Das schwierige Erbe der DDR - Die Umweltzerstörung geht weiter
Frankfurt a. M., 27.10.2009: Vor 20 Jahren ist die Mauer gefallen. ÖKO-TEST zieht nun in dem neuen Sonderheft ÖKO-TEST Spezial Umwelt & Energie Bilanz. Denn die Bundesrepublik Deutschland hat 1989 ein schwieriges Erbe angetreten. Die DDR war in Europa das Land mit dem höchsten Ausstoß an Schwefeldioxid und Staub. Die Flüsse und Seen galten als sehr stark bis übermäßig verschmutzt.
Auf Deponien lagerte Giftmüll ohne
siehe Bodenbelastung.
Bodenschutz
. Und das Erzgebirge und die Lausitz waren durch die Suche nach
Chemisches Element, Symbol U, Ordnungszahl 92, Schmelzpunkt 1.132 Grad C, Siedepunkt 3.818 Grad C, Dichte 19,2 g/cm3, Schwermetall, dessen Verbindungen sehr giftig sind (MAK-Wert 0,25 mg/m3).
Uran
und
B. (Kohle) gehört zu den fossilen Brennstoffen. Sie hat einen Anteil von 17% (1991) am Primärenergieverbrauch Deutschlands.
Braunkohle
zerschunden. Mittlerweile konnten jedoch viele Umweltsünden behoben werden, so das Resümee von ÖKO-TEST. Allerdings sind einige Probleme immer noch vorhanden. Zudem müssen Umweltschützer heute gegen neue geplante Zerstörungen an der Natur ankämpfen.
Beispiele gibt es viele, darunter Wismut: Im Erzgebirge entstand durch den
Photochemischer Abbau, Chemischer Abbau, Physiologischer Abbau.
Abbau
von
Chemisches Element, Symbol U, Ordnungszahl 92, Schmelzpunkt 1.132 Grad C, Siedepunkt 3.818 Grad C, Dichte 19,2 g/cm3, Schwermetall, dessen Verbindungen sehr giftig sind (MAK-Wert 0,25 mg/m3).
Uran
und
B. (Kohle) gehört zu den fossilen Brennstoffen. Sie hat einen Anteil von 17% (1991) am Primärenergieverbrauch Deutschlands.
Braunkohle
hochgiftiger Schlamm, der zu DDR-Zeiten einfach in große Teiche gekippt wurde. Nach der Wende wurden diese Teiche zwar trockengelegt, aber nicht umgebettet. Das
G. ist im Boden vor Jahrzehnten versickertes Niederschlagswasser, das sich an wasserundurchlässigen Schichten ansammelt.
Grundwasser
bleibt damit verunreinigt. Auch von den Böden der unsanierten alten Halden, Gruben oder Werksgelände geht immer noch eine
Der Mensch ist von jeher dem Einfluss ionisierender Strahlung (Radioaktivität) ausgesetzt.
Strahlenbelastung
aus, die die gesetzlichen
Rechtliche zulässige Höchstwerte für Emission und Immission von Schadstoffen, Lärm, Strahlung usw., die oft recht willkürlich festgelegt werden und dem Anspruch nach Bevölkerung und Umwelt vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen schützen sollen.
Grenzwerte
überschreitet. Dennoch planen die Städte nun, die Flächen wieder zu nutzen.
Ein weiteres Beispiel sind
Die E. ist mit 1.140 km Länge von der Quelle bis zur Nordseegrenze und einem Gesamteinzugsgebiet von 148.268 km2 eines der größten Flußgebiete Westeuropas; für das Gebiet der ehemaligen DDR das größte und für die CSFR das zweitgrößte Fließgewässer.
Elbe
und Saale. Die Flüsse gelten mittlerweile als gering belastet. Sogar viele Fischarten sind zurückgekehrt. Doch nun sollen sie mit viel
B. ist ein Gemisch aus Zuschlägen (v.a. Sand und Kies), Bindemitteln (Zement) und Wasser.
Beton
zu Bundeswasserstraßen ausgebaut werden. Damit wird eines der letzten lebenden Flusssysteme Europas zerstört.
Abfall stammt aus ganz Der Name Europa wird heute häufig synonym für die Europäische Gemeinschaft (EG) verwendet, die jedoch nur einen Teil von E. umfaßt. Dem geographischen Umfang nach ist E. mit etwas über 10 Mio km2 der zweitkleinste Erdteil. Europa . Eine Bürgerinitiative fordert die Schließung und Nachträgliche Verbesserung einer umweltbelastenden Anlage oder eines umweltbelastenden Raumes. Sanierung der Eine Deponie ist ein lokal begrenzter, langfristig angelegter Ablagerungsort von Abfällen. Eine Müllkippe ist dagegen eine unorganisierte Abfallansammlung, die je nach Zusammensetzung des Abfalls Umwelt und Menschen gefährden kann. Deponie .
Das ÖKO-TEST SPEZIAL Umwelt & Energie gibt es ab dem
26. Oktober 2009 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 5,00 Euro.
Stand: 27. Oktober 2009
Erstellt: 27. Oktober 2009
Weitere Meldungen zum Thema "DDR":
| BUND fordert entlang früherer innerdeutscher Grenze Nationales Naturmonument Berlin, 10.08.2011: Anlässlich des 50. Jahrestages der Befestigung der innerdeutschen Grenze und des Mauerbaus in Berlin hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Erinnerungslandschaft Grünes Band" gefordert. |
| FIGARO-Feature für "Prix Europa" nominiert Berlin, 20.07.2011: Das Feature "Freigekauft - die geheimen Geschäfte mit politischen Gefangenen in der DDR" von Axel Reitel ist von der ARD für den "Prix Europa 2011" nominiert worden. Ende Oktober fällt in Berlin die Entscheidung. |
| Jodtabletten als Schutz vor Radioaktivität: Nicht in Eigenregie einnehmen Berlin, 17.03.2011: Angesichts der Atomkatastrophe in Japan fragen sich viele Menschen in Europa, ob sie vorsorglich Jodtabletten schlucken sollen. Nein, sagt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Denn die Einnahme birgt ihrerseits Gesundheitsrisiken. Daher soll sie nur auf behördliche Anordnung erfolgen. |
| „Grünes Gedächtnis DDR“: Zeitzeugen lassen Umweltgeschichte aufleben Neubrandenburg, 09.02.2011: Steht Geschichte auf dem Stundenplan, entlockt das so manch einem Schüler nur herzzerreißendes Gähnen. Dass mit Zeitzeugen mehr Spannung und Aufmerksamkeit in den Unterricht kommen kann, davon ist die Hochschule (HS) Neubrandenburg überzeugt. |
| Das schwierige Erbe der DDR - Die Umweltzerstörung geht weiter Frankfurt a. M., 27.10.2009: Vor 20 Jahren ist die Mauer gefallen. ÖKO-TEST zieht nun in dem neuen Sonderheft ÖKO-TEST Spezial Umwelt & Energie Bilanz. Denn die Bundesrepublik Deutschland hat 1989 ein schwieriges Erbe angetreten. Die DDR war in Europa das Land mit dem höchsten Ausstoß an Schwefeldioxid und Staub. Die Flüsse und Seen galten als sehr stark bis übermäßig verschmutzt. |
| Kidnapped Münster, 17.10.2009: Ein fingiertes Telegramm einer kranken Angehörigen, K.o.-Tropfen im Bier oder einfach brutale Gewalt - die Methoden der Stasi waren vielfältig und einfallsreich, wenn es darum ging, Regimegegner und Kritiker aus der Bundesrepublik zu entführen, um sie in der DDR einem Gericht auszuliefern. Die Historikerin Susanne Muhle hat über 400 Fälle in den Akten der Birthler- und anderer Behörden gefunden. Für ihre ... |
| DDR-Nostalgie statt Wissen Berlin, 28.12.2007: Viele Schüler in Brandenburg idealisieren die DDR im Nachhinein und neigen dazu, diese auf ihre sozialen Aspekte zu reduzieren und den Diktaturcharakter auszublenden. Das ergab eine Studie des Forschungsverbundes SED-Staat an der Freien Universität, die in Berlin vorgestellt wurde. |
| Jodmangel bei Schwangeren Aachen, 21.03.2007: Jod ist für die Aufrechterhaltung der Funktionen der Schilddrüse zuständig, welche lebensnotwendige Hormone produziert. Ein Jodmangel kann zu Fehlfunktionen und somit zu Gesundheitsstörungen führen. Der Arbeitskreis Jodmangel weist nun darauf hin, dass sich die Jodversorgung von Schwangeren wieder verschlechtert. |
| Agrarfabrik statt Agrarwende? Berlin, 20.05.2005: Die "Allianz für Tiere in der Landwirtschaft", ein Zusammenschluss führender Organisationen im Bereich des Tierschutzes sowie des Umwelt- und Verbraucherschutzes, wenden sich mit Nachdruck gegen die geplante Wiederinbetriebnahme einer alten DDR-Schweinemast- und Zuchtanlage in Haßleben (Brandenburg). Die Frist für Einwendungen im Rahmen des Genehmigungsverfahrens läuft in diesen Tagen aus. |
| "Comeback für Lachs und Luchs" Dresden, 06.07.2004: Romantiker gerieten bei ihrem Anblick ins Schwärmen. Dass sie in der turbulenten Zeit vor dem Ende der ehemaligen DDR als Schutzgebiet überhaupt überlebte, ist einem großen Kraftakt einer Handvoll unermüdlicher Enthusiasten zu verdanken, die sie mit einem der letzten Gesetze der DDR unter Schutz stellten: die Nationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz. |
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012










