im Lexikon
Social Bookmarks
Über unser Institut
Inserate
Folgen Sie uns nach Facebook


Top-News Umwelt und Natur
Fangverbot für Donau-Stör
VIER PFOTEN rettet Orang-Utans in Borneo vor Kopfgeldjägern
Die Blaugrüne Mosaikjungfer ist „Libelle des Jahres 2012“
Angriff auf Wale unter falscher Flagge
Nichts zu lachen für die Drachen
Südafrika verliert 448 Nashörner
5 Jahre nach Kyrill: Schäden im Wald noch immer deutlich sichtbar
Vögel nur im Winter füttern? VIER PFOTEN rät zur ganzjährigen Fütterung
Containerwrack vor Neuseeland gesunken
Die Jagd verursacht Bestandsexplosion bei Wildschweinen
Inserate

Mehr als 9 000 Fenster für die Lerche in NRW


Bonn, 15.02.2010: In Nordrhein-Westfalen haben die Landwirte im Rahmen des Projektes „1 000 Fenster für die Lerche“ in ihren Wintergetreidebeständen bereits mehr als 9 000 Fenster für Feldlerchen angelegt.

Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) dazu mitteilt, können die Bodenbrüter durch ein Lerchenfenster in die ansonsten meist zu dicht stehenden Getreidebestände einfliegen und in der Nähe der Lerchenfenster ihre Nester im Getreide anlegen. Ziel des Projektes „1 000 Fenster für die Lerche“ sei es, die Lebensbedingungen für die Feldlerche auf möglichst vielen Äckern in Nordrhein-Westfalen zu verbessern. Das Projekt wird von den Stiftungen Rheinische und Westfälische Kulturlandschaft organisiert. Allein im Rheinland haben rund 80 Landwirte über 2 750 Fenster angelegt. Hiermit zeigten die Landwirte eine große Bereitschaft, freiwillig einen Beitrag zum Artenschutz zu leisten, stellt der RLV heraus und begrüßt das große Interesse der Landwirte an dem Projekt.

Die Feldlerche steht auf der Roten Liste der bedrohten Vogelarten in Nordrhein-Westfalen. Indem Landwirte ein Feldlerchenfenster im Getreide anlegen, können sie nach RLV-Angaben helfen, die Lebensbedingungen für den Charaktervogel der offenen Agrarlandschaft zu verbessern. Das funktioniert so: Bei der Einsaat wird die Sämaschine ausgehoben, so dass eine mindestens 20 m² große Lücke im Getreidebestand entsteht. Jedes Lerchenfenster wird mit 10 € vergütet. Die Mittel stellt das Düsseldorfer Landwirtschaftsministerium zur Verfügung. Anträge und weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft unter Telefon: 02 28/9 09 07 21-0, Fax: 02 28/9 09 07 21-9 oder unter www.rheinische-kulturlandschaft.de. Die nächste Möglichkeit zur Teilnahme besteht zur Sommergetreideaussaat im Frühjahr oder wenn Landwirte nachträglich im Wintergetreide einige Lerchenfenster freigrubbern möchten.

Achten Sie auf die inzwischen aufgestellten Feldrand-Schilder, die den Landwirten kostenlos zur Verfügung gestellt worden sind.

Autor: Rheinischer Landwirtschaftsverband e.V.
1589 Aufrufe
Stand: 15. Februar 2010
Erstellt: 15. Februar 2010

Weitere Meldungen zum Thema "Singvogel":

Der Spatz bleibt vorn Der Spatz bleibt vorn
Berlin, 28.05.2011: Jetzt liegen sie vor, die Ergebnisse der NABU-Aktion „Stunde der Gartenvögel“. Bereits zum achten Mal erfolgte die Erfassung der Berliner Vogelwelt. 947 Berliner und Berlinerinnen beteiligten sich an der Aktion für Vogelfreunde und zählten an 649 verschiedenen Orten, vorwiegend im eigenen Garten, 22.091 Vögel. Insgesamt wurden 120 Arten gezählt.
Gartenrotschwanz ist „Vogel des Jahres 2011“ Gartenrotschwanz ist „Vogel des Jahres 2011“
Berlin, 10.10.2010: Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV), haben heute in Berlin den Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus) zum „Vogel des Jahres 2011“ gekürt.
Von zirpenden Fröschen und saugenden Fischen Von zirpenden Fröschen und saugenden Fischen
Frankfurt a. M., 07.10.2010: Innerhalb eines Jahres wurden nach einem aktuellen Bericht der Umweltschutzorganisation WWF in der Mekong-Region über 140 bisher unbekannte Spezies entdeckt, darunter skurril anmutende Exemplare wie etwa ein Singvogel mit federlosem Gesicht oder ein Fisch, der sich an Felsbrocken festsaugt, um in schnellfließenden Flüssen aufwärts schwimmen zu können.
Mehr als 9 000 Fenster für die Lerche in NRW Mehr als 9 000 Fenster für die Lerche in NRW
Bonn, 15.02.2010: In Nordrhein-Westfalen haben die Landwirte im Rahmen des Projektes „1 000 Fenster für die Lerche“ in ihren Wintergetreidebeständen bereits mehr als 9 000 Fenster für Feldlerchen angelegt.
Erstaunliche BEObachtung im Internet Erstaunliche BEObachtung im Internet
Chemnitz, 09.06.2009: Der Beo ist ein possierlicher und kommunikativer Singvogel aus der Familie der Stare, beheimatet in der Region um und auf dem indischen Subkontinent. Man nahm bis vor kurzem an, dass ihn außer seiner hohen Begabung zur Adaption menschlicher Sprache wenig von anderen Vögeln unterscheidet.
Treue Männer bringen keine Blumen Treue Männer bringen keine Blumen
München, 27.05.2009: Diese Singvogelgattung ist berüchtigt für außereheliche Partnerschaften: Obwohl sie anscheinend in harmonischen Paarbeziehungen leben, sind die meisten Nachkommen von anderen Männchen. Inmitten dieser Gattung haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell und der Universität Freiburg nun einen sehr treuen Vertreter gefunden, den Purpurkopf-Staffelschwanz.
Kleiber macht das Rennen Kleiber macht das Rennen
München, 10.10.2005: Der Naturschutzbund NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) haben den Kleiber zum "Vogel des Jahres 2006" gekürt. Damit folgt dem Uhu ein kleiner Singvogel, der in Deutschland weit verbreitet ist. "Die Wahl des Kleibers ist ein Plädoyer für den Schutz von Buchen- und Eichenwäldern", sagte NABU-Vizepräsident Helmut Opitz.
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012