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Umweltlexikon

Film über tierschutzgerechtes Management


Erstmals wollen Vertreter von Kommission, Parlament und Rat der EU den illegalen Import von Hölzern und Holzprodukten europaweit regeln.


Nie zuvor hat sich das Leben auf unserem Planeten so rasch verändert, wie in den vergangenen hundert Jahren. Immer mehr Lebensräume werden unbewohnbar, Tier- und Pflanzenarten sterben in geradezu unheimlichem Tempo aus.


Der Internationale Koordinierungsrat des UNESCO-Programms „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB) wird im nächsten Jahr in Deutschland tagen.


Rund 20.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene fordern zusammen mit dem WWF die deutschen Kinderbuchverlage auf, ihre Produktion verantwortlich zu gestalten.


Klimaschutz im Wald muss die Interessen der Waldbewohner und den Schutz der Biodiversität berücksichtigen. Dies ist die Hauptforderung von CARE und WWF.


Rund 65.000 junge Aale wird Ministerin Ilse Aigner in der Havel aussetzen, mit dem Ziel, den Bestand der Tiere in den Flüssen zu stärken.



Mit insgesamt 5.000 Euro ist der Hochwasserpreis der Hochwassernotgemeinschaft Rhein e. V. dotiert, der sich vorallem an Kunstschaffende auch über den Mitgliedsbereich der HWNG Rhein hinaus richtet.

Stadttauben – Film über tierschutzgerechtes Management


Aachen, 10.06.2010: Der Bundesverband Menschen für Tierrechte präsentiert jetzt einen Dokumentarfilm zur tierschutzgerechten Regulierung der Stadttauben. Das Taubenschlag-Konzept wird mittlerweile von über 50 Städten und Gemeinden umgesetzt.

Der Verband möchte damit vorrangig weitere Kommunen anregen, Probleme mit Stadttauben ebenfalls nachhaltig und zugleich tierschutzkonform zu lösen. Der gut 20-minütige Film kann online angesehen sowie als DVD bezogen werden unter www.stadttauben.de.

Seit Jahren informiert der Bundesverband Menschen für Tierrechte über Stadttauben und das „Konzept zur tierschutzgerechten Regulierung von Stadttaubenpopulationen“. Dieses wurde in den 90er-Jahren von der ihm angeschlossenen Bundesarbeitsgruppe Stadttauben entwickelt und beruht auf: Bindung der Tauben an Schläge, kontrollierte Fütterung sowie „Geburten“-Kontrolle durch Austausch der Gelege mit Ei-Attrappen. Sobald die Tauben die Schläge besiedeln und dort nisten, reduzieren sich die Verschmutzung durch Taubenkot in den Städten sowie die Vermehrung der Tauben. Eine Städtebefragung des Bundesverbandes in 2007 bestätigte den Erfolg des Konzeptes.

„Der Film zeigt, wie die Methode in der Praxis funktioniert. Dafür haben wir exemplarisch drei Kommunen ausgewählt. Es kommen Verwaltungsmitarbeiter zu Wort, die auch Stellung zu Kosten und Nutzen nehmen“, so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundeverbandes. „Auch für Kritiker, die fehlende wissenschaftliche Begleitstudien oder Störfaktoren in den Mittelpunkt stellen, ist der Beitrag sicher sehenswert.“

Gedreht wurde in Aachen, Augsburg und der sächsischen Renaissance-Stadt Torgau, die wie Augsburg den Denkmalschutz bei Taubenschutz- und Abwehrmaßnahmen berücksichtigen muss. Auch zur potenziellen Gesundheitsgefährdung durch Stadttauben äußert sich ein Experte.
„Stadttauben leben als sogenannte Felsenbrüter seit Jahrhunderten in unseren Städten. Das Taubenschlag-Konzept ist der Königsweg zur friedlichen Koexistenz von Menschen und Tauben. Außerdem erachten wir die Konzeptumsetzung in den Kommunen als eine notwendige Folge aus dem Staatsziel Tierschutz. Ein Wertewandel in unserer Gesellschaft zeigt sich auch im Umgang mit den meist ungeliebten Stadttauben“, schließt Simons.

Film zum Ansehen, Herunterladen oder Bestellen: www.stadttauben.de
Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Tauben":
Stadttauben – Film über tierschutzgerechtes Management Stadttauben – Film über tierschutzgerechtes Management
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Leistungen im Tierschutz prämiert Leistungen im Tierschutz prämiert
Düsseldorf, 23.07.2007: Erstmalig 2007 und dann in einem Zweijahres-Rhythmus vergibt das Land Nordrhein-Westfalen einen Tierschutzpreis. Damit stellt die Landesregierung die hohe ethische Bedeutung des Tierschutzes heraus und würdigt das große Engagement der Bevölkerung. "In Deutschland sind mehr als eine Million Menschen in Tierschutzvereinen und -verbänden organisiert.
Vogelgrippe: Friedrich-Löffler-Institut verrät sich als Lobbyist der Massengeflügelhalter Vogelgrippe: Friedrich-Löffler-Institut verrät sich als Lobbyist der Massengeflügelhalter
Heikendorf/Kiel, 15.07.2007: Die Thüringer Hausgans, die Ende letzter Woche angeblich an Vogelgrippe gestorben war und damit eine Massentötung von 1.200 Vögeln ausgelöst hatte, war möglicherweise gar nicht H5N1-positiv. Zu diesem Schluss kommt Mathias Güthe, Vorstandsmitglied von PROVIEH - Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V.. Die Gans wurde nämlich zunächst in einem Institut in Bad Langensalza negativ getestet. Erst beim ...
Frühjahrsjagd auf Malta vorzeitig beendet - Regierung will illegale Vogeljagd stoppen Frühjahrsjagd auf Malta vorzeitig beendet - Regierung will illegale Vogeljagd stoppen
Radolfzell, 20.05.2007: Nach jahrelangem Einsatz kann die Umweltstiftung Euronatur jetzt einen Erfolg für den internationalen Vogelschutz melden. Die maltesische Regierung hat die umstrittene Frühjahrsjagdsaison auf Wachteln und Turteltauben vorzeitig beendet, nachdem wiederholt auch auf geschützte Arten wie den stark bedrohten Wespenbussard geschossen worden war.
Klimawandel: (Warn)Signale aus der Natur müssen ernst genommen werden! Klimawandel: (Warn)Signale aus der Natur müssen ernst genommen werden!
Bonn, 13.04.2007: Jeder merkt es: Der Winter fiel weitgehend aus, das Frühjahr startete viel zu warm und zum Wochenende werden sommerliche Temperaturen erwartet. Sogar vor Waldbränden wird auf Grund der anhaltenden Trockenheit in weiten Teilen Deutschlands schon gewarnt. "Auch der Kalender der Natur, wie wir ihn kennen, gerät durch den Klimawandel mehr und mehr durcheinander," stellt ...
Media Markt und Saturn informieren als erste Elektro­fach­märkte über den Stromverbrauch von TV-Geräten Media Markt und Saturn informieren als erste Elektro­fach­märkte über den Stromverbrauch von TV-Geräten
Berlin, 13.02.2007: Kunden, die sich beim Kauf eines Fernsehgerätes über dessen Stromverbrauch informieren wollen, haben es bei Media Markt und Saturn jetzt einfacher. Deutschlands größte Elektrofach­han­dels­unternehmen zeichnen ab sofort den Stromverbrauch aller TV-Geräte in Normalbetrieb und in Standby deutlich sichtbar auf den Preisschildern aus. Damit folgen Media Markt und Saturn den Vorschlägen des Bund für ....
Fieberthermometer am Eiffelturm Fieberthermometer am Eiffelturm
Hamburg/Paris, 30.01.2007: Greenpeace-Aktivisten haben am Pariser Eiffelturm ein 50 mal 24 Meter großes Banner aufgehängt. Darauf ein Fieberthermometer und der Spruch Below two degrees - It's not too late (Unter zwei Grad - Es ist noch nicht zu spät). Die Aktivisten fordern wirksame Maßnahmen zum Klimaschutz.
Meteorologen wollen Meteorologen wollen "ungesundes" Wetter vorhersagen
Bonn, 23.07.2006: Vor drei Jahren schwitzte Europa wie nie zuvor: Der heißeste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen kostete nach Schätzungen europaweit mehreren zehntausend Menschen das Leben. Wissenschaftler der Universität Bonn haben nun mit Unterstützung der Stadt und dem Landschaftsverband Rheinland ein Langzeitprojekt initiiert, um "ungesunde" Wetterlagen künftig besser vorhersagen zu können.
Stilles Sterben in Deutschland Stilles Sterben in Deutschland
Frankfurt, 24.05.2006 - Zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt warnte der WWF vor dem Aussterben zahlreicher Tier- und Pflanzenarten in Deutschland. Nach Angaben der Umweltschutzorganisation sind hierzulande über die Hälfte aller Säugetiere und Fische akut bedroht. Nicht besser ist es um die Pflanzen bestellt: 67 Prozent aller nur in Deutschland heimischen Pflanzen sind gefährdet.
Vogelgrippe, Stallpflicht und kein Ende Vogelgrippe, Stallpflicht und kein Ende
Berlin, 03.05.2006: Die Ursachen der Vogelgrippe liegen nicht bei den artgerechten Freilandhaltungen. Wer Tiere ökologisch und artgerecht hält, muss davon in Zukunft auch profitieren können. Wie wäre es mit kostenlosen Impfungen gegen Vogelgrippe für alles Freilandgeflügel? Eine bundesweite Dauerstallpflicht ist unverhältnismäßig und verstößt gegen das Übermaßverbot.

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