KATALYSE-Journal
| Artikel Nr.: 16059
Flutkatastrophe in Istanbul - Behörden haben total versagt
Frankfurt, 10.09.2009: Angesichts der dramatischen Flutkatastrophe in Istanbul wirft die Umweltschutzorganisation WWF den Behörden und Städteplanern der türkischen Metropole Versagen vor. Illegale, aber von der Stadtverwaltung tolerierte Siedlungen, teilweise sogar in ausgetrockneten Flussbetten oder natürlichen Überschwemmungsgebieten, seien bei Hochwasser besonders gefährdet. Hinzu komme ein marodes Kanalisationssystem und eine Bebauung, die das Wasser daran hindere ins Meer abzufließen. Die türkische Regierung und die Istanbuler Stadtverwaltung müssen angesichts der Flutkatastrophe unverzüglich reagieren. Zerstörte Siedlungen in Hochwasserrisikogebieten dürfen nicht wieder aufgebaut werden. Man muss dem Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf. Wasser natürliche Abflusswege zugestehen, fordert Martin Geiger, Leiter des Bereichs Flussmanagement und Süßwasser beim Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründet WWF Deutschland.
Starkregenfälle habe es in der Region rund um Istanbul und an der Schwarzmeer-Küste schon immer gegeben. Um zukünftig derartige Katastrophen zu verhindern und die Bevölkerung zu schützen sei ein modernes Hochwassermanagement notwendig, die Ausweisung von Risikogebieten und entsprechende baurechtliche Vorgaben. Wir müssen auch in Metropolenregion der Natur ihren Raum dort lasse, wo sie ihn dringend brauche, sagt Martin Geiger.
Autor: WWF Deutschland
1312 Aufrufe
Stand: 10. September 2009
Erstellt: 10. September 2009
Stand: 10. September 2009
Erstellt: 10. September 2009
Weiterführende Informationen:
Weitere Meldungen zum Thema "Hochwasser":
| HWNG Rhein sieht angesichts der enttäuschenden Ergebnisse des Weltklimagipfels den einzigen Ausweg in der Optimierung der Katastrophenvorsorge HWNG Rhein sieht angesichts der enttäuschenden Ergebnisse des Weltklimagipfels den einzigen Ausweg in der Optimierung der Katastrophenvorsorge Solidarischer Spendenaufruf für thailändische Hochwasserregion. |
| EU-Kommission mahnt Deutschland bei Wasserdienstleistungen Brüssel, 30.09.2011: Die Europäische Kommission hat Deutschland heute (Donnerstag) erneut ermahnt, das EU-Wasserrecht einzuhalten. Die Kommission ist nicht einverstanden mit der Auslegung Deutschlands des Schlüsselbegriffs Wasserdienstleistungen, die dazu führen könnte, dass das deutsche Recht eine nicht adäquate Kostendeckung und nicht angemessene Wassergebühren vorsieht. |
| Studie: Pakistan ist weiterhin schlecht auf Überschwemmungen vorbereitet Berlin, 25.07.2011: Pakistan ist auch ein Jahr nach den schlimmsten Überschwemmungen seiner Geschichte weiterhin schlecht auf eine Flut oder andere Naturkatastrophen vorbereitet. Dies geht aus der Oxfam-Studie "Ready or Not: Pakistan's resilience to disasters one year on from the floods" hervor. |
| Atlas der Küsten und Meere Köln, 30.05.2011: Zwei Drittel der Erde sind von Ozeanen bedeckt. Doch weltweit sind die Meere durch Überfischung, Klimawandel und Verschmutzung bedroht. Handel und Tourismus setzen den Küsten enorm zu. Der Atlas von Don Hinrichsen nimmt den Lebensraum Küste genauer unter die Lupe. |
| Management von Hochwasserrisiken Köln, 10.05.2011: Im US-Bundesstaat Tennessee ist der Mississippi über die Ufer getreten und die Wassermassen haben bereits Teile der Stadt Memphis überschwemmt. Erinnerungen an die letzten Hochwasserkatastrophen in Deutschland werden geweckt. Die Neuerscheinung Management von Hochwasserrisiken hilft bei der praktischen Planung und konkreten Umsetzung von Maßnahmen des Hochwasserrisikomanagements. |
| Verkehrsministerium kippt sinnlose Kanal- und Ausbaupläne Berlin, 04.05.2011: "Das Aus für ökologisch zerstörerische und ökonomisch sinnlose Kanal- und Ausbauvorhaben an Saale und Elbe ist ein großer Erfolg für den Schutz der Flüsse und der Natur. Nach zwanzigjährigem Streit um die Zukunft der noch weitgehend natürlichen Elbe und der Saale hat die Vernunft gesiegt. |
| Umweltrecht im (Klima-)wandel Köln, 01.02.2011: Die Anpassung an die Folgen des Klimawandels rückt in Deutschland zunehmend in den Fokus von Umweltpolitik und Umweltrecht. Mit der Studie Rechtlicher Handlungsbedarf für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels wird erstmals detailliert untersucht, ob das deutsche Umweltrecht für die Herausforderungen des Klimawandels gerüstet ist und was die Gesetzgebung leisten kann, um eine rechtzeitige und adäquate Anpassung zu gewährleisten. |
| Australisches Hochwasser ist Gefahr für Great Barrier Riff Berlin, 10.01.2011: Verschmutztes Wasser aus überfluteten Farmen und Städten entlang der Küste des australischen Bundesstaates Queensland kann nach Befürchtungen der Umweltschutzorganisation WWF eine verheerende Wirkung auf das Great Barrier Riff haben. |
| Aktuelles Hochwasser stellt Maßnahmen der letzten Jahrzehnte auf den Prüfstand Mainz, 10.01.2011: Das aktuelle Hochwasser am Rhein und seinen Nebenflüssen stellt die Hochwasserschutzmaßnahmen der letzten Jahrzehnte auf den Prüfstand. Es wurden Maßnahmen realisiert aber vielen blieben auch im Plaungsprozess stecken. |
| Zwischen Ölpest und Dorschwunder: Das Naturjahr 2010 Berlin, 22.12.2010: Der WWF Deutschland beurteilt das Jahr 2010 größtenteils als Katastrophenjahr für die Natur. Angefangen bei der Ölpest im Golf von Mexiko über die verheerenden Waldbrände in Russland bis zur Giftschlammlawine in Ungarn: im UN-Jahr der Biologischen Vielfalt gab es kaum positive Nachrichten für die Umwelt, so der WWF. |
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des
KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012










