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Umweltlexikon

Film über tierschutzgerechtes Management


Erstmals wollen Vertreter von Kommission, Parlament und Rat der EU den illegalen Import von Hölzern und Holzprodukten europaweit regeln.


Nie zuvor hat sich das Leben auf unserem Planeten so rasch verändert, wie in den vergangenen hundert Jahren. Immer mehr Lebensräume werden unbewohnbar, Tier- und Pflanzenarten sterben in geradezu unheimlichem Tempo aus.


Der Internationale Koordinierungsrat des UNESCO-Programms „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB) wird im nächsten Jahr in Deutschland tagen.


Rund 20.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene fordern zusammen mit dem WWF die deutschen Kinderbuchverlage auf, ihre Produktion verantwortlich zu gestalten.


Klimaschutz im Wald muss die Interessen der Waldbewohner und den Schutz der Biodiversität berücksichtigen. Dies ist die Hauptforderung von CARE und WWF.


Rund 65.000 junge Aale wird Ministerin Ilse Aigner in der Havel aussetzen, mit dem Ziel, den Bestand der Tiere in den Flüssen zu stärken.



Mit insgesamt 5.000 Euro ist der Hochwasserpreis der Hochwassernotgemeinschaft Rhein e. V. dotiert, der sich vorallem an Kunstschaffende auch über den Mitgliedsbereich der HWNG Rhein hinaus richtet.

Der Mensch und die Biosphäre


Berlin, 04.06.2010: Der Internationale Koordinierungsrat des UNESCO-Programms „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB) wird im nächsten Jahr in Deutschland tagen. Das höchste Entscheidungsgremium des MAB-Programms hat die Einladung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen angenommen.

„Ich freue mich, dass wir den Vertretern des Weltnetzwerks der Biosphärenreservate unsere Modellbeispiele und Erfahrungen beim Schutz und der Nutzung der biologischen Vielfalt in Deutschland zeigen können. Bereits heute bestehen enge internationale Kooperationen, die zum Beispiel dazu beigetragen haben, dass jetzt zwei Biosphärenreservate in Äthiopien von der UNESCO anerkannt wurden“, sagte Röttgen.

Der Koordinierungsrat hat auf seiner 22.Sitzung, die heute in Paris zu Ende geht, unter anderem die Erweiterung des bayerischen Biosphärenreservats Berchtesgaden angenommen. Damit erhöht sich die Fläche des nun als „Biosphärenreservat Berchtesgadener Land“ bezeichneten Schutzgebiets um 37.000 auf insgesamt 84.000 Hektar. Ebenfalls beschlossen wurde in dieser Woche, zwei Bergwaldregionen in Äthiopien in das Weltnetz der Biosphärenreservate aufzunehmen. Es sind die ersten derartigen Schutzgebiete in diesem afrikanischen Land. Im Weltnetzwerk der Biosphärenreservate sind nun insgesamt 109 Länder mit 564 Biosphärenreservaten vertreten. In Deutschland gibt es derzeit 15 von der UNESCO anerkannte Biosphärenreservate.

Deutschland hat sich für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Kaffeewälder Äthiopiens stark eingesetzt: Von 2003 bis 2009 führte die Universität Bonn ein umfangreiches Forschungsprojekt durch. Parallel dazu unterstützten das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) den Prozess zur Umsetzung der Forschungsergebnisse. Das BfN wirbt beispielsweise in seiner Kampagne zum Internationalen Jahr der Biodiversität mit einer Café-Lounge, die zurzeit durch deutsche Städte tourt, für den Erhalt der letzten Kaffeewälder.

In den Bergwäldern im Südwesten Äthiopiens sind die letzten wild vorkommenden Populationen des Arabica-Kaffees (Coffea arabica) zu finden. Im vielfältigen Genpool dieser Pflanzen steckt die Grundlage für die Züchtung neuer Kaffeesorten. Die Bergregenwälder Äthiopiens sind durch Abholzung und Rodung stark bedroht. Hauptursache hierfür ist das starke Bevölkerungswachstum und der damit einhergehende Bedarf an Bau- und Feuerholz sowie landwirtschaftlicher Fläche zur Sicherung der Ernährung. Im Mittelpunkt des Konzepts der Biosphärenreservate steht neben dem Schutz der Natur die nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung durch die Erschließung alternativer Einkommens- und Energiequellen, z. B. durch den nachhaltigen Kaffeeanbau.
Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Schutzgebiet":
Korruption im Land der Tiger Korruption im Land der Tiger
Frankfurt a. M., 27.07.2010: In einem Beitrag des russischen Fernsehens, der stellenweise mit versteckter Kamera aufgenommen wurde, gesteht der Leiter der Forstbehörde Primorye, Pyotr Diuk, Korruption, illegale Waldrodungen in Schutzgebieten, und „gefakte Auktionen“ zu Versteigerung von kurzfristigen Einschlagskonzessionen ein.
Walfangtagung 21.-25.6.2010: Ende des Walfangverbots? Walfangtagung 21.-25.6.2010: Ende des Walfangverbots?
Wädenswil, 14.06.2010: Im Rahmen der kommenden Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) wird ein Kompromiss diskutiert, der zum Dammbruch im Walschutz führen könnte. Wird er angenommen, würden wichtige Erfolge im Walschutz geopfert: Jährlich könnten wieder bis zu 1400 Wale kommerziell bejagt werden – selbst stark gefährdete Arten und das sogar im Schutzgebiet um die Antarktis.{/
Der Mensch und die Biosphäre Der Mensch und die Biosphäre
Berlin, 04.06.2010: Der Internationale Koordinierungsrat des UNESCO-Programms „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB) wird im nächsten Jahr in Deutschland tagen. Das höchste Entscheidungsgremium des MAB-Programms hat die Einladung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen angenommen.
Todesfalle Ölteppich Todesfalle Ölteppich
Frankfurt a. M., 10.05.2010: Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko droht nach Einschätzung des WWF zu einem Desaster für die Tier- und Pflanzenwelt der Region zu werden. Das Öl hat den Strand der Chandeleur Inseln erreicht. Die Inseln gehören zum Vogelschutzgebiet Breton National Wildlife Refuge, in dem schätzungsweise 34.000 Seevögel brüten.
„Hart, aber herzlich“ „Hart, aber herzlich“
Frankfurt a. M., 30.04.2010: Wer seinen heimischen Garten oder Balkon zum „Orang-Utan Schutzgebiet“ erklären möchte, dem rät der WWF in diesem Frühjahr zum Kauf von Gartenmöbeln mit dem FSC-Siegel. Das Siegel des Forest Stewardship Council garantiert international die umweltverträgliche und sozial gerechte Bewirtschaftung von Wäldern.
Portugal stellt Seeberge unter Schutz Portugal stellt Seeberge unter Schutz
Hamburg, 31.03.2010: Der Meeresgrund des Nordostatlantiks erhält mehr Schutz. Der WWF lobt die Entscheidung der portugiesischen Regierung, vier Meeresschutzgebiete auf dem erweiterten Kontinentalschelf der Azoren und Portugals einzurichten, als Meilenstein für die Erhaltung der Ozeane.
Jüngster Schirmherr Deutschlands möchte Wale retten Jüngster Schirmherr Deutschlands möchte Wale retten
Radolfzell, 08.02.2010: Mit einem Überraschungs-Coup startet die gemeinnützige Meeres- und Umweltschutzorganisation ProWal aus Radolfzell ihr Projekt „Delfin- und Walschutzgebiet Atlantik – IMPACABA.“ Die Schirmherrschaft als symbolisches Amt wurde, nicht wie sonst üblich, einem Prominenten übertragen, sondern dem 7-jährigen Adam Jason Grimm aus Unterfranken.
Natürliche Waffen gegen Klimawandel Natürliche Waffen gegen Klimawandel
Kopenhagen, Dänemark, 09.12.2009: Naturschutzgebiete bieten kostengünstige Lösungen, um die Folgen des Klimawandels abzuwenden, so die Aussage einer neuen Studie von IUCN, The Nature Conservancy, dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), der Wildlife Conservation Society, der Weltbank und der Umweltstiftung WWF. "Die Publikation Natural Solutions: Protected areas helping people cope with climate change, legt erstmals dar, in welch entscheidendem Ausmaß Naturschutzgebiete die Folgen ...
Serengeti trocknet aus Serengeti trocknet aus
Frankfurt, 21.09.2009: Der WWF warnt vor einem "Austrocknen" des Nord-Ostens der Serengeti in Tansania und des kenianischen Schutzgebietes Massai Mara. Die Lebensader der Region, der Mara-Fluss habe besorgniserregend niedrige Pegelstände, obwohl die Trockenzeit gerade erst begonnen habe. In den vergangenen Monaten hat es kaum geregnet, was Missernten und schlechte Weiden zur Folge hat.
Pferderipper missbraucht Stute Pferderipper missbraucht Stute
Amstetten, 30.08.2009: Ein Unbekannter fügte Stute Lis in der Nacht zum vergangenen Mittwoch schwere Verletzungen im Genitalbereich zu. Die Wunde, vermutlich mit einem spitzen Gegenstand verursacht, musste mit über 40 Stichen genäht werden. Der Fall ereignete sich auf einer Anlage angrenzend an das Naturschutzgebiet in der Industriestraße.

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