im Lexikon
Social Bookmarks
Über unser Institut
Inserate
Folgen Sie uns nach Facebook


Top-News Umwelt und Natur
Fangverbot für Donau-Stör
VIER PFOTEN rettet Orang-Utans in Borneo vor Kopfgeldjägern
Die Blaugrüne Mosaikjungfer ist „Libelle des Jahres 2012“
Angriff auf Wale unter falscher Flagge
Nichts zu lachen für die Drachen
Südafrika verliert 448 Nashörner
5 Jahre nach Kyrill: Schäden im Wald noch immer deutlich sichtbar
Vögel nur im Winter füttern? VIER PFOTEN rät zur ganzjährigen Fütterung
Containerwrack vor Neuseeland gesunken
Die Jagd verursacht Bestandsexplosion bei Wildschweinen
Inserate

Raubbau von begrenzten Bodenschätzen im pazifischen Raum


Zellingen, 02.12.2009: Schon in der Kolonialzeit wurden die Bodenschätze der pazifischen Inseln, ohne Rücksicht geplündert. Oft waren die Erträge schon nach wenigen Jahren erschöpft und karge Mondlandschaften entstanden. Aus Kostengründen sind auch heute noch Renaturierungen selten. Gerne wird Raubbau mit Wohlstand für alle und vor allem für die Region begründet, doch allzu oft gehen nur wenige als Gewinner aber ein Großteil als Verlierer daraus hervor.

Immer wieder können sich wenige nach Kolonialherrenart die Taschen füllen und hinterlassen für Jahrzehnte einen Scherbenhaufen, der entweder gar nicht oder durch die Allgemeinheit saniert werden muß.
Ein abgebauter Rohstoff ist der versteinerte und phosphatreiche Vogelkot Guano. Langezeit war dieser ein wichtiger und begehrter Düngemittelzusatz. Entstehen konnte Guano nur durch große Vogelschwärme, die sich von Pazifikfischen ernährten. Die kalten Ströme des Pazifiks, sorgten für einen großen Fischreichtum und somit für die Nahrungsquelle der dort lebenden Vögel. Durch die stetige Erwärmung der Ozeane und dessen Überfischung, ist das Nahrungsangebot für Vögel, deutlich reduziert. Wodurch die Vogelvielfalt im Pazifikraum, Jahr für Jahr weniger wurde. Somit ist die natürliche Guanoproduktion fast gänzlich versiegt und es ist abzusehen, wann die letzte Schaufelfüllung auf das letzte Transportschiff geschaufelt wird.

Ein möglicher Rohstoff der Zukunft ist das auf dem Meeresboden liegende Methanhydrat. Um sich den Rohstoff zu erschießen, wird schon heute mehr Geld für Forschung und Schürfrechte aufgewendet, als für die Erforschung der Tiefsee an sich. Um das grüne Gewissen zu beruhigen, sollen Unternehmen neben der Abbaufläche Unterwassernaturschutzausgleichsflächen erwerben. Zurecht äußern Kritiker ihre Bedenken eine Unterwasserwelt nachhaltig zu zerstören, die noch nicht einmal ausreichend erforscht wurde. Auch Befürworter beklagen die derzeitige Informationsarmut über Meeresboden und Tiefsee. Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Kontinentalplatten und Vulkane die gerade im Pazifik hoch aktiv sind. Hier müssen sich Forscher und Energieunternehmen fragen lassen, in wieweit andere Methanquellen nicht einfacher und mit weniger Risiken genutzt werden können.

Landwirtschaftliche Nebenprodukte werden zunehmend in kleinen Kraftwerken, durch Vergärung zu Methangas. Ebenso findet man immer öfter, Faultürme an Kläranlagen. Des weiteren kann Methan an Kompostanlagen und bei der Mühlverarbeitung, entstehen und gewonnen werden. Methan kann wie Erdgas in den Haushalten zur Wärmegewinnung oder Vorort zu Strom verarbeitet werden.
Autor: Institut Wendepunkt
1778 Aufrufe
Stand: 4. Dezember 2009
Erstellt: 2. Dezember 2009

Weitere Meldungen zum Thema "Raubbau":

Unilever schert sich nicht um Palmöl-Opfer Unilever schert sich nicht um Palmöl-Opfer
Hamburg, 19.01.2012: Konzern bricht sein Versprechen und hält trotz Gewalt und Menschenrechtsverletzungen in Indonesien an seinem Palmöl-Lieferanten Wilmar fest.
Palmölmarkt unter der Lupe Palmölmarkt unter der Lupe
Kota Kinabalu (Malaysia) / Berlin, 23.11.2011: Palmöl findet sich in jedem deutschen Supermarkt und ist doch fast unsichtbar. Es steckt in Margarine, Pizza und Schokolade genauso wie in Reinigungs- und Waschmitteln, Cremes und Lippenstiften.
Unilever hält an Zusammenarbeit mit dem Raubbau-Konzern Wilmar fest Unilever hält an Zusammenarbeit mit dem Raubbau-Konzern Wilmar fest
Hamburg, 09.11.2011: Rund drei Monate nach der gewaltsamen Zerstörung eines Dorfes auf der indonesischen Insel Sumatra durch Polizei und Einsatzkräfte des Palmöl-Konzerns Wilmar hat Unilever noch immer nichts gegen die unhaltbaren Zustände bei seinem Lieferanten unternommen.
Chance für die Tropenwälder Chance für die Tropenwälder
München/Brüssel, 10.06.2010: Erstmals wollen Vertreter von Kommission, Parlament und Rat der EU den illegalen Import von Hölzern und Holzprodukten europaweit regeln. Ziel der Trilog-Sitzung in Brüssel am morgigen Donnerstag ist es, den Raubbau an den Urwäldern zu stoppen.
Raubbau am Meer stoppen Raubbau am Meer stoppen
Hamburg, 08.06.2010: Zum Welttag der Ozeane warnt der WWF vor der fortschreitenden Industrialisierung und Plünderung der Weltmeere. Die aktuelle Ölkatastrophe im Golf von Mexiko verdeutliche welche Risiken mit der zunehmenden Förderung von Rohstoffen auf dem Meer verbunden sind.
Oh wie schön war Sumatra Oh wie schön war Sumatra
Frankfurt a. M., 02.06.2010: Rund 20.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene fordern zusammen mit dem WWF die deutschen Kinderbuchverlage auf, ihre Produktion verantwortlich zu gestalten. Die Unterschriften wurden als Buch gebunden und kombiniert mit den Beiträgen eines Comicwettbewerbs am Dienstag der Verlagsgruppe Random House übergeben.
Raubbau von begrenzten Bodenschätzen im pazifischen Raum Raubbau von begrenzten Bodenschätzen im pazifischen Raum
Zellingen, 02.12.2009: Schon in der Kolonialzeit wurden die Bodenschätze der pazifischen Inseln, ohne Rücksicht geplündert. Oft waren die Erträge schon nach wenigen Jahren erschöpft und karge Mondlandschaften entstanden. Aus Kostengründen sind auch heute noch Renaturierungen selten. Gerne wird Raubbau mit Wohlstand für alle und vor allem für die Region begründet, doch allzu oft gehen nur wenige als Gewinner aber ein Großteil als Verlierer daraus hervor.
Blauflossenthunfisch stirbt Blauflossenthunfisch stirbt
Frankfurt, 29.08.2009: Die EU-Mitgliedstaaten und die EU Kommission entscheiden ab heute, ob sie sich für einen wirkungsvollen Thunfischschutz im Mittelmeer einsetzen werden – oder ob sie den fortgesetzten Raubbau an einer lokal vom Aussterben bedrohten Spezies zulassen. Die zunächst deutliche Unterstützung aus ...
Aufforstung statt Raubbau:  Wald kaufen, Natur retten Aufforstung statt Raubbau: Wald kaufen, Natur retten
Köln, 06.08.2009: Jede Minute wird eine Regenwaldfläche zerstört, die 30 Fußballfeldern entspricht. Jährlich fallen dem Raubbau im Regenwald so rund 30.000 Arten zum Opfer. Die meist illegale Abholzung hat nicht nur für die Tier- und Pflanzenwelt dramatische Konsequenzen, sondern auch für das Klima. Denn die Bäume dienen als sogenannte CO2-Senken. Nur Bäume sind dazu in der Lage, ...
Klimawende in den USA mit Barack Obama? Klimawende in den USA mit Barack Obama?
Berlin, 06.11.2008: Der WWF Deutschland gratuliert Barack Obama zur Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten. "Wir haben hohe Erwartungen an den neuen Präsidenten der USA", so WWF-Geschäftsführer Eberhard Brandes. "Seine Wahl fällt in eine historisch bedeutsame Phase: Die gesamte Welt muss den Klimawandel und den Raubbau an der Natur gemeinsam bekämpfen.
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012