KATALYSE-Journal
| Artikel Nr.: 13800
Artenschutz beginnt zu Hause
München, 01.03.2008: Am 3. März ist Tag des Artenschutzes. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife gibt Anregungen, wie jeder Einzelne im Alltag dazu beitragen kann, die Vielfalt der Natur zu erhalten ob vor der eigenen Haustür oder in fernen Regenwäldern. Weltweit sind mehr als 16.000 Tiere und Pflanzen vom Aussterben bedroht. Die Hauptursache: der Mensch."Wir müssen unsere eigenen Lebensgewohnheiten immer wieder kritisch überprüfen. Schon mit kleinen Veränderungen kann jeder etwas gegen das Das Artensterben hat in den letzten Jahren rapide zugenommen. Artensterben tun. Und selbst der eigene Garten bietet Lebensraum für eine Vielfalt an Pflanzen und damit auch an Tieren, sagt Jana Rudnick, Biologin bei Pro Wildlife.
Wildblumen statt Rasen: Der so beliebte englische Rasen ist eine Artenwüste. Kaum ein Insekt kann dort leben, und Wildvögel finden keine Nahrung. Besser: eine Wildblumenwiese aussäen. Die bunten Futterblüten locken Schmetterlinge und andere Insekten an mit ihrer Farbenpracht sind sie Augenschmaus und praktischer Aufgrund des zunehmenden Artensterbens kommt dem A. wachsende Bedeutung zu. Artenschutz in einem. Auch einheimische Hecken und Wildsträucher dienen vielen Tierarten als Lebensraum.
Keine Blumenerde mit T. ist der Sammelbegriff für im Wasser zersetztes pflanzliches Material. Torf : Gartencenter und Baumärkte bieten fast ausschließlich torfhaltige Blumenerde an. Hierfür werden Torfmoore vernichtet wahre Schatzkammern der Artenvielfalt ist die biologische Vielfalt von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen.
Artenvielfalt . Sie sind Rückzugsräume für seltene Pflanzen und Tiere. Produkte aus Rindenmulch, K. ist ein durch intensive Rotte verschiedenartiger Wirtschafts- und Haushaltsabfälle pflanzlicher und tierischer Herkunft gewonnener Humusdünger (Humus). Kompost oder Holzfasern sind umweltverträglicher.
Weniger Fleisch ist mehr Der Regenwald ist der immergrüne Wald der inneren Tropen mit ganzjährig heißem, feuchtem Klima. Die tropischen R. sind die artenreichste Lebensgemeinschaft auf der Erde. Regenwald : Was auf den ersten Blick absurd klingen mag, ist so einfach wie erschreckend. Um Futterpflanzen wie Der Parakautschukbaum ist ein schnellwachsender, in Kultur bis 15 Meter hoher,in Wildnis bis 40 Meter hoher, laubabwerfender Baum, der im Rindenteil von Stamm und Zweigen Latex als Ausgangsprodukt für Naturkautschuk enthält. Soja für die Als Massentierhaltung wird die konzentrierte Haltung von Tieren, v.a. Geflügel, Rindern und Schweinen in großer Zahl auf engem Raum (z.B. Batteriehaltung von Legehennen)zur Erzeugung tierischer Nahrungsmittel bezeichnet. Massentierhaltung erfolgt mit sehr großen Beständen und meist nur eine Tierart. Massentierhaltung anzubauen, werden in Südamerika und Südostasien riesige Flächen tropischen Regenwalds gerodet. Essen Sie weniger Fleisch nicht nur aus Tierschutzgründen.
Nein zu Tropenholz: Ob (Garten-)Möbel, Parkettboden oder Bilderrahmen: Produkte aus Tropenholz ist das Holz, das in den Tropen im sog. Regenwald wächst und eingeschlagen wird. Tropenholz liegen im Trend ein Boom, der den Raubbau der Regenwälder mit verursacht. Robinie, Birke oder Buche sind robuste und schöne Alternativen.
Keine Korallen im Koffer: Vielen Touristen ist nicht bewusst, dass sie die Natur ihres Urlaubslandes schädigen, wenn sie Souvenirs mitbringen, die aus Wildtieren oder Pflanzen gemacht sind. Jedes Jahr werden an deutschen Flughäfen tausende Muscheln, Korallen und Schlangenledertaschen beschlagnahmt. Auch ungeschützte Arten können durch den Souvenirhandel an den Rand der Ausrottung geraten. Wem die Natur am Herzen liegt, der greift zu Andenken aus K.-Geschirr, insb. buntes und farbiges aus dem Ausland, enthält manchmal Glasuren und Farbstoffe, die Blei oder Cadmium enthalten. Keramik , Stoff, Korbwaren oder Glas ist ein anorganisches Schmelzprodukt, das sich, ohne merklich zu kristallisieren, abkühlen lässt und erstarrt. Glas .
Katze statt Kaiman: Für den Handel mit exotischen Heimtieren werden Bestände von Papageien, Schildkröten, Geckos und Fischen rücksichtslos geplündert. Auch für die heimische Tierwelt sind ausgesetzte oder entkommene Exoten eine Gefahr: Amerikanische Grauhörnchen vertreiben die kleineren heimischen Eichhörnchen. Schmuckschildkröten besetzen die knapp gewordenen Biotope der Europäischen Sumpfschildkröte und immer mehr Halsbandsittiche konkurrieren mit heimischen Vögeln um Bruthöhlen.
Autor: Prowildlife
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Stand: 1. Maerz 2008
Erstellt: 1. Maerz 2008
Stand: 1. Maerz 2008
Erstellt: 1. Maerz 2008
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