KATALYSE-Journal
| Artikel Nr.: 15439
Weniger Insekten am Reaktor
München, 23.03.2009: Auch mehr als 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl dezimiert die radioaktive Strahlung die Zahl der Insekten in der Region. Das hat eine Volkszählung bei Hummeln, Schmetterlingen, Libellen und Grashüpfern gezeigt. Anders Pape M&cslashiller von der Universität Paris-Sud und Timothy Mousseau von der Universität von South Carolina (USA) zählten zudem die Spinnennetze in der Gegend um den Reaktor. Mit zunehmender Strahlung ist Energie, die in Form von Wellen bzw. Teilchen ausgesandt wird. Als Strahlung bezeichnet man die elektromagnetische Strahlung dazu gehören Radiowellen, Mikrowellen, Infrarotstrahlung, Licht, UV-Strahlung, Röntgenstrahlung, Gammastrahlung, und die beim radioaktiven Zerfall entstehende Teilchenstrahlung, wozu Alphastrahlung, Betastrahlung und Neutronenstrahlung gerechnet werden (ionisierende Strahlung). Strahlung sinke die Zahl aller dieser wirbellosen Tiere, berichten die Forscher in den Biology Letters der britischen Royal Society.
M&cslash;ller hatte in den Wäldern von Am 26.4.1986 ereignete sich in einem der vier russischen Druckröhrenreaktoren (Kernkraftwerk) in Tschernobyl der bislang größte Unfall in einem Kernkraftwerk. Tschernobyl von 2006 bis 2008 jeweils im Mai und Juni an 731 Punkten Insekten und Spinnennetze gezählt sowie die Der Mensch ist von jeher dem Einfluss ionisierender Strahlung (Radioaktivität) ausgesetzt.
Strahlenbelastung gemessen. Die sei mit Abstand die umfangreichste Datensammlung über die Häufigkeit von Tieren um Tschernobyl. Die Analyse ergab, dass die Zahl der untersuchten Tiere im Mittel mit steigender Strahlenbelastung abnahm, auch wenn andere Einflüsse wie etwa Bodenart, Lebensraum und Bewuchs berücksichtigt wurden. Eine frühere Studie derselben Autoren hatte bereits ähnliche Ergebnisse für die Häufigkeit und Vielfalt von Vögeln in Tschernobyl ergeben.
In Am 26.4.1986 ereignete sich in einem der vier russischen Druckröhrenreaktoren (Kernkraftwerk) in Tschernobyl der bislang größte Unfall in einem Kernkraftwerk. Tschernobyl in der heutigen Ukraine hatte sich am 26. April 1986 das bislang schwerste Reaktorunglück ereignet, bei dem der Reaktorkern sowie das Gebäude von Block 4 des Atomkraftwerks zerstört wurden. Die Strahlung ist Energie, die in Form von Wellen bzw. Teilchen ausgesandt wird. Als Strahlung bezeichnet man die elektromagnetische Strahlung dazu gehören Radiowellen, Mikrowellen, Infrarotstrahlung, Licht, UV-Strahlung, Röntgenstrahlung, Gammastrahlung, und die beim radioaktiven Zerfall entstehende Teilchenstrahlung, wozu Alphastrahlung, Betastrahlung und Neutronenstrahlung gerechnet werden (ionisierende Strahlung). Strahlung verbreitete sich in ganz Der Name Europa wird heute häufig synonym für die Europäische Gemeinschaft (EG) verwendet, die jedoch nur einen Teil von E. umfaßt. Dem geographischen Umfang nach ist E. mit etwas über 10 Mio km2 der zweitkleinste Erdteil. Europa .
Bild: Fotolia
Autor: Natur + Kosmos
2155 Aufrufe
Stand: 23. Maerz 2009
Erstellt: 23. Maerz 2009
Stand: 23. Maerz 2009
Erstellt: 23. Maerz 2009
Weiterführende Informationen:
Weitere Meldungen zum Thema "Reaktor, Insekten":
| Die Blaugrüne Mosaikjungfer ist „Libelle des Jahres 2012“ Berlin, 27.01.2012: Die Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea), eine der größten und auffälligsten heimischen Libellen, wurde vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen (Libellenkundler) zur Libelle des Jahres 2012 gekürt. |
| 5 Jahre nach Kyrill: Schäden im Wald noch immer deutlich sichtbar Düsseldorf, 13.01.2012: In der Nacht vom 18. auf den 19. Januar 2007 fegte der Sturm Kyrill über Deutschland und sorgte vor allem in Nordrhein-Westfalen für Schäden in Milliardenhöhe. |
| Erfolgreiche Kampagne des Umweltinstitut München: 36.000 Stellungnahmen gegen das polnische Atomenergieprogramm München, 04.01.2012: Heute wurden vom Umweltinstitut München e.V. die letzten Stellungnahmen gegen das polnische Atomenergieprogramm bei den zuständigen polnischen Behörden eingereicht. |
| Greenpeace-Kommentar zu EU-Energiefahrplan 2050 Wien/ Brüssel, 15.12.2011: Den heute Vormittag in Brüssel von EU-Energieminister Günther Öttinger präsentierten EU-Energiefahrplan 2050 kommentiert Greenpeace-Sprecher Niklas Schinerl wie folgt: |
| Die Weltklimapolitik ist bankrott (Ein Kommentar von Franz Alt) Baden Baden, 10.12.2011: Wenn wir eine Weltkatastrophe noch verhindern wollen, dann darf die globale Temperatur nicht über zwei Grad Celsius gegenüber 1860, dem Beginn der Temperatur-Aufzeichnungen, steigen. Diesen Beschluss fasste die Weltgemeinschaft bei der letzten Weltklimakonferenz in Cancun, Kanada. |
| Umweltkatastrophen Köln, 01.12.2011: Ernst Ulrich von Weizsäcker sagt zu diesem Buch: Leider lernen die meisten erst aus den Katastrophen. Für die ist das das richtige Buch. Und für die, die vermeidbare Katastrophen verhindern wollen, für die erst recht!" |
| Die Ära der Ökologie Köln, 18.11.2011: Die Ökologie ist das Signum unseres Zeitalters. Joachim Radkaus umfassendes Buch lässt die neue Ära zum ersten Mal in ihrer ganzen Vielgestaltigkeit und globalen Bedeutung erfahrbar werden. |
| Schmetterling von Renate Krause |
| Projektstart und interner Auftakt-Workshop - Integriertes Klimaschutzkonzept soll erarbeitet werden Saarlouis, 02.11.2011: Die Kreisstadt Saarlouis hat am 17.12.2010 den Grundsatzbeschluss gefasst, ihre bisherigen Bemühungen zum Klimaschutz in den nächsten Jahren weiter auszubauen. |
| Greenpeace in Frankreich systematisch ausspioniert - Staatsanwaltschaft fordert 1,5 Millionen von EDF Wien / Paris, 26.10.2011: Der Spionageangriff des französischen Energiekonzerns Électricité de France (EdF) auf die Umweltorganisation Greenpeace reicht bereits ins Jahr 2006 zurück. Damals beauftragten die Sicherheitschefs der EdF eine Privatfirma, in den Computer des damaligen Kampagnenchefs von Greenpeace Yannick Jadot einzudringen. |
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des
KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 - 2012










