachsenden Baumarten bieten eine Reihe von Vorteilen. Der Arbeits- und Energieaufwand für den Anbau ist gering und konzentriert sich auf das erste Jahr und die späteren, im Winter stattfindenden Ernten. Durch ihre sehr günstige Kohlendioxidbilanz leisten diese Flächen einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz . Auch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und von Dünger ist im Vergleich zu Ackerflächen deutlich geringer. Der Naturschutzwert wurde in bisherigen Studien stets höher bewertet als der von herkömmlich bewirtschafteten, benachbarten Ackerflächen. Auch wenn Kurzumtriebsflächen der früher verbreiteten Niederwaldnutzung ähneln, bleiben die Flächen unter bestimmten Bedingungen landwirtschaftliche Nutzfläche.

Auf den Versuchsflächen laufen zurzeit mehrere Diplom- bzw. Bachelorarbeiten von Studenten der Hochschule Rottenburg. Dabei werden verschiedene Fragestellungen bezüglich geeigneter Sorten und Begründungsvarianten untersucht. Ziel ist es, konkrete Anbauempfehlungen für die regionalen Verhältnisse ableiten zu können. Außerdem dienen die Flächen der praktischen Wissensvermittlung an Studenten aller Studiengänge. Insbesondere in dem 2007 gestarteten Bachelorstudiengang "BioEnergie" spielt die Thematik des Anbaus von schnell wachsenden Baumarten eine wichtige Rolle.


Bild: HFR
Autor: Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg
2574 Aufrufe
Stand: 9. August 2008
Erstellt: 9. August 2008

Weiterführende Informationen:

Weitere Meldungen zum Thema "Heizkosten":

Kostenlose Plattform für Modernisierer motiviert Hauseigentümer zur Gebäudesanierung Kostenlose Plattform für Modernisierer motiviert Hauseigentümer zur Gebäudesanierung
Berlin, 16.12.2011: Erfolgreiche Modernisierungsbeispiele auf einen
Blick: Die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne „Klima sucht Schutz” zeigt Effizienz-Vorbilder in ihrem BestPractice Archiv.
co2online Klima-Barometer: Modernisierung nicht auf Kosten der Mieter co2online Klima-Barometer: Modernisierung nicht auf Kosten der Mieter
Berlin, 04.11.2011: Deutsche Haushalte müssen auch in dieser Heizsaison mit steigenden Heizkosten rechnen. Hauptgrund sind die steigenden Energiepreise. Von dieser Preisspirale können sich Mieter und Vermieter langfristig nur durch Modernisierungen am Gebäude unabhängig machen.
Energiesparcup gibt Tipps zum Heizen Energiesparcup gibt Tipps zum Heizen
Berlin, 24.11.2011: Wer möglichst viel Energie sparen will, sollte seinen Verbrauch fürs Heizen senken. Drei Viertel des Energieverbrauchs gehen im Durchschnittshaushalt auf Kosten der Heizung.
co2online Research: Heizenergieverbrauch seit 2002 um 22 Prozent gesunken co2online Research: Heizenergieverbrauch seit 2002 um 22 Prozent gesunken
Berlin, 10.8.2011: Seit Einführung der Energieeinsparverordnung
(EnEV) im Jahr 2002 konnte bis 2010 eine Senkung des Heizenergieverbrauchs von deutschen Wohngebäuden um durchschnittlich 22 Prozent erreicht werden, jährlich um 2,75 Prozent. Dies ergaben Auswertungen der gemeinnützigen co2online GmbH des eigenen Bestands von rund einer Million Wohngebäudedaten.
Heizkostenabrechnung vom Fachmann prüfen lassen – noch bis 31. Dezember gratis Heizkostenabrechnung vom Fachmann prüfen lassen – noch bis 31. Dezember gratis
Berlin, 15.12.2010: Heizgutachten zeigt Mietern und Hauseigentümern, ob Abrechnung zu hoch ist. Kostenloser Service von co2online und Bundesumweltministerium.
Warm, aber arm: Heizen mit Strom ist teuer und klimaschädlich Warm, aber arm: Heizen mit Strom ist teuer und klimaschädlich
Berlin, 17.11.2010: In Deutschland sorgen 1,6 Millionen Nachtspeicherheizungen für warme Wohnungen. Heizen mit Strom führt im Vergleich zu allen anderen Energieträgern jedoch zu wesentlich höheren Heizkosten und CO2-Emissionen.
Gaspreiserhöhung zum 1. Oktober: Anbieterwechsel senkt Kosten um 200 bis 300 Euro Gaspreiserhöhung zum 1. Oktober: Anbieterwechsel senkt Kosten um 200 bis 300 Euro
Berlin, 01.10.2010: Zum Start der Heizsaison erhöhen bundesweit über 70 Gasversorger ihre Preise. Ab Oktober zahlen Verbraucher bis zu 19 Prozent mehr. Wer einen günstigen Anbieter wählt und alle Sparpotenziale ausreizt, kann trotzdem die Heizkosten senken.
Wer jetzt aktiv wird, spart im nächsten Winter bares Geld Wer jetzt aktiv wird, spart im nächsten Winter bares Geld
Osnabrück, 11.03.2010: Den Daten des Deutschen Wetterdienstes folgend war der zu Ende gehende Winter trotz der allgemeinen Klimaerwärmung um 3,6 Grad kälter als die der vergangenen drei. Hausbesitzer müssen mit hohen Heizkostenabrechnungen rechnen. „mit durchschnittlich 250 Euro mehr“, betont Dr. Fritz Brickwedde. Für den Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) sollte das für Hausbesitzer ein Grund sein, über die Sanierung der eigenen vier Wände nachzudenken.
Energiekosten senken muss nicht teuer sein Energiekosten senken muss nicht teuer sein
Wenn man heute vielen Energie-Effizienz-Beratern zuhört, dann fallen Begriffe wie CO2 Reduzierung, etwas für den Umweltschutz tun, an die Zukunft denken, Ressourcen schonen oder auf erneuerbare Energien setzen. Viel zu wenig fällt der Begriff Wirtschaftlichkeit, obwohl viele Maßnahmen im Bereich der energetischen Sanierung Erträge bringen können, die selbst bei hoch spekulativen Anlagemöglichkeiten in der Finanzbranche nicht realisierbar wären.
 Wie wird in Deutschland an den Heizkosten gespart? Wie wird in Deutschland an den Heizkosten gespart?
Zellingen, 02.11.2009: Mehr als 50% aller Bundesbürger sparen Heizkosten in dem sie in nicht genutzten Wohnräumen die Heizung vollständig abdrehen. Fast ein Drittel will mit weniger Lüften die Heizkosten deutlich drosseln. Derzeit glauben nur wenige das durch Dämmung und neuer Technik, die Kosten effektiv gesenkt werden. Zudem bieten Banken wegen der Wirtschaftskrise, derzeit nur wenige Kredite und KfW Förderungen an.
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012