KATALYSE-Journal
| Artikel Nr.: 6651
Aufbruch zu neuen Ufern
Frankfurt, 02.06.2004: Das WWF-Auen-Institut zieht zur Universität Karlsruhe. Es wird dort als eigenständige Forschungs-einrichtung in das neue "Institut für Wasser und Gewässerentwicklung" eingegliedert, das neben dem WWF-Auen-Institut zwei weitere Abteilungen, nämlich die Universitätsinstitute für Siedlungs-wasserwirtschaft sowie für Wasserwirtschaft und Kulturtechnik umfassen wird.Von der neuen Konstellation erwarten beide Partner erhebliche Synergien in der wissenschaftlichen Zusammenarbeit und der akademischen Ausbildung des Naturschutznachwuchses. Durch das geballte Know-how im Süßwasserbereich erhofft man sich zugleich noch größeres Gewicht und Einfluss, wenn es um die naturschutzfachliche Beratung öffentlicher Entscheidungsträger geht.
Zunächst wechseln vier der acht Mitarbeiter des Auen-Instituts aus Rastatt an die Universität nach Karlsruhe. Die Personalkosten werden weiter vom Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründet WWF finanziert. Das frisch gebackene Uni-Institut wird sich im Rahmen von Auftragsarbeiten für den WWF auf die Flüsse Zweitlängster Fluß Europas. Fließt in östlich orientierter Route durch mittel- und osteuropäische Staaten. Donau und Dieser Begriff ist leider nicht online verfügbar. Rhein konzentrieren. Die Universität Karlsruhe stellt die Räume sowie die Infrastruktur der Hochschule zur Verfügung und beteiligt sich an der Ausstattung der neuen Forschungseinrichtung.
Vier Mitarbeiter des Auen-Instituts bleiben beim WWF und werden dort weiter für den Fachbereich Süßwasser arbeiten. Dieser Bereich soll künftig stärker Kampagnen orientiert agieren und sehr eng mit den internationalen Wasserfachleuten der Naturschutzorganisation zusammenarbeiten. Als Beispiel nannte WWF-Geschäftsführer Dr. Peter Prokosch einen geplanten Kanalbau im Donaudelta in der Ukraine. Hier reiche es nicht, die ökologischen Folgen zu analysieren, sondern man müsse darüber hinaus mit plakativen Aktionen die breite Öffentlichkeit auf seine Seite bringen. Nur so lasse sich das Schlimmste verhindern. Für die Leitung dieses neuen Fachbereiches werde in Kürze eine neue Stelle in der Frankfurter WWF-Zentrale geschaffen.
Der WWF-Geschäftsführer versicherte, dass man sich nicht vom Thema Flüsse und Auen verabschieden werde. Im Gegenteil: man wolle die Arbeit auf eine breitere Basis stellen. Man setze auf eine Doppelstrategie: Stärkung der Wissenschaftlichkeit durch eine institutionalisierte Zusammenarbeit mit der Universität einerseits. Andererseits will der WWF die Chancen in seinem internationalen Der Begriff Netzwerk bezeichnet soziale Beziehungsgeflechte zwischen Menschen, oder Organisationen/Institutionen. Der Begriff Netzwerk wird auch für einen Verbund von Computern benutzt.
Netzwerk verstärkt nutzen, um durch Kampagnen und gemeinsame politische Aktionen F. sind Flächen, die zum Teil ständig von seichtem Wasser bedeckt sind. Feuchtgebiete in anderen Regionen der Welt zu retten.
"Die Übernahme des
Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründet
WWF
-Auen-Instituts durch die Uni Karlsruhe bietet die ideale Möglichkeit, unsere wissenschaftliche Arbeit zum Thema Fluss- und Auenökologie in engerem Schulterschluss mit einer Universität fortzusetzen", so Dr. Peter Prokosch. Er begrüße zudem, dass durch die Zusammenarbeit den Studierenden der Ingenieurwissenschaften der Naturschutzgedanke professionell nahe gebracht werde.
Autor: WWF Deutschland
735 Aufrufe
Stand: 13. April 2011
Erstellt: 2. Juni 2004
Stand: 13. April 2011
Erstellt: 2. Juni 2004
Weiterführende Informationen:
- @Umweltlexikon?
- Unter Naturschutz versteht man alle Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung von wildlebenden Arten (Pflanzen und Tiere), ihrer Lebensgemeinschaften und natürlicher Lebensgrundlagen sowie zur Sicherung von Landschaften unter natürlichen Bedingungen. Naturschutz , Mit Beginn der staatlichen Umweltpolitik ca. 1970 geprägter Begriff für Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und damit der Lebensgrundlagen von Organismen einschließlich des Menschen, wobei bedingt durch die anthropozentrische Sichtweise die Eigenrechte der Natur zu wenig Berücksichtigung finden. Umweltschutz
Die letzten 5 Meldungen zum Thema "Naturschutz":
| Die Blaugrüne Mosaikjungfer ist „Libelle des Jahres 2012“ Berlin, 27.01.2012: Die Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea), eine der größten und auffälligsten heimischen Libellen, wurde vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen (Libellenkundler) zur Libelle des Jahres 2012 gekürt. |
| Kenia: Deutscher Reiseverband verurteilt Vertreibung der Samburu Berlin / London, 25.01.2012: Der Deutsche ReiseVerband (DRV) hat Kenias Regierung aufgefordert, eine Lösung zur Lage des Samburu-Volkes zu finden. Die gewaltsame Vertreibung des indigenen Volkes könnte dem Tourismus in Kenia schaden. |
| Nichts zu lachen für die Drachen Berlin, 24.01.2012: Alle zwölf Jahre wiederholt sich im chinesischen Horoskop das Jahr des Drachen, das am 23. Januar beginnt. Während wir den Drachen in Europa als bedrohliche Feuer speiende Kreatur aus Märchen und Sagen kennen, ist er in China ein berühmter Glücksbringer, der für den Frühling und Zuversicht steht. |
| Demonstration „Wir haben es satt!“ – 23000 verlangen von Merkel Neuausrichtung der Agrarpolitik Berlin, 22.01.2012: 23000 Menschen haben heute in Berlin gegen Lebensmittelskandale, Gentechnik im Essen und Tierquälerei in Megaställen und für eine bäuerliche, ökologische und zukunftsfähige Landwirtschaft demonstriert. |
| Lehrbuch der Landschaftsökologie Köln, 20.01.2012: Im nunmehr in der 2. Auflage vorliegenden Lehrbuch der Landschaftsökologie stellen die Autoren Steinhardt, Blumenstein und Barsch die Landschaftsökologie als ein interdisziplinäres Tätigkeitsfeld vor, das sich der Untersuchung des aktuellen Landschaftshaushaltes widmet und Prognosen für dessen zukünftige Entwicklung erstellt. |
Komplette Suchausgabe zum Thema "Naturschutz"
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des
KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012










