KATALYSE-Journal
| Artikel Nr.: 16963
Urlaubszeit - So helfen Sie ausgesetzten Hunden
Hamburg, 12.07.2010 Die Urlaubszeit steht bevor und weckt sehr gegensätzliche Gefühle: Während sich die einen freuen, sehen ihr die Tierschützer und Tierheime eher sorgenvoll entgegen. Denn alle Jahre wieder taucht das Problem der ausgesetzten Hunde auf. VIER PFOTEN erklärt, was Sie tun können, wenn Sie ein herrenloses Tier finden.
Angebunden im Wald, zurückgelassen auf Parkplätzen, oder einfach aus dem Im Jahr 2001 bewegten sich 44,3 Millionen PKW in Deutschland. Im Jahr 2020 dürften es 52 Millionen sein. Voraussetzung ist ein Bevölkerungswachstum. Bei einer schrumpfenden Bevölkerungszahl geht die Studie von ca. 48 Millionen PKW aus. Die Fahrleistung der PKW geht aber zurück von derzeit 12 300 km pro Jahr auf ca. 11 500. Der Spritverbrauch wird von derzeit 7,7 Litern aufgrund neuer Technologien auf 3,7 bis 4,3 Liter fallen.
Auto geworfen: Sobald die Urlaubszeit naht, werden viele Hunde für ihre Besitzer plötzlich zum Ballast. Statt auf die Reise zu verzichten oder entsprechende Vorkehrungen zu treffen, wählen vermeintlich tierliebe Hundehalter den für sie einfachsten Weg: Sie überlassen ihren Vierbeiner einfach dem Schicksal. Ohne fremde Hilfe ist so ein Tier in den meisten Fällen verloren. Was also tun, wenn man einen ausgesetzten Hund findet?
Sollten Sie den Verdacht hegen, ein Urlaubsopfer vor sich zu haben, sehen Sie sich das Tier genau an, rät Birgitt Thiesmann, Heimtierexpertin von VIER PFOTEN. Wenn der Hund einen verunsicherten und orientierungslosen Eindruck macht, und er weder anhand eines Halsbandes mit Adresse oder einer Steuermarke identifiziert werden kann, kontaktieren Sie die nächste Polizeidienststelle oder das zuständige Tierheim. Nehmen Sie den Hund jedoch bitte nicht einfach mit. Aufgefundene Haustiere fallen nämlich unter das Fundrecht (§§ 965 984 BGB) und dürfen nicht behalten werden.
Was jedoch, wenn der Hund schon eine Pfote in Ihr Herz gesetzt hat? Birgitt Thiesmann: Auch wenn es schwer fällt, müssen Sie sich leider sechs Monate gedulden. Erst nach Ablauf dieser Frist dürfen Sie das Tier offiziell aufnehmen.
Angebunden im Wald, zurückgelassen auf Parkplätzen, oder einfach aus dem Im Jahr 2001 bewegten sich 44,3 Millionen PKW in Deutschland. Im Jahr 2020 dürften es 52 Millionen sein. Voraussetzung ist ein Bevölkerungswachstum. Bei einer schrumpfenden Bevölkerungszahl geht die Studie von ca. 48 Millionen PKW aus. Die Fahrleistung der PKW geht aber zurück von derzeit 12 300 km pro Jahr auf ca. 11 500. Der Spritverbrauch wird von derzeit 7,7 Litern aufgrund neuer Technologien auf 3,7 bis 4,3 Liter fallen.
Auto geworfen: Sobald die Urlaubszeit naht, werden viele Hunde für ihre Besitzer plötzlich zum Ballast. Statt auf die Reise zu verzichten oder entsprechende Vorkehrungen zu treffen, wählen vermeintlich tierliebe Hundehalter den für sie einfachsten Weg: Sie überlassen ihren Vierbeiner einfach dem Schicksal. Ohne fremde Hilfe ist so ein Tier in den meisten Fällen verloren. Was also tun, wenn man einen ausgesetzten Hund findet?
Sollten Sie den Verdacht hegen, ein Urlaubsopfer vor sich zu haben, sehen Sie sich das Tier genau an, rät Birgitt Thiesmann, Heimtierexpertin von VIER PFOTEN. Wenn der Hund einen verunsicherten und orientierungslosen Eindruck macht, und er weder anhand eines Halsbandes mit Adresse oder einer Steuermarke identifiziert werden kann, kontaktieren Sie die nächste Polizeidienststelle oder das zuständige Tierheim. Nehmen Sie den Hund jedoch bitte nicht einfach mit. Aufgefundene Haustiere fallen nämlich unter das Fundrecht (§§ 965 984 BGB) und dürfen nicht behalten werden.
Was jedoch, wenn der Hund schon eine Pfote in Ihr Herz gesetzt hat? Birgitt Thiesmann: Auch wenn es schwer fällt, müssen Sie sich leider sechs Monate gedulden. Erst nach Ablauf dieser Frist dürfen Sie das Tier offiziell aufnehmen.
Autor: VIER PFOTEN e.V.
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Stand: 12. Juli 2010
Erstellt: 12. Juli 2010
Stand: 12. Juli 2010
Erstellt: 12. Juli 2010
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