KATALYSE-Journal
| Artikel Nr.: 12095
Naturschutz und Tourismus kein Widerspruch Kärnten setzt auf Bergabenteuer im Nationalpark Hohe Tauern
Kolbnitz (Kärnten)/München, 27.03.2007: www.ne-na.de - Zu den gängigen Thesen der öffentlichen Meinung zählt die Auffassung, dass der Massentourismus zur Zerstörung der Natur beiträgt. Für den Buchautor, Welt-Kolumnisten und Dokumentarfilmer Michael Miersch ist das schlicht Humbug: Der Tourismus sei eher ein Segen für den Naturschutz.
"Allein im vergangenen Jahrhundert ist weltweit die Zahl der Nationalparks und Reservate von weniger als zehn auf über 12.000 gestiegen nicht zuletzt aufgrund der Nachfrage von Besuchern. Wildtierbestände nehmen rasant zu, wo Ferienflieger landen, sagt Miersch. In Costa Rica beispielsweise stehe inzwischen ein Viertel des Landes unter Unter Naturschutz versteht man alle Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung von wildlebenden Arten (Pflanzen und Tiere), ihrer Lebensgemeinschaften und natürlicher Lebensgrundlagen sowie zur Sicherung von Landschaften unter natürlichen Bedingungen. Naturschutz . Ohne Einnahmen aus dem Tourismus seien solche Schutzmaßnahmen indes gar nicht mehr zu finanzieren. So finden heute viele bedrohte Tierarten Schutz unter den Fittichen der siehe Sanfter Tourismus, Nachhaltiger Tourismus, Blaue Flagge, Freizeit und Umwelt, Alpen, Schutzwald. Tourismus - Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor). Industrie , betont Miersch.
Zu ähnlichen Erkenntnissen ist man im österreichischen Bundesland Kärnten gelangt: Der N. sind großräumige, mindestens 1.000 ha umfassende Naturlandschaften von besonderer Eigenart, Schönheit oder Seltenheit, in einem möglichst natürlichem, vom Menschen unberührten Zustand. Nationalpark Hohe Tauern als das größte Schutzgebiet der Höchstes Gebirge in Europa, mit einer Fläche von 220.000 Quadratkilometer. Die A. sind als Wasserspeicher, Klimaregulator, ökologische Nische und als Erholungsgebiet eines der ökologisch wichtigsten Gebiete in Europa. Alpen braucht den Tourismus. Und umgekehrt wirkt der Umwelt- und Naturschutz als Magnet für Urlaubsgäste, wie eine Umfrage vom Management Center Innsbruck belegt. Für mehr als jeden zweiten befragten Gast ist der Nationalpark das Hauptmotiv für den Besuch unserer Region, so Hannes Viehhauser, Inhaber des Gasthofes Herkuleshof auf dem Danielsberg in Kolbnitz. Das schlage sich auch in realen Zahlen nieder: Während die Sommerurlauber in Tirol nur 4,6 Tage verweilen, hält es die Nationalparkurlauber zehn Tage, weiß Viehhauser. Entsprechend höher sei die Bruttowertschöpfung. Das stärke den Wohlstand der gesamten Nationalparkregion und sichere die anspruchsvollen ökologischen Initiativen, wie die Wiederansiedlung der Urforelle oder Bartgeier. Der Herkuleshof zählt zu den 22 zertifizierten Tauern Alpin-Betrieben, die für die Sommer-Herbst-Saison 2007 erstmals buchbare Nationalpark-Urlaube anbieten.
Für den Urlaubsgast wollen wir das Bergabenteuer im Reich des Großglockners so einfach wie möglich gestalten. Dazu zählen Alpininformationen, Transfers bei Trekkingtouren, Hütten- und Bergführerreservierung, Skitouren, Ausrüstungsverleih, eine individuelle Tourenplanung und Buchungsmöglichkeiten ohne Terminbeschränkungen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist im Vergleich zu anderen Alpenregionen fast unschlagbar, ist Viehhauser überzeugt. So beinhalte das Glockner-Paket für einen Preis von 288 Euro pro Person unter anderem zwei Übernachtungen mit Halbpension in einem der Tauern Alpin-Betriebe, eine Übernachtung mit Halbpension auf der Erzherzog Johann Hütte, die Führung auf den Großglockner mit einem staatlich geprüften Bergführer, die Kletterausrüstung und eine Auszeichnung am Abschlussabend. Nähere Informationen unter: http://www.tauernalpin.at/images/stories/Downloads/tauernalpin-sommerfolder_2007.pdf.
Von Gunnar Sohn
"Allein im vergangenen Jahrhundert ist weltweit die Zahl der Nationalparks und Reservate von weniger als zehn auf über 12.000 gestiegen nicht zuletzt aufgrund der Nachfrage von Besuchern. Wildtierbestände nehmen rasant zu, wo Ferienflieger landen, sagt Miersch. In Costa Rica beispielsweise stehe inzwischen ein Viertel des Landes unter Unter Naturschutz versteht man alle Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung von wildlebenden Arten (Pflanzen und Tiere), ihrer Lebensgemeinschaften und natürlicher Lebensgrundlagen sowie zur Sicherung von Landschaften unter natürlichen Bedingungen. Naturschutz . Ohne Einnahmen aus dem Tourismus seien solche Schutzmaßnahmen indes gar nicht mehr zu finanzieren. So finden heute viele bedrohte Tierarten Schutz unter den Fittichen der siehe Sanfter Tourismus, Nachhaltiger Tourismus, Blaue Flagge, Freizeit und Umwelt, Alpen, Schutzwald. Tourismus - Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor). Industrie , betont Miersch.
Zu ähnlichen Erkenntnissen ist man im österreichischen Bundesland Kärnten gelangt: Der N. sind großräumige, mindestens 1.000 ha umfassende Naturlandschaften von besonderer Eigenart, Schönheit oder Seltenheit, in einem möglichst natürlichem, vom Menschen unberührten Zustand. Nationalpark Hohe Tauern als das größte Schutzgebiet der Höchstes Gebirge in Europa, mit einer Fläche von 220.000 Quadratkilometer. Die A. sind als Wasserspeicher, Klimaregulator, ökologische Nische und als Erholungsgebiet eines der ökologisch wichtigsten Gebiete in Europa. Alpen braucht den Tourismus. Und umgekehrt wirkt der Umwelt- und Naturschutz als Magnet für Urlaubsgäste, wie eine Umfrage vom Management Center Innsbruck belegt. Für mehr als jeden zweiten befragten Gast ist der Nationalpark das Hauptmotiv für den Besuch unserer Region, so Hannes Viehhauser, Inhaber des Gasthofes Herkuleshof auf dem Danielsberg in Kolbnitz. Das schlage sich auch in realen Zahlen nieder: Während die Sommerurlauber in Tirol nur 4,6 Tage verweilen, hält es die Nationalparkurlauber zehn Tage, weiß Viehhauser. Entsprechend höher sei die Bruttowertschöpfung. Das stärke den Wohlstand der gesamten Nationalparkregion und sichere die anspruchsvollen ökologischen Initiativen, wie die Wiederansiedlung der Urforelle oder Bartgeier. Der Herkuleshof zählt zu den 22 zertifizierten Tauern Alpin-Betrieben, die für die Sommer-Herbst-Saison 2007 erstmals buchbare Nationalpark-Urlaube anbieten.
Für den Urlaubsgast wollen wir das Bergabenteuer im Reich des Großglockners so einfach wie möglich gestalten. Dazu zählen Alpininformationen, Transfers bei Trekkingtouren, Hütten- und Bergführerreservierung, Skitouren, Ausrüstungsverleih, eine individuelle Tourenplanung und Buchungsmöglichkeiten ohne Terminbeschränkungen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist im Vergleich zu anderen Alpenregionen fast unschlagbar, ist Viehhauser überzeugt. So beinhalte das Glockner-Paket für einen Preis von 288 Euro pro Person unter anderem zwei Übernachtungen mit Halbpension in einem der Tauern Alpin-Betriebe, eine Übernachtung mit Halbpension auf der Erzherzog Johann Hütte, die Führung auf den Großglockner mit einem staatlich geprüften Bergführer, die Kletterausrüstung und eine Auszeichnung am Abschlussabend. Nähere Informationen unter: http://www.tauernalpin.at/images/stories/Downloads/tauernalpin-sommerfolder_2007.pdf.
Von Gunnar Sohn
Autor: neue nachricht
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Stand: 28. Maerz 2007
Erstellt: 27. Maerz 2007
Stand: 28. Maerz 2007
Erstellt: 27. Maerz 2007
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