im Lexikon
Social Bookmarks
Über unser Institut
Inserate
Folgen Sie uns nach Facebook


Top-News Umwelt und Natur
Fangverbot für Donau-Stör
VIER PFOTEN rettet Orang-Utans in Borneo vor Kopfgeldjägern
Die Blaugrüne Mosaikjungfer ist „Libelle des Jahres 2012“
Angriff auf Wale unter falscher Flagge
Nichts zu lachen für die Drachen
Südafrika verliert 448 Nashörner
5 Jahre nach Kyrill: Schäden im Wald noch immer deutlich sichtbar
Vögel nur im Winter füttern? VIER PFOTEN rät zur ganzjährigen Fütterung
Containerwrack vor Neuseeland gesunken
Die Jagd verursacht Bestandsexplosion bei Wildschweinen
Inserate

Green Fashion: Gute Maschen


Berlin, 18.11.2009: Verbraucher haben ein steigendes Interesse an sozial- und umweltverträglich hergestellter Mode. Vielen Konsumenten fehlen aber Informationen über den Einkaufsort und fragen sich, wie man erkennt, ob diese Mode auch "echt" ist? Die VERBRAUCHER INITIATIVE gibt jetzt Tipps zu diesem Thema. Öko-faire Mode, Öko-Mode, Green Fashion: Für "saubere" Sachen gibt es viele Namen, an jeder Straßenecke zu finden, sind sie trotzdem noch nicht.


Damit bei der Suche nach öko-fairer Mode kein Frust aufkommt, verlangt der Kleiderkauf etwas Planung. Das Internet ist dabei das ideale Werkzeug, denn dort tummeln sich eine Reihe Anbieter ökologisch und sozial verantwortlich hergestellter Mode. „Wem Online-Shopping an sich nicht zusagt: Spezialisierte Geschäfte in der Region sind in der Regel ebenfalls über das Internet zu finden“, sagt Mareen Joachim von der VEBRAUCHER INITIATIVE.

Ob ein Stück wirklich grün ist und nicht nur „green washed“, erkennen Verbraucher an geeigneten Produktlabeln, wie dem noch relativ jungen Zeichen GOTS, was für Global Organic Textile Standard steht. „Der Standard wird von Herstellern und Zulieferern sehr gut angenommen, so dass immer mehr GOTS-gelabelte Textilien zu finden sein dürften“, erklärt Mareen Joachim. Das internationale Zertifikat wird vergeben, wenn der Naturfaser-Anteil zu mindestens 70 Prozent aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft kommt.

Höhere Maßstäbe legt das Zeichen „NATURTEXTIL IVN zertifiziert BEST“ an. Dafür müssen beispielsweise die Naturfasern hundertprozentig „bio“ sein. Beide Label fordern, dass neben Umwelt - auch Sozialstandards entlang der gesamten Textilkette erfüllt werden: Gemäß den Normen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO sind zum Beispiel Zwangs- und Kinderarbeit ausgeschlossen sowie Arbeitsschutz und existenzsichernde Löhne gegeben. Das Fairtrade-Zeichen auf Textilien („Fairtrade – Certified Cotton“) zeigt wiederum an, dass die enthaltene Baumwolle von Kleinbauern angebaut, fair gehandelt und ökologisch nachhaltig erzeugt wurde. Zudem halten sich die baumwollverarbeitenden Unternehmen an die ILO-Konventionen.

Hintergrundinformationen zu ökologischen und sozialen Aspekten von Textilien und Baumwolle finden Verbraucher auf www.oeko-fair.de. Im öko-fairen Branchenbuch können sie zudem spezialisierte Modeläden in ihrer Region finden. Als Einstieg für den Einkauf im Internet bietet sich außerdem ein Abstecher auf www.ecotopten.de an, wo das Öko-Institut eine Liste mit Internetadressen empfehlenswerter Anbieter zusammengestellt hat.


Bild: pixelio
Autor: Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.
1107 Aufrufe
Stand: 18. November 2009
Erstellt: 18. November 2009

Weiterführende Informationen:

Weitere Meldungen zum Thema "Oeko-Mode, Kleider, Arbeitsschutz":

Produkttest: Gefährliche Giftstoffe in Pelzkleidung Produkttest: Gefährliche Giftstoffe in Pelzkleidung
Hamburg, 06.12.2011: Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat Fuchs-, Marderhund- und Nerzpelze von 35 Bekleidungsstücken in einem Fachlabor auf Schadstoffe untersuchen lassen. Ein unabhängiger Gutachter bewertete die Ergebnisse.
Wandel zu einer ökologischen Lebensweise für Wulff „dringend“ Wandel zu einer ökologischen Lebensweise für Wulff „dringend“
Bremen, 02.11.2010: Der Deutsche Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU, Osnabrück) ist zum 18. Male vergeben. Die Auszeichnung ging heute mit je 245.000 Euro an das Unternehmer-Duo Dr. Winfried Barkhausen (51) und Edwin Büchter (41) aus Herzogenrath sowie an Dr. Rainer Grießhammer (57), Mitgeschäftsführer des Öko-Instituts, Freiburg.
Rezension: Schadstoffe in Innenräumen und an Gebäuden Rezension: Schadstoffe in Innenräumen und an Gebäuden
Köln, 20.08.210: Die Neuerscheinung »Schadstoffe in Innenräumen und an Gebäuden« ist das erste umfassende Werk für die Ermittlung und Bewertung der wichtigsten Schadstoffe in Bauteilen und deren Sanierung.
Ölbindemittel aus  Nachwachsenden Rohstoffen, rein pflanzlich, biogen, für Kommune, Feuerwehr Ölbindemittel aus Nachwachsenden Rohstoffen, rein pflanzlich, biogen, für Kommune, Feuerwehr
Lichtenau, 26.09.2009: Neu auf oelbinder.de ist ein ökologisches Ölbindemittel der Kategorie staubfrei aus Maisspindelgranulat. Ölbindemittel EU-GRITS 20 ist speziell optimiert für Ölbeseitigungen auf Verkehrsflächen und Industrieböden.
Hohe Ansprüche an die „zweite Haut“ Hohe Ansprüche an die „zweite Haut“
Berlin, 27.04.2010: Ob luftig oder dicht gewebt, kurz oder lang, bunt oder uni gehören Kleidungsstücke zu uns wie eine zweite Haut. Ihre Rohstoffe, die Verarbeitungsverfahren und natürlich die richtige Pflege entscheiden über ihre Qualität. Für Allergiker und alle, die mehr wollen als modische Eintagsfliegen, lohnt sich besondere Sorgfalt bei Auswahl und Einsatz.
Green Fashion: Gute Maschen Green Fashion: Gute Maschen
Berlin, 18.11.2009: Verbraucher haben ein steigendes Interesse an sozial- und umweltverträglich hergestellter Mode. Vielen Konsumenten fehlen aber Informationen über den Einkaufsort und fragen sich, wie man erkennt, ob diese Mode auch "echt" ist? Die VERBRAUCHER INITIATIVE gibt jetzt Tipps zu diesem Thema. Öko-faire Mode, Öko-Mode, Green Fashion: Für "saubere" Sachen gibt es viele Namen, an jeder Straßenecke zu finden, sind sie trotzdem noch nicht.
Schwitzen am Arbeitsplatz Schwitzen am Arbeitsplatz
Köln, 01.07.2009: In der Schule gab es früher Hitzefrei, wenn die Temperaturen unerträglich und das Lernen unmöglich wurde. Im Arbeitsalltag sieht das leider ganz anders aus. Was Mitarbeiter und Firmen gegen drückende Hitze im Büro tun können erfahren Sie hier:
Arbeiten im Freien: Mit heiler Haut davonkommen Arbeiten im Freien: Mit heiler Haut davonkommen
Dortmund, 27.05.2009: Jetzt lockt die Sonne wieder Menschen in Straßencafés oder an die Badeseen. Doch ihre wärmende Strahlung hat zwei Gesichter. Die anregende und wohltuende Wirkung eines Sonnenbads verkehrt sich schnell ins Gegenteil, wenn die Haut zu lange der Sonne ausgesetzt wird. Den anschließenden Sonnenbrand vergisst sie nie.
Wer lange arbeitet, schläft schlechter Wer lange arbeitet, schläft schlechter
Dortmund, 05.05.2009: Der Anteil von Beschäftigten, die über Schlafstörungen klagen, nimmt mit der Dauer der geleisteten Arbeitszeit zu. Ingesamt steigt das Risiko gesundheitlicher Beeinträchtigungen bei langen Arbeitszeiten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).
Schon mal was von Öko-Models gehört? Schon mal was von Öko-Models gehört?
Frankfurt a.M., 11.11.2008: Wussten Sie schon, dass es jetzt Öko-Models gibt? Summer Rayne Oakes etwa arbeitet nur für Firmen, die umweltbewusst und sozialverträglich arbeiten. Die Welt retten könne man mit umweltfreundlicher Kleidung zwar nicht, erklärte die Schönheit im Interview mit der "Financial Times Deutschland", "aber mit Mode kann man die breite Masse erreichen und viel bewirken. Sie betrifft jeden, und eine grüne ...
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012